Cardea Detox Tag 8

Hallo hallo ihr lieben Feststoff-Essenden :)

Lang lang ist es nun schon wieder her, dass ich hier berichtet habe, die Fortsetzung meines Detox-Berichtes folgt aber nun:

Den ersten Teil meiner Detox-Kur, dem Juicy-Teil des Cardea Detox, habe ich am Montag abgeschlossen. Die Reihenfolge der Säfte wurde vorab in einer E-Mail mit den entsprechenden Menüplänen für jeden Tag mitgeteilt. Danach gab es

morgens einen etwas dickflüssigeren Fruity Detox-Saft
– anschließend eine Lemonade mit höherem Wasseranteil
mittags einen grünen Saft, den The Greens
nachmittags The Roots, Saft vor allem aus Rüben und Wurzel/Knollengemüse
abends den Cardea Detox, einen vor allem fruchtigen Saft
– und eine kleine Nussmilch.

Nur an den letzten zwei Tagen ändert sich das Programm und es gibt nur noch Säfte (keine Nussmilch mehr) und der Obstanteil erhöht sich etwas.

Wie schon an Tag1 erwähnt, waren die Obstsäfte allesamt superlecker! Vor allem der Birne-Apfel-Zimt Saft hat es mir am Montag angetan. Den werde ich bestimmt zu Hause mal nachmixen. Auch die „Limonaden“ haben mir gut geschmeckt und durch den höheren Wasseranteil, war ich danach nicht so voll, wie nach einem Saft.

Bei den Roots-Säften mochte ich vor allem die orange gefüllten Fläschchen, das heißt diese mit Karotte, Rüben und Orange oder Apfel. Leider konnte ich mich echt nicht mit den Rote Beete-Säften anfreunden (auch weil ich den Ingwer immer so vorschmecke…). Da ich eh meist noch recht gesättigt war von den vorherigen Säften und natürlich auch fleißig Kräutertee dazugetrunken habe, habe ich meist nur ein großes Glas davon getrunken, sodass ich nur zirka drei Viertel der Flasche getrunken habe. Und das war schon ein Akt (manchmal saß ich eine Stunde davor und habe es mir schlückchenweise hineingezwungen… O.o). Also wer Gemüsesäfte nicht so mag, wird sicherlich wie ich seine kleinen Problemchen mit den Roots-Säften haben ;) Aber zumindest weiß man, dass man seinem Körper etwas Gutes tut.

Die grünen Säfte waren bis auf meine zwei „Lieblinge“ Sellerie und Ingwer ganz ok, der Nebengeschmack dieser beiden Knöllchen, war mir dann aber am Tag 3 so vorherrschend (irgendwann hab ich sogar gemeint aus den Karottensäften Ingwer vorzuschmecken, obwohl gar keiner drin war…), dass ich direkt eine Mail an das Cardea-Detox-Team schrieb und um Ingwer- und Selleriefreie Säfte in der Green-Detox-Phase bat.

Ein großes Lob hier an den super Service – ohne wenn und aber oder ähnliche Bedenken, wurde aus den Säften meiner zweiten Lieferung der Ingwer und Sellerie gestrichen. YAY!!! Was war ich glücklich, als ich am Montag Abend mein Packet öffnete und überall -Ingwer und Sellerie draufstand.

fridge

Mein Kühlschrank war nun seit Montag eine einzige grüne Energiequelle. Die Menüs des Green Power Detox bestehen aus vier verschiedenen Komponenten:

– einem morgendlichen und abendlichen Green Power Detox, welcher mit mehr Obst und Kokos daherkommt
vormittags und nachmittags gibt es je einen grünen Saft mit geringerem Obstanteil (und immer immer Sellerie und Ingwer – zum Glück hab ich mir das vorher rausgewünscht!!!)
mittags eine Lemonade (wie im Juicy Detox)
abends eine kleine Nussmilch oder an den letzten zwei Tagen einen Green petite, einen kleinen grünen Saft.

Leider leider schmecken die grünen Säfte und der Green Power Detox durch den hohen Gurke-Anteil alle so ähnlich, dass ich mir manchmal etwas Abwechslung außerhalb der Lemonade gewünscht hätte. Ich weiß jetzt nicht, ob das an meinem persönlichen Empfinden liegt – schließlich sagt die Zutatenliste doch ein paar Variationen voraus, aber diese betreffen vor allem die weniger hervorschmeckenden Zutaten.

