Kürbis, Kürbis, Kürbis

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Hallo hallo, wieder einmal geht ein Tag zu Ende und ich habe ein kleines Gericht für euch. Momentan ist für mich ja eine etwas zwiespältige Jahreszeit, was das Essen betrifft. Ich mag den Herbst mit seinem manchmal regnerischen grauen Wetter. Vor allem für Kakao, ein gutes Buch, einen schönen Film oder auch um mit Schirm abends durch den Regen nach Hause zu laufen. Und was gibt es schöneres als die bunten Farben der Bäume, die tollen Herbstfrüchte…….. Und da fängt mein kleines Problem an. Wenn ich im Laden Kürbis und Rosenkohl sehe will ich diese kleinen Röschen sofort in meinen Korb packen und gleich noch ein paar Kürbisse dazu. So viele leckere Gerichte auf Blogs und in Zeitschriften. Aber bis jetzt hat mir Kürbis nur in Suppenform geschmeckt und Rosenkohl geht nach zwei Knöllchen gar nicht mehr. :(

Meine Mission dieses Jahr: so lange Kürbis und Rosenkohl essen und Rezepte ausprobieren, bis es mir schmeckt ;) Bis jetzt habe ich den Kürbis schon in zwei Varianten neben der Suppe getestet – einmal mit Erfolg und einmal werde ich wohl noch modifizieren müssen. Ein Netz Rosenkohl liegt schon für morgen bereit.

Und weil ich tatsächlich ein Kürbisrezept zusammengepantscht habe, in dem der Kürbis nicht süß-säuerlich (baahhh!) zubereitet wird oder so faserig komisch wird, werde ich gleich für Kürbisunentschlossene hier mein Rezept teilen:

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Kürbis-Pseudo-Ravioli (2-3 Portionen)

1 Packung Vollkorn Blätterteig (zum Beispiel von moin)
1 Hokkaido-Kürbis
2 Schalotten oder kleine Zwiebeln
1 EL Kokosöl
200g veganen Sauerrahm (ich habe den von Soyananda verwendet)
gefrorene Petersilie
Currypulver
gemahlener Ingwer
gemahlenes Zittronengras
Salz, Pfeffer
Nach Geschmack veganen Raspel-Käse (hier Daiya Shreds Cheddar)

1. Die Blätterteig-Platten aus der Verpackung nehmen und auftauen lassen.
2. Den Kürbis schälen und in sehr kleine Würfel schneiden. So mit etwa einem halben Zentimeter Kantenlänge. Also klein halt ;) Ebenfalls die Zwiebeln kleinschneiden.
3. Den Ofen nun auf 180°C vorheizen und in einer Pfanne das Kokosöl erhitzen. Kürbis und Zwiebel hineinwerfen und bissfest garen.
4. In einer Schüssel wird nun der Kürbis und die Zwiebeln mit dem Sauerrahm, Petersilie und Gewürzen vermengt.
5. Aus dem Blätterteig stecht ihr mit einem kleineren und einem größeren Glas Kreise aus. Je ein großer und ein kleiner Kreis gehören zusammen. Da man so nicht den kompletten Blätterteig verwendet, gab es bei mir neben den runden „Ravioli“ noch einige Kürbis-Kästchen mit Zipfeln aus den Restecken.
6. Auf den kleinen Kreis packt ihr ein Häufchen der Kürbismischung. Dabei sollte der Rand noch frei bleiben. Deckt dann den größeren Blätterteig-Kreis darüber und drückt die Ränder mit einer Gabel fest.
7. Wer mag streut ein wenig veganen schmelzigen Käse darüber und packt die Pseudo-Ravioli in den Ofen für 10-15 Minuten. Guck am besten nach, wann der Rand des Teiges leicht braun wird, dann ist ein guter Zeitpunkt sie herauszunehmen.

Weil nicht allzuviel der Mischung in die Täschchen reinpasst, habe ich den Rest einfach so dazugegessen und der Kürbis hat gar nicht doof geschmeckt :)

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Viel Spaß erstmal beim Nachkochen, ich bin gespannt auf den Rosenkohl.

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