Vegan Wednesday #74

Ach herrje, dass ich auch nochmal dazu komme am Vegan Wednesday teilzunehmen!!! ;)

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Gesammelt wird dieses Mal bei Frau Schulz. Vielen Dank schonmal dafür :)

Bei mir gab es zum „Vorfrühstück“ erst einmal etwas Kokoswasser. Frisch gezapft und abgekorkt… Naja, zumindest frisch gebohrt und ausgesüffelt ;)

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Das „richtige“ Frühstück gab es dann im Zug zur Arbeit: ein lecker-schmecker grüner Smoothie aus Eisbergsalat, Mango, Apfel und Banane. Leider war meine Flasche nicht ordentlich zugeschraubt, sodass ich mich beim Schütteln (maaaann, wie dumm!) erstmal mit grünem Flecken verziert habe. -.-*

Foto 22.01.14 10 56 26Nachmittags als Zwischenmahlzeit einmal Matcha-Müsli (von MyMuesli übrigens vegan) mit Hafermilch und Apfel. Omnomnom…

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Auf der Zugfahrt abends nach Hause war ich dann so ausgehungert… ehem, dass es mein Brot mit Kräuterstreich und die Hälfte der Tomaten nicht mehr bis zum Bild überlebt hat. Deshalb nur ein paar kleine Resttomaten.

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Zuhause gab es dann auch warmes Resteessen vom Vortag: Elchnudeln (Ikea lässt grüßen) mit Tomatensoße, Pizzaschmelz, Pilzen, Zwiebeln (alles vom Pizzabacken am Wochenende übriggeblieben) und einem großen Stück Tomatentofu (oh ja, der kullert schon seit Anfang Dezember in meinem Kühlschrank rum). Für ein Resteessen echt lecker – und vor allem bei der grauen Jahreszeit schön warm :)

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So ihr Lieben, ich hoffe ihr hattet auch einen kulinarisch zufriedenstellenden Mittwoch und wünsche euch schonmal ein wunderbares Wochenende.

 

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Heiße weiße Schokolade, grauer nasser Tag.

Einen hoffentlich warmen kuscheligen Montagnachmittag ihr Lieben,

nachdem ich es mir jetzt nach einer Runde am Bahnhof zittern auf meinem frisch auseinandergenommenen „Bett“ bequem gemacht habe, möchte ich euch noch einen tollen Blogtipp mit auf den Weg in die Woche geben. Passend zum Wetter habe ich am Wochenende endlich eines der dort gezeigten aromatischen außergewöhnlichen Rezepte ausprobiert. Eine weiße Schokolade mit Rosmarin. Zusätzlich zu den Rezepten gibt es jedes Mal auch traumhaft schöne Bilder dazu, sodass man sich zumeist gerne sofort mit an den Tisch setzen möchte und mitessen/-trinken.

Nun aber genug gerätselt, die Rede ist von Golubka Kitchen.

Da ich am Samstag direkt einen großen Pott an weißer Schokolade gekocht habe, kann ich es mir heute über meinen Ordnern vor dem PC (ja, die Arbeit macht sich leider trotzdem nicht alleine :/ ) gemütlich machen.

Das Rezept für Rosemary Hot White Chocolate findet ihr hier.

Es ergibt zwei sehr große Tassen, dickflüssige reichhaltige Schokolade mit einem interessanten Twist durch die frischen Kräuter und Tee. Mir persönlich war es ein wenig zu viel, weshalb ich den Tipp geben möchte maximal die Hälfte der Cashews zu verwenden und auch nur 1TL Maca-Pulver in die Kakaobutter einzurühren (irgendwie werde ich mit dem Maca-Geschmack nicht so richtig warm :( ). Dann ist das Ganze perfekt. Mmmhhh…

Nun wünsche ich euch aber erstmal eine erfolgreiche Woche und mache mich an die Arbeit. Wenn ich fein fleißig bin, geht es heute auch noch weiter mit The Mentalist.