Zudem muss ich sagen, dass ich nach dem ersten grünen Detox-Tag so längsam die grünen Säfte nicht mehr sehen konnte. Ich hatte das Gefühl alle zwei Stunden den gleichen Becher erneut zu trinken. Diesmal bekam ich neben den guten Entgiftungsentscheinungen:

– leichteres Gefühl, kein geblähter Bauch mehr, kein Völlegefühl
– guter Schlaf
– bessere Haut, weniger Unreinheiten
– ein paar Kilo weniger auf der Waage

tatsächlich auch einige der eher negativen Erscheinungen mit:

– Kopfschmerzen (tatsächlich von Tag 1 bis Tag 4 jeden vormittag)
– Schwindel/Schwarzwerden
– Kraft-/Atemlosigkeit beim Sport (ich habe weiterhin leichtes Pilatestraining täglich fortgeführt und hatte viel weniger Kraft, selbst beim Treppensteigen war ich nach einer Etage schon außer Atem)

Da ich mich am Dienstag doch recht kaputt fühlte, beschloss ich, die Saftkur vormittags und nachmittags weiterzuführen und abends auf gedünstetes Gemüse umzusteigen. Außerdem nahm ich mir im ganzheitlichen Ansatz des Entgiftens auch den Druck die Säfte alle zwei Stunden trinken zu „müssen“. Wenn ich nach einer halben Flasche „gesättigt“ war und keinen weiteren Schluck trinken wollte, habe ich es einfach bei einer halben Flasche belassen und lieber etwas später einen großen Pott Tee noch getrunken. Wenn ich nach zwei Stunden nicht schon wieder an grünen Saft denken wollte, dann hab ich ihn einfach etwas später getrunken.

Glas

Ich glaube ohne meinen kleinen Gemüseteller abends und das Reduzieren des Safttrinkens, hätte ich schon am Dienstag mittag die Flaschen am liebsten aus dem Fenster geworfen. So halte noch fein bis Samstag mit einem festen Mahl am Abend (heute gibt es ein wenig Salat) durch und starte dann langsam mit meinen morgendlichen grünen Smoothies und Gemüse und Salat.

Wenn meine 10-Tage-Kur vorbei ist, werde ich euch noch etwas zu den „Goodies“ wie Bad, Peeling und Tee erzählen, die ich ja auch in meinem Päckchen fand und zu den vielen tollen Büchern, die ich in der Zwischenzeit zum Thema Ernährung und Detox gewälzt habe ;) Und das Fazit darf natürlich nicht vergessen werden.

Für heute reicht der Aufsatz erst einmal, ihr habt hier jetzt genug zu lesen gehabt und ich muss mich um die Päckchen für das große Adventskalenderwichteln kümmern – es soll schließlich pünktlich ankommen :)

Bis dahin einen entspannten Abend!

 

 


Cardea Detox Tag 1

So, es ist soweit. Der erste „Detox-Tag“ ist vorbei. Ich erwähnte ja schon, dass ich mich ein paar Tage ernährungstechnisch entlasten möchte. Erst wollte ich das ganze selbst zu Hause produzieren und mit einem Grüne-Smoothie-Programm „fasten“. Nach ausgiebiger Lektüre kam ich aber zu dem Schluss, dass es doch einen Unterschied macht, ob man Säfte oder Smoothies während einer Entgiftungskur trinkt. Der Effekt des „Entgiftens“ ist anscheinend doch größer, wenn keine Ballaststoffe der Pflanzenfasern, wie sonst in Smoothies, noch enthalten sind. Die sonst für Verdauung aufgewendete Energie kann so komplett in den Reinigunsprozess des Körpers einfließen. Und da ich leider weder einen Entsafter besitze noch den Platz in unserer kleinen Studentenküche habe einen reinzustellen, entschied ich mich trotz der nun blutenden Geldbörse für eine fertige Kur von Cardea Detox.

