Use Up Along, die erste Challenge: Chili

Eine stressige Woche geht zu Ende – Scheinfrei!!! hoffentlich – und ich reiche nun ein klassisches Reste-und-Vorräte-verwertendes Challengegericht zum Use-Up-Along 2015 nach. Es handelt sich um nichts geringeres als ein deftiges Chili. Und verdammt nochmal war das gut an den kalten Winterabenden nach einem langen Lerntag.

useupalong2015

Wer noch nicht weiß, was hier zum Use-Up-Along los ist und überhaupt mit den Challenges, der kann sich bei Carola (twoodledrum.de) und auf Hüpfgemüse informieren. Vielleicht gesellt sich ja der ein oder andere noch zum lustigen Kochen und Backen hinzu ;)

Da ich challengekonform nur Zutaten aus meinem Vorratsschrank verwendet habe, das Chili aber ein echter Zutatenallrounder ist, nenne ich weiter unten eine Auswahl an Alternativen um eure Schränke leer oder eure Mägen voll zu bekommen :)

Chili1

Auf geht’s:
(mein Chili reichte für 3 Portionen)

1 rote Zwiebel
3 Möhren
2 Dosen Kidneybohnen, abgespült (insgesamt 500g)
1 Dose Mais (285ml)
1 Packung passierte Tomaten (500g)
1 TL Paprikapulver
Chiliflocken nach Geschmack
Salz

Als erstes schnippelt ihr die Zwiebel und die Möhren und spült den Mais und die Bohnen ab. Bratet die Zwiebel und die Möhren kurz an und löscht sie dann mit der Tomatenpassata ab. Lasst das Chili köcheln bis die Möhren noch bissfest sind und gebt die Bohnen und den Mais hinzu. Schmeckt dann mit Paprikapulver, Salz und Chiliflocken ab – lieber einmal nachschärfen, als verbrennen ist die Devise! – und kocht das Chili so lange auf, bis die Bohnen und der Mais auch heiß sind.

Am besten schmeckt ein Chili am nächsten Tag – dann habt ihr auch die typisch sämige Konsistenz und die leicht rotbräunliche Chilifarbe ;)

Chili2

Und nun zu weiteren Chili-Zutaten-Vorschlägen:

Alles, was gefällt, darf in das Chili.

1. Mit Knoblauch könnt ihr das Ganze neben Zwiebeln noch geschmacklich aufpeppen.

2. Blumenkohl, Brokkoli, Kartoffeln, Mais, Kürbis, Zucchini, Paprika, Pilze – euren Gemüsewünschen sind keine Grenzen gesetzt!

3. Lecker, und meiner Meinung nach fast unverzichtbar, sind