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Sweet Sixteenth verspätet: Hasselnøtterboller

Januar1

Jetzt ist es zwar schon der 18. wenn man auf die Uhr schaut, aber hier kommt das verspätete süße-16-Rezept. Leider vorerst ohne Bilder, da sich so kurzfristig doch noch kein SD-Kartenleser auftreiben ließ. Verflucht seien die Ladenöffnungszeiten.

Januar5

Und was ich jetzt schon die ganze Zeit erzählen wollte: Ich bin SÜCHTIG! Mein erstes angekommenes Paket vom Vegan Package Swap (mehr dazu später) – aus Belgien – war Hexenwerk! Die liebe Lise hat mir ein großes Glas MONKI-Haselnuss-Rosinenmus hineingepackt. Auch wenn ich sonst nicht so auf Rosinen stehe, haben mein Liebster und ich tatsächlich an zwei Tagen die kompletten 330g weggespachtelt. Ich sage jetzt nicht, wie schlecht uns am ersten Abend war ;) Auf jeden Fall ist das Zeug der Waaahhhnsinn! Wir haben es auf Brot gestrichen und ein klein wenig Agavendicksaft darübergekleckst. Mmmhh!!! Leider leider, wie das mit Nussmus so ist, ist der MONKI-Spaß, den ich auch schon einmal im Biomarkt erspäht hatte nicht so preisgünstig (was auch der Grund war weshalb ich mir davon noch nie ein Glas gekauft habe).

Deshalb habe ich euch kurzerhand (*hüstel* es hat schon etwas gedauert, die Rosinen mussten ja auch erst beschafft werden…) ein Pseudo-MONKI-Nussmus gemixt.

Januar4

Dafür braucht ihr je nach gewünschter Menge eure Haselnüsschen, legt sie auf ein Blech und röstet sie bei 180°C zirka 1/4 h. Passt gut auf, dass sie nicht zu dunkel werden, meist riecht es dann schon ganz lecker, wenn sie gut sind. Nun packt ihr die Nüsse in ein sauberes Geschirrtuch, wickelt sie ein und rubbelt kräftig. So löst ihr die Schalen von den Nüssen. Ich sammle die „sauberen“ Nüsse dann meist raus und rubble noch ein zweites Mal. Es muss jetzt aber nicht das letzte Stück Schale abgehen.

So fertig geröstet sind sie übrigens auch ein leckerer Snack – aaaber wir wollen ja Mus draus machen. (Wenn ihr euch kein Geschirrtuch einkrümeln wollt, könnt ihr für das Nussmus auch die Schalen dranlassen. Ich persönlich mache sie aber immer ab, weil ich finde, dass die geröstete Schale immer ein wenig verbrannt schmeckt O.o).

Nun kommen sie in den Mixxxaaa! Jaaa mein Lieblingswort! Gebt am besten nicht zu viele Nüsse in den Behälter falls die Maschine nicht so leistungsstark ist. Und los geht’s: Nüsse hinein und ein paar Rosinen untergejubelt. Und zwar kommen auf 100g Haselnüsse 10g Rosinen. Für das Boller-Rezept habe ich 220g Mus hergestellt, also 200g Haselnüsse und 20g Rosinen. Achtet darauf, dass der Mixer nicht zu heiß läuft und macht zwischendurch ein paar Pausen, in denen ihr die Menge auch wieder von der Mixerwand herunterkratzen könnt. Bei mir war das am Anfang relativ zeitaufwendig, da bei der gerinen Menge das Messer öfter frei drehte und ich immer wieder anhalten musste. Habt Geduld, nach einiger Zeit wird das ganze dann immer breiiger und dann flüssiger.

Und nun kommen wir auch schon zum Sweet-Sixteenth-Rezept für den Januar:

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Haselnuss-Schnecken oder wie man es im Norwegischen sagt Hasselnøtterboller  ♥

In unserem Norwegentrip sind wir der Urform der Schneckenurformen begegnet den Skillingsbollern, also Zimtschnecken. Und weil die in Norwegen soooo lecker waren, habe ich mir dort ein norwegisches Backbuch gekauft. Dementsprechend ist dies hier basierend auf einem Skillingsboller-Rezept aus Bergen ein veganes Haselnuss-Schneckenrezept geworden.