Cardea Detox, eine kleines privates Unternehmen ansässig in Frankfurt, stellt verschiedene Detox-Varianten zur Auswahl, angefangen vom klassischen Saftfasten bis zu kompletten veganen Menüs (die dann aber leider nur direkt in Frankfurt erhältlich sind). Da ich mein erstes Paket in Frankfurt Nordend selbst abholte, konnte ich auch gleich die Gründerin Ann-Kathrin Maier kennenlernen, welche supernett ist und sogar Zeit für ein kurzes Gespräch hatte.

Ich fragte vorher per Email an, ob es Rabatte für Studenten gibt und bekam nach Zusendung meines Studiennachweises und einem Like+Teilen auf Facebook 10% Nachlass – es lohnt sich also direkt mal nachzufragen, wenn man eine Kur plant. Die Gründerin Ann-Kathrin Maier erzählte mir auch, dass sie die ersten Kuren noch in ihrer Studentenküche produzierte, als sie während ihres Studiums Cardea Detox gründete. :)

Was kann man sich von solch einer Kur erhoffen bzw. was erwarte ich?

Viele der Erscheinungen wie ständige Müdigkeit und schlechter Schlaf, fahle Haut, Augenringe, Verschlimmerung von Hautkrankheiten, Verdauungsbeschwerden etc. können durch eine ungesunde/unausgewogene Ernährung bedingt sein. Ich persönlich merke das bei mir immer nach einer längeren „ungesunden“ Phase (vor allem in den Lernphasen), dass meine Haut trocken wird, brennt und die Neurodermitis sich wieder bemerkbar macht. Außerdem fühle ich mich dann meist eher energielos und kann darauf warten ständig erkältet zu sein. Meiner Meinung nach geht es mir besser, wenn ich mehr Rohkost zu mir nehme, was mir aber nach einer längeren Phase „Nudeln mit Tomatensoße“ schwerfällt. Eine Fastenkur hilft mir, mich von meinen Ernährungsgewohnheiten wieder etwas zu trennen und neu zu sortieren. Außerdem trinke ich meist danach wieder etwas mehr – eine Sache die ich *schäm* sonst ziemlich vernachlässige.

Das ganze habe ich schon in mehreren Varianten durchgeführt, sowohl als komplettes Fasten vor einigen Jahren nur mit Tee und Wasser sowie das Saft/Smoothiefasten. Ich finde, dass Saftfasten (wenn frisch hergestellt – nicht mit gekauften handelsüblichen Säften) angenehmer und schonender ist. Man hat an den ersten Tagen nicht so einen großen Hunger, wie beim „Teefasten“ und nimmt deutlich mehr Nährstoffe und Mineralien zu sich.

So nun aber genug Vorgeplänkel. Gestern holte ich also mein erstes Paket (20kg!!!) in Frankfurt ab. Die ersten 5 Tage wollte ich mit dem Juicy Detox beginnen um dann die restlichen 5 Tage auf den Green Power Detox umzusteigen. Gepackt fand ich ein silber glänzendes Packet vollgepackt mit jeweils 5 Säften pro Tag und einer Nussmilch für den Abend (mit Ausnahme von 2 Tagen, die komplett aus Saft bestehen).

Cardea1

Weiterhin fand ich eine Detox Kerze, eine Badesalzmischung, ein Detox-Peeling inkl. Peelinghandschuh und ein Päckchen Tee. Die Menüs für die einzelnen Tage bekam ich gestern zugeschickt.

Heute auf dem Plan stand morgens ein eher dickflüssiger Obstsaft, anschließend eine Limonade mit Zitrone und Cayennepfeffer, mittags einen grünen Saft, nachmittags einen Gemüsesaft und abends dann nochmals einen Obstsaft. Als „Nachtisch“ gab es dann eine kleine Mandelmilch.

