Cardea Detox Tag 1

So, es ist soweit. Der erste „Detox-Tag“ ist vorbei. Ich erwähnte ja schon, dass ich mich ein paar Tage ernährungstechnisch entlasten möchte. Erst wollte ich das ganze selbst zu Hause produzieren und mit einem Grüne-Smoothie-Programm „fasten“. Nach ausgiebiger Lektüre kam ich aber zu dem Schluss, dass es doch einen Unterschied macht, ob man Säfte oder Smoothies während einer Entgiftungskur trinkt. Der Effekt des „Entgiftens“ ist anscheinend doch größer, wenn keine Ballaststoffe der Pflanzenfasern, wie sonst in Smoothies, noch enthalten sind. Die sonst für Verdauung aufgewendete Energie kann so komplett in den Reinigunsprozess des Körpers einfließen. Und da ich leider weder einen Entsafter besitze noch den Platz in unserer kleinen Studentenküche habe einen reinzustellen, entschied ich mich trotz der nun blutenden Geldbörse für eine fertige Kur von Cardea Detox.

Cardea Detox, eine kleines privates Unternehmen ansässig in Frankfurt, stellt verschiedene Detox-Varianten zur Auswahl, angefangen vom klassischen Saftfasten bis zu kompletten veganen Menüs (die dann aber leider nur direkt in Frankfurt erhältlich sind). Da ich mein erstes Paket in Frankfurt Nordend selbst abholte, konnte ich auch gleich die Gründerin Ann-Kathrin Maier kennenlernen, welche supernett ist und sogar Zeit für ein kurzes Gespräch hatte.

Ich fragte vorher per Email an, ob es Rabatte für Studenten gibt und bekam nach Zusendung meines Studiennachweises und einem Like+Teilen auf Facebook 10% Nachlass – es lohnt sich also direkt mal nachzufragen, wenn man eine Kur plant. Die Gründerin Ann-Kathrin Maier erzählte mir auch, dass sie die ersten Kuren noch in ihrer Studentenküche produzierte, als sie während ihres Studiums Cardea Detox gründete. :)

Was kann man sich von solch einer Kur erhoffen bzw. was erwarte ich?

Viele der Erscheinungen wie ständige Müdigkeit und schlechter Schlaf, fahle Haut, Augenringe, Verschlimmerung von Hautkrankheiten, Verdauungsbeschwerden etc. können durch eine ungesunde/unausgewogene Ernährung bedingt sein. Ich persönlich merke das bei mir immer nach einer längeren „ungesunden“ Phase (vor allem in den Lernphasen), dass meine Haut trocken wird, brennt und die Neurodermitis sich wieder bemerkbar macht. Außerdem fühle ich mich dann meist eher energielos und kann darauf warten ständig erkältet zu sein. Meiner Meinung nach geht es mir besser, wenn ich mehr Rohkost zu mir nehme, was mir aber nach einer längeren Phase „Nudeln mit Tomatensoße“ schwerfällt. Eine Fastenkur hilft mir, mich von meinen Ernährungsgewohnheiten wieder etwas zu trennen und neu zu sortieren. Außerdem trinke ich meist danach wieder etwas mehr – eine Sache die ich *schäm* sonst ziemlich vernachlässige.

Das ganze habe ich schon in mehreren Varianten durchgeführt, sowohl als komplettes Fasten vor einigen Jahren nur mit Tee und Wasser sowie das Saft/Smoothiefasten. Ich finde, dass Saftfasten (wenn frisch hergestellt – nicht mit gekauften handelsüblichen Säften) angenehmer und schonender ist. Man hat an den ersten Tagen nicht so einen großen Hunger, wie beim „Teefasten“ und nimmt deutlich mehr Nährstoffe und Mineralien zu sich.

So nun aber genug Vorgeplänkel. Gestern holte ich also mein erstes Paket (20kg!!!) in Frankfurt ab. Die ersten 5 Tage wollte ich mit dem Juicy Detox beginnen um dann die restlichen 5 Tage auf den Green Power Detox umzusteigen. Gepackt fand ich ein silber glänzendes Packet vollgepackt mit jeweils 5 Säften pro Tag und einer Nussmilch für den Abend (mit Ausnahme von 2 Tagen, die komplett aus Saft bestehen).

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Weiterhin fand ich eine Detox Kerze, eine Badesalzmischung, ein Detox-Peeling inkl. Peelinghandschuh und ein Päckchen Tee. Die Menüs für die einzelnen Tage bekam ich gestern zugeschickt.

Heute auf dem Plan stand morgens ein eher dickflüssiger Obstsaft, anschließend eine Limonade mit Zitrone und Cayennepfeffer, mittags einen grünen Saft, nachmittags einen Gemüsesaft und abends dann nochmals einen Obstsaft. Als „Nachtisch“ gab es dann eine kleine Mandelmilch.

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Heutiges Fazit: Die Obstsäfte waren uneingeschränkt lecker, auch die Cayenne Limonade hat mir geschmeckt auch wenn es erstmal eine für mich ungewohnte Mischung ist. Ich bin gespannt auf die weiteren grünen Säfte, im heutigen war viel Gurke und Sellerie und leider bin ich nicht so ein Selleriefan. Aber langsam getrunken, konnte ich mich dran gewöhnen. Nicht so lecker hingegen fand ich den Gemüsesaft. Da ich von den vorherigen Säften auch noch so voll war, habe ich davon nur ein paar Schlucke getrunken. Tomate und Paprika gemengt mit Karotte und weiteren Dingen ist nicht so meins. Die Mandelmilch war superlecker und hat echt gut getan. Man hat irgendwie das Gefühl etwas gehaltvolleres zu „essen“, was als kleines Schmankerl ganz nett ist. Am Ende des Tages bin ich nun eigentlich recht gesättigt und zufrieden. Ich hoffe, meine Geschmacksknospen gewöhnen sich noch an Sellerie und Gemüsesaft, sonst wird die zweite Hälfte des Detox wohl echt schwierig für mich ;)

Da ich heute früh direkt mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, kann ich sonst über das heutige Befinden noch nichts fastenbezogenes berichten, das wird sich die nächsten Tage zeigen :) Zumindest bin ich fleißig am Tee trinken und werde mich heute mal frühzeitig ins Bett begeben.

Was haltet ihr von solchen Fastenkuren? Habt ihr selbst schon welche gemacht und wie ist es euch dabei gegangen?

PS: Nach dreimaligem Rosenkohlgekoche kann ich sagen, dass mein Plan einfach viel Kürbis und Rosenkohl in verschiedenen Varianten zubereitet zu mir zu nehmen tatsächlich beim Rosenkohl geklappt hat. Die kleinen Dinger sind ja sowieso so lecker anzuschauen, dass ich mich schon immer drauf freue sie zu essen, aber bis jetzt war mein Geschmackserlebnis eher bitter und nicht so appetitlich. Aber man kann sich anscheinend tatsächlich an Geschmäcker gewöhnen. Dem Kürbis muss ich wohl noch ein bisschen hinterherjagen, da bin ich noch nicht so überzeugt, dass er sich zu einem Lieblingsgemüse mausert.

 

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