Ihr benötigt für ein kleines Blech (12 kleine Boller):

30g Alsan
125ml Pflanzenmilch
½ Würfel Hefe
30g Zucker
250g Mehl
½ TL Salz
½ TL Kardamom

220g Haselnuss-Rosinen-Mus
Agavendicksaft/Zucker

Schmelzt die Margarine in der Pflanzenmilch bei geringer Hitze und gebt den Zucker zu. Wartet bis die Mischung auf Handtemperatur abgekühlt ist (also ganz leicht warm, wenn ihr einen Finger hineinhaltet ;P). Bröselt dann die Hefe in die Flüssigkeit und rührt das Ganze gut um, sodass sie sich schön auflöst. Das Mehl, Salz und den Kardamom gebt ihr in eine Schüssel und macht eine Mulde. In die Mulde kommt nun die Hefe-Flüssigkeit und jetzt darf die Hefe schon ein wenig gehen.

Nach ca. 15 Minuten sollten sich schon ein paar Bläschen gebildet haben. Jetzt heißt es kneten. Solange bis ein glatter Teig entstanden ist. Wenn der Teig noch zu feucht ist, gebt einfach noch ein wenig Mehl dazu. Deckt die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort etwa 40 min. gehen. Wenn er schön groß geworden ist, rollt ihr den Teig  ½ cm dick zu einem langen Rechteck aus und bestreicht ihn mit dem Nussmus. Gebt nach Geschmack ein wenig Agavendicksaft oder Zucker darüber und rollt den Teig zu einer langen Rolle. Schneidet nun 1,5cm dicke Scheiben ab und legt sie auf ein Backblech. Dieses kommt nun bei 180°C für 10-15 min. in den Backofen. Et voilà – hier sind die Boller. Frisch schmecken sie natürlich am besten, wie das für Hefeteig so üblich ist :)

Januar2

Zum Schluss muss ich jetzt noch etwas zum Vegan Package Swap erzählen, da ich diesen Monat schon zum dritten Mal teilnehme und sehnsüchtig auf mein Päckchen aus Australien warte. Der Paket-Tausch beruht darauf, dass sich Anfang des Monats überall auf der Welt (oder in Europa, je nachdem was man auf der Tausch-Seite angibt) Leute für einen Tausch anmelden und dann zufällig gepaart werden. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit an einem Abo als „Super-Swapper“ teilzunehmen, bei dem man sich selbst seinen Tauschpartner aussuchen kann und eine Paket-Garantie hat. Was bei solch einem Punkt ein springender Punkt ist, wie ich selbst erfahren durfte. Nachdem man seinen Tauschpartner erfahren hat, packt man ein Päckchen mit veganen Produkten im Wert von 15 Euro (Lebensmittel, Kosmetik, etc.) und schickt es an den anderen. Im Gegenzug dazu erhält man dann etwas später ebenfalls ein Päckchen. Bei meinem ersten Tausch mit einem Partner aus Polen, war das eine Ernüchterung. Einfach weil kein Päckchen kam. Nach mehreren Nachrichten mit ihm und auch dem Swap-Team, warte ich noch heute auf ein Päckchen. :(

Wenn man „Super-Swapper“ ist, bekommt man als Ersatz vom Swap-Team ein Paket – dafür bezahlt man aber monatlich 1,99 Euro. Bei meinem zweiten Swap mit einer Belgierin hingegen lief alles prima und ich hab mich so über das Päckchen gefreut. Mal schauen, was aus Australien geflogen kommt ;) Für den nächsten Monat werde ich wohl erst einmal aussetzen, da das ganze mit den Versandkosten, die zumeist um die 9 Euro betragen plus den 15 Euro Warenwert doch ein wenig den Rahmen sprengt. Aber das Gute ist, dass man jeden Monat neu entscheidet, ob man teilnehmen möchte oder nicht. Keine Verpflichtungen also ;) Ich kann es trotz meines ersten misslungenen Tauschs nur empfehlen, es ist einfach zu spannend, was man aus anderen Ländern an veganen Dingen entdecken kann.