Cardea2

 

Heutiges Fazit: Die Obstsäfte waren uneingeschränkt lecker, auch die Cayenne Limonade hat mir geschmeckt auch wenn es erstmal eine für mich ungewohnte Mischung ist. Ich bin gespannt auf die weiteren grünen Säfte, im heutigen war viel Gurke und Sellerie und leider bin ich nicht so ein Selleriefan. Aber langsam getrunken, konnte ich mich dran gewöhnen. Nicht so lecker hingegen fand ich den Gemüsesaft. Da ich von den vorherigen Säften auch noch so voll war, habe ich davon nur ein paar Schlucke getrunken. Tomate und Paprika gemengt mit Karotte und weiteren Dingen ist nicht so meins. Die Mandelmilch war superlecker und hat echt gut getan. Man hat irgendwie das Gefühl etwas gehaltvolleres zu „essen“, was als kleines Schmankerl ganz nett ist. Am Ende des Tages bin ich nun eigentlich recht gesättigt und zufrieden. Ich hoffe, meine Geschmacksknospen gewöhnen sich noch an Sellerie und Gemüsesaft, sonst wird die zweite Hälfte des Detox wohl echt schwierig für mich ;)

Da ich heute früh direkt mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, kann ich sonst über das heutige Befinden noch nichts fastenbezogenes berichten, das wird sich die nächsten Tage zeigen :) Zumindest bin ich fleißig am Tee trinken und werde mich heute mal frühzeitig ins Bett begeben.

Was haltet ihr von solchen Fastenkuren? Habt ihr selbst schon welche gemacht und wie ist es euch dabei gegangen?

PS: Nach dreimaligem Rosenkohlgekoche kann ich sagen, dass mein Plan einfach viel Kürbis und Rosenkohl in verschiedenen Varianten zubereitet zu mir zu nehmen tatsächlich beim Rosenkohl geklappt hat. Die kleinen Dinger sind ja sowieso so lecker anzuschauen, dass ich mich schon immer drauf freue sie zu essen, aber bis jetzt war mein Geschmackserlebnis eher bitter und nicht so appetitlich. Aber man kann sich anscheinend tatsächlich an Geschmäcker gewöhnen. Dem Kürbis muss ich wohl noch ein bisschen hinterherjagen, da bin ich noch nicht so überzeugt, dass er sich zu einem Lieblingsgemüse mausert.

 


Poppys Chocolate Berry Cake

Na ihr Lieben, habt ihr euer Wochenende gut überstanden? Ich meinerseits hatte Besuch von den Eltern meines Liebsten und dachte mir, ich backe einen Kuchen. Da die beiden dann letzten Endes so superkurz nur da waren und viel zu früh, sodass sie den Kuchen nicht mehr zu Gesicht bekamen, bekommt ihr ihn jetzt vorgesetzt.

Ein köstlicher Mohnkuchen mit Schoki und Beeren.

Mohnkuchen1

Muttis Hefeteig in vegan (normal für ein Blech die doppelte Menge, für eine Springform reicht diese Menge vollkommen aus)

½ Würfel Hefe
⅛ l Sojamilch
40g Zucker
250g Mehl
50g Alsan/vegane Butter
¼ TL Salz

Das Mehl in eine Schüssel geben. Milch und Zucker erwärmen – Achtung! Wie ihr sicherlich wisst, darf es für die kleinen Hefen nicht zu heiß sein, also immer brav mit dem Finger die Temperatur testen, es darf nur warm sein. Dann gebt ihr die Hefe dazu, macht eine Mulde in das Mehl und gebt die Hefe-Milch-Zucker-Mischung in die Mulde. Lasst das Ganze ein wenig stehen bis es etwas aufgegangen ist (ich warte meist nicht länger als 15 Minuten).

Anschließend verknetet ihr die Zutaten mit der Alsan ordentlich zu einem Teig und lasst ihn zugedeckt nochmals aufgehen – je nach Temperatur kann das etwas länger oder kürzer dauern – der Teig sollte danach deutlich aufgegangen sein und sich nicht mehr fest sondern luftig-fluffig anfühlen.

Während der Teig geht, könnt ihr schon die Mohn-Schoko-Mischung zubereiten.

500ml Sojamilch
1 Päckchen Schokopuddingpulver
60g Zucker
1 Prise Salz
100g Mohn (ich habe Davert Dampfmohn genommen, der ist etwas kleingehäckselt)

Dazu nehmt ihr einen Teil der Sojamilch und vermischt ihn gut mit Zucker, Salz und Puddingpulver. Die restliche Milch kocht ihr auf, rührt dann die Puddingmischung ein und lasst das ganze nochmals gut aufkochen. Anschließend nehmt ihr den Topf vom Herd und rührt den Mohn ein.

Ist euer Hefeteig nun fertig, drückt ihr ihn in eine mit Backpapier ausgelegte Springform und verteilt die Mohnmischung darauf. Und da das ganze ja auch ein „Beeren“ im Namen hat, verteilt ihr dann nach Belieben Tiefkühlbeeren darauf.

Ab damit in den Ofen bei 180*C zirka 20 Minuten.

Lecker, schmecker!

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Morgen gibt es bei mir nur noch flüssig-Nahrung, da ich mich für meinen 10 Tages Detox vorbereite….

…to be continued ;)


Kürbis, Kürbis, Kürbis

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Hallo hallo, wieder einmal geht ein Tag zu Ende und ich habe ein kleines Gericht für euch. Momentan ist für mich ja eine etwas zwiespältige Jahreszeit, was das Essen betrifft. Ich mag den Herbst mit seinem manchmal regnerischen grauen Wetter. Vor allem für Kakao, ein gutes Buch, einen schönen Film oder auch um mit Schirm abends durch den Regen nach Hause zu laufen. Und was gibt es schöneres als die bunten Farben der Bäume, die tollen Herbstfrüchte…….. Und da fängt mein kleines Problem an. Wenn ich im Laden Kürbis und Rosenkohl sehe will ich diese kleinen Röschen sofort in meinen Korb packen und gleich noch ein paar Kürbisse dazu. So viele leckere Gerichte auf Blogs und in Zeitschriften. Aber bis jetzt hat mir Kürbis nur in Suppenform geschmeckt und Rosenkohl geht nach zwei Knöllchen gar nicht mehr. :(

Meine Mission dieses Jahr: so lange Kürbis und Rosenkohl essen und Rezepte ausprobieren, bis es mir schmeckt ;) Bis jetzt habe ich den Kürbis schon in zwei Varianten neben der Suppe getestet – einmal mit Erfolg und einmal werde ich wohl noch modifizieren müssen. Ein Netz Rosenkohl liegt schon für morgen bereit.

Und weil ich tatsächlich ein Kürbisrezept zusammengepantscht habe, in dem der Kürbis nicht süß-säuerlich (baahhh!) zubereitet wird oder so faserig komisch wird, werde ich gleich für Kürbisunentschlossene hier mein Rezept teilen:

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Kürbis-Pseudo-Ravioli (2-3 Portionen)

1 Packung Vollkorn Blätterteig (zum Beispiel von moin)
1 Hokkaido-Kürbis
2 Schalotten oder kleine Zwiebeln
1 EL Kokosöl
200g veganen Sauerrahm (ich habe den von Soyananda verwendet)
gefrorene Petersilie
Currypulver
gemahlener Ingwer
gemahlenes Zittronengras
Salz, Pfeffer
Nach Geschmack veganen Raspel-Käse (hier Daiya Shreds Cheddar)

1. Die Blätterteig-Platten aus der Verpackung nehmen und auftauen lassen.
2. Den Kürbis schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. So mit etwa einem halben Zentimeter Kantenlänge. Also klein halt ;) Ebenfalls die Zwiebeln kleinschneiden.
3. Den Ofen nun auf 180°C vorheizen und in einer Pfanne das Kokosöl erhitzen. Kürbis und Zwiebel hineinwerfen und bissfest garen.
4. In einer Schüssel wird nun der Kürbis und die Zwiebeln mit dem Sauerrahm, Petersilie und Gewürzen vermengt.
5. Aus dem Blätterteig stecht ihr mit einem kleineren und einem größeren Glas Kreise aus. Je ein großer und ein kleiner Kreis gehören zusammen. Da man so nicht den kompletten Blätterteig verwendet, gab es bei mir neben den runden „Ravioli“ noch einige Kürbis-Kästchen mit Zipfeln aus den Restecken.
6. Auf den kleinen Kreis packt ihr ein Häufchen der Kürbismischung. Dabei sollte der Rand noch frei bleiben. Deckt dann den größeren Blätterteig-Kreis darüber und drückt die Ränder mit einer Gabel fest.
7. Wer mag streut ein wenig veganen schmelzigen Käse darüber und packt die Pseudo-Ravioli in den Ofen für 10-15 Minuten. Guck am besten nach, wann der Rand des Teiges leicht braun wird, dann ist ein guter Zeitpunkt sie herauszunehmen.