Nun habe ich aber auch genug gequatscht. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!  ♥


Heute früh aus der Post gefischt:

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Ooohhh ich bin schon so aufgeregt, meine erste Vegan Box ❤️
Heute Abend werd ich sie dann auspacken 😍 hihihihihihiiiiii

Abendlicher Nachtrag:
Oh neeeiiiin, jetzt wollte ich euch heute noch mit einem Rezept beglücken und mein SD-Kartenleser ist verschwunden. (Ok, der ist schon länger verschwunden, aber bis jetzt konnte ich mir immer noch einen irgendwoher ausleihen…). Die Fotos und das Rezept schlummern schon versteckt herum, aber ich muss euch wohl doch noch ein wenig vertrösten. Wenns gut geht nur bis morgen Abend. :( Tut mir leid, jetzt hab ich den „Sweet Sixteenth“ versaut *heul*

…pssst: dafür waren viele tolle Sachen in der Vegan Box! Muss allerdings jetzt noch alles ausgetestet werden.

Schlaft gut ihr Süßen und bis hoffentlich morgen!


Energieschub


Einen wunderschönen Abend Freunde der Sonne,

was war das nicht für ein toller Tag. Sonnenschein, blauer Himmel und Stunden voller Energie! Ich bin heute extra etwas früher aufgestanden um noch eine Runde zu laufen bevor es wieder an die Arbeit geht. Und: Es hat sich gelohnt! Zwar waren noch ein paar dicke Wolken am Himmel, aber die hatten sich dann nach einer Dusche und der Zugfahrt weitgehend verflüchtigt ❤

Nach dem kurzen Lauf habe ich mir dann einen ultraleckeren Reste-Smoothie zusammengepanscht. MMMMHHH! Ich dachte erst, der wird eklig, aber nein, leckerschmecker Grünpampe! Und weil ich so supermotiviert bin, aber den Smoothie so schnell verputzt hatte, dass es zu keinem Foto kam, gibt es hier einmal Baum mit Himmel (und natürlich möchte ich auch das Rezept nicht vorenthalten) :

BaumundHimmel

Lecker-schmecker-Überraschungs-Grünpampen-Smoothie:

2 große Hände voll Feldsalat
1 Banane
1 EL Mandelmus
200 ml Wasser
100 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
100 ml Sojajoghurt
ich habe zu dem ganzen noch 1/4 TL Macapulver gegeben, es geht aber sicherlich auch ohne

Das ganze ab in den Mixxxaaaa (hierbei möchte ich nochmal erwähnen wie ich meinen Mixxaa liiiiiebe *schmacht*)! Und gekühlt verputzen.

Und weil ich so voller Energie war, habe ich dann auch gleich noch mein Zimmer aufgeräumt und ein wenig angefangen zu entrümpeln. Da habe ich direkt einmal meinen Kosmetik-/Hygieneproduktevorrat minimiert. Mein „Vorsatz“ für dieses Jahr ist nämlich ein wenig Ordnung für mich zu schaffen. Also nicht so viel Vorsätze, nicht so viel Krempel, den man nicht benötigt, nicht so viel MUSS. Im Prinzip möchte ich für mich wieder ein bisschen lernen, wie man intuitiv in sich hört und erkennt was gut für einen selbst ist. Entstressen. Und nochmal die letzen zwei Jahre Studium genießen. Also dieses Jahr kein „ich mache so und so viel Sport“, „ich ernähre mich nur noch so“, „ich lerne jeden Tag so viel“ BLAAH!

Wie siehts bei euch aus? Habt ihr euch etwas vorgenommen?