Weil nicht allzuviel der Mischung in die Täschchen reinpasst, habe ich den Rest einfach so dazugegessen und der Kürbis hat gar nicht doof geschmeckt :)

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Viel Spaß erstmal beim Nachkochen, ich bin gespannt auf den Rosenkohl.


Spicy Chia-Herbst-Pudding

Wie schon angekündigt, habe ich im Oktober ein wenig an einem Rezept für das Blogevent von Cookies & Style getüftelt. Auch wenn ich zeitlich nicht mehr zur Einreichfrist passe, gibt es leicht verspätet mein modifiziertes Herbst-Hunger-Post-Rezept. Immerhin geht’s hier um Essen und nicht Bewerbungsfristen und ihr 100.000ter Klick muss geehrt werden.

Also als Hommage an die wunderbar farbenfrohen Bilder zu leckeren Rezepten und Fashionfotos hier ein Snack zu einer Herbstfrucht die ich so liebe:

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Spicy Chia-Pudding mit Kaki (2 Portionen)

Das Powerfrühstück für verregnete Herbsttage um gut in den Tag zu starten oder einfach nachmittags wieder in Schwung zu kommen.

Ihr benötigt:

Für die Kürbiskernmilch
1/2 Cup Kürbiskerne
1 1/2 Cup Wasser
2-3 getrocknete Datteln

dazu
1/4 TL Pumpkin Spice (oder einfach selbst machen siehe unten)
4 EL Chiasamen
1-2 Kaki

Beginnen wir doch mit den dafür verwendeten Kürbiskernen. Eine kleine Goldgrube an guten Inhaltsstoffen. Ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe (Phytosterine), Vitamin E, Eisen (!) und andere Mineralstoffe sorgen für die gesundheitsfördernden Wirkungen der Kerne (man verwendet Kürbiskerne auch zur Linderung von Blasen- oder Prostatabeschwerden…). Außerdem enthalten sie Tryptophan, eine essentielle Aminosäure aus der das „Glücks-Hormon“ Serotonin hergestellt werden kann, was bei grauem Herbstwetter nicht ganz ungelegen kommt. (Quelle)

Für die Kürbiskernmilch weicht ihr die guten Stücke über Nacht in Wasser ein. Am nächsten Tag dann das Einweichwasser wegschütten und im Mixxaaa die Kerne fein mit Wasser und je nach gewünschter Süße mit Datteln zerschreddern. Anschließend lasst ihr das Ganze durch ein Sieb oder Nussmilchbeutel laufen um die gröberen Stücke herauszufiltern, sonst wird das Ganze wie bei meinem ersten Versuch etwas grisslig matschig.

Habt ihr dann die köstliche Essenz erhalten würzt ihr nach Belieben mit einer Pumpkin Spice Mischung.

Pumpkin Spice Mischung selbstgemacht:
2 Teile gemahlener Zimt
1 Teil gemahlene Muskatnuss
1 Teil gemahlene Nelken
1 Teil gemahlener Ingwer
1 Teil gemahlener Piment

Für den Pudding mischt ihr dann eure Milch mit Chia-Samen, je nachdem wie fest ihr ihn mögt und verteilt die Mischung auf zwei Gläser. Ich habe ca. 2EL auf ein Glas verwendet. Wer im Herbst ein warmes Frühstück vorzieht, kann die Milch auch vorher etwas erwärmen und dann erst den Chiasamen zugeben.

Auch die Chia-Samen sind ein wahres Energietalent und eine gute Ergänzung für das Powerfrühstück (gesunde Info).

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Die Krönung des ganzen ist aber – TADAAA – eine meiner Lieblingsfrüchte im Herbst, die Kaki (oder eine Züchtung davon wie Persimon oder Sharonfrucht – ich merke den Unterschied nicht ;P). Sie sind reich an Glucose für einen Energiekick am Morgen und enthalten Vitamin C, Radikalfänger und Antioxidans. Eine Frucht deckt außerdem fast den gesamten Tagesbedarf eines Erwachsenen an Provitamin A eine Vorstufe des Vitamin A, welches für Wachstumsprozesse der Zellen wichtig ist.

Diese Powerfrucht schnippelt ihr in kleine Würfel. Die Schale lasse ich immer dran, wer sie aber nicht mag, schält sie einfach ab.

Ist der Pudding dann fest, gebt einfach die Fruchtwürfel darüber und lasst es euch schmecken. Ich mag vor allem, dass die doch recht süße Frucht mit dem würzigen Pudding ein so leckeres Zusammenspiel ergibt.


Oktober Lieblinge

Oh ja, es gibt mich noch – nur falls ihr euch gefragt habt ;)

Mann, was war der Oktober vollgepackt: mit vielen schönen Dingen wie Herbstspaziergängen, Halloweenfeier, Kürbissuppenschlürfen…, aber auch und vor allem stressigem Arbeitskram. Natürlich war ich auch nicht untätig etwas Leckeres zu kreieren, allerdings waren meine super Herbstfutter-Ideen nicht immer ganz so ausgereift, um sie direkt als köstlich zu bezeichnen. Und etwa nur medium-schmackiges kommt hier ja gar nicht in die Tüte/auf den Teller/ins Glas.

Die Leckereien müssen aber bis morgen warten, denn heute ist es Zeit für die Oktober-Lieblinge. 

♥ Mein absoluter Favorite nach nur einem Tag: Der MIXXAAAA *__* Endlich hatte ich doch einmal echt Glück. In den Ebay-Kleinanzeigen für ein Drittel weniger Geld ein nur zwei Wochen altes Gerät mit einem komplett neuen Gefäß. Es ist fantastisch. Mein Smoothie wurde richtig cremig-samtig. Nicht so bröckelig flüssig. Ok. Das ist übertrieben. Mein alter Standmixer hat das für seine Leistung schon echt gut hingekriegt. Aber mit dem neuen Blendtec habe ich mir heute einen warmen Haselnuss-Kakao zubereitet ohne eine Herdplatte nur angeschaut zu haben *lovelovelove* Es warten noch viele leckere Dinge die  ausprobiert werden wollen.

Mixxaaa

♥ Neu getestet und für lecker befunden: Der Cream Cheese von Tofutti. Ich hatte ja schon viel Gutes darüber gelesen, aber man hat ja durchaus unterschiedliche Geschmäcker. Für ein Cupcake-Frosting habe ich ihn noch nicht verwendet, aber auf Blumenkohlpizza geschmiert, aufs Brot pur, aufs Brot mit Quittengelee, in die Gemüsepfanne… YUMMY! Der Preis lässt einen doch etwas zögern ihn in den Einkaufswagen zu packen, aber ich hab an meinem Töpfchen jetzt auch eine Weile gegessen.

tofutti

♥ Für den süßen Zahn: Booja-Booja-Trüffel. Nun endlich habe ich diesen Schatz aus meinem Kühlschrank geholt und verzehrt. Hach. Was soll man dazu sagen. Feste Hülle, zartschmelzender Kern. So wie ich es liebe. Ein Traum einfach. Uneingeschränkt empfehlenswert. Auch deshalb gibt es nur noch die leergefutterte Hülle auf dem Foto.

booja

♥ Meine empfindliche Haut dankt, ich hätte es nicht gedacht: Der Urea-Nachtcreme von Balea. Einwandfrei verträglich, obwohl ich sonst so schnell mit roten Flecken reagiere im Gesicht. Am Anfang brennt das Zeug noch ganz schön, wenn man ein paar offene oder schuppige Stellen hat (Neurodermitis lässt grüßen), aber innerhalb nichtmal einer Woche hat sich das ganz so gebessert, dass es auf den ersten Blick gar nicht mehr auffällt, dass die Haut an einer Stelle spannt.

ureaCreme

♥ Aus Österreich für die Haare einfliegen lassen: Lavender-Smooth Palm für dickes, trockenes Haar von Less is more. Ein kleiner Shop aus Österreich die pflanzliche Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau verwenden ohne Silikone, Parabene und sonstige synthetische Stoffe. Allerdings sind nicht alle Produkte vegan, da muss man etwas aufpassen, dass man nicht auf einmal Bienenhonig in seinem Shampoo findet. Die entwirrende und geschmeidigmachende Wirkung des Haarbalms konnte ich bei meinen langen Zotteln jetzt noch nicht feststellen, aber der Duft ist einfach so angenehm. Wenn mal wieder ein paar Haare fliegen, wie sie wollen, dann pack ich einfach ein bisschen davon in die Handflächen und verteil es in den Spitzen und über die abtrünnigen Häärchen. Mmmhhh.

lavenderBalm

♥ Nicht so gut aufgefallen allerdings: Das Lavera Augen-Make-up-Entferner Gel. Eigentlich fühlte es sich beim Testen auf dem Handrücken ganz gut an und versprach eine leichte Reinigung, aber im Praxistest bei mir hat es eher versagt. Vielleicht bin ich zu unvorsichtig, aber ich hab das Gel in die Augen bekommen und das brennt wie verrückt. Außerdem braucht man recht viele Hübe und ein bisschen Zeit um selbst nicht wasserfeste Mascara abzubekommen. Am nächsten Tag waren meine Augen immer ein wenig geschwollen – irgendwas darin vertrage ich also wahrscheinlich auch nicht.

♥ Endlich fertig gelesen nach drei Jahren: Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco. Tolles Buch. Sehr unterhaltsam. Allerdings nichts zum schnell mal weglesen. Ich fand es auf jeden Fall gut und empfehlenswert.

buch

Mein für diesen Monat unterhaltsames Zitat:

„Diesmal verlor Belbo die Kontrolle. Jendenfalls so, wie er die Kontrolle verlieren konnte. Er wartete, bis Agliè draußen war, und knurrte dann zwischen den Zähnen: >>Ma gavte la nata.<<
Lorenza, die noch bei ihren komplizenhaften Begrüßungsgesten war, fragte ihn, was das heiße.
>>Das ist Turinerisch. Heißt soviel wie: Zieh dir mal den Pfropfen raus, oder wenn du’s so lieber hast: Wollen Sie sich bitte gütigst den Stöpsel entfernen. Angesichts einer steif und geschwollen daherredenden Person nimmt man an, dass sie von ihrem eigenen Dünkel aufgeblasen sei, und zugleich unterstellt man, dass diese übermäßige  Selbsteinschätzung den geblähten Leib nur kraft eines Pfropfens so prall erhalte, eines korkenähnlichen Stöpsels, der, in den After eingeführt, verhindert, dass diese ganze aerostatische Würde einfach verpufft; dergestalt, dass man mit der Aufforderung an das Subjekt, sich besagten Stöpsels per Extraktion zu entledigen, dieses dazu verurteilen will, sein eigenes Erschlaffen herbeizuführen, ein jähes und irreversibles Zusammenschnurren, nicht selten begleitet von scharfem Zischen, mit Reduktion der verbleibenden Hülle zu einem traurigen Rest, einem blassen Abbild und blutleeren Schatten der einstigen Majestät.<<
>>Ich dachte nicht, dass du so vulgär sein kannst.<<
>>Jetzt weißt du’s.<<„

♥ Und für den Zug zum schnellen Schmökern entdeckt: Das Veggie-Journal. Viele leckere Rezepte mit Kennzeichnung was vegan und welche Rezepte vegetarisch sind. Interessante Interviews und informative Dinge über die Hauptakteure in den Rezepten (im Oktober Rote Beete und Kürbis).

veggieJournal

♥ Musik für den Herbst: Antimatter

♥ Für die richtige Stimmung dazu: Soja-Wachs-Kerzen von Munio Candela. Hergestellt mit natürlichen Aromen wie Zimt, Nelken, Wildblüten, Kräutern etc. und in wiederverwertbaren ungebleichten Verpackungen, ohne Kleber und mit pflanzenbasierten Farben bedruckt. Nicht ganz günstig, habe ich aber als Geschenk gekauft und sie brennen ewig. Besonders mag ich, dass der Duft nicht so aufdringlich und künstlich ist, wie bei vielen Duftkerzen.

Candela

♥ Filme als Muss für Halloween: Der kleine Vampir, die Addams Family und Tim Burtons Corps Bride.

♥ Weiterhin: Blätterrascheln, Halloween, frühmorgendlicher Nebel über den Feldern und warmer Kaffee.

Was waren eure Favoriten und Neuentdeckungen im Oktober?

Und nun ab ins Bett, damit ich euch morgen stolz meine Kreationen präsentieren kann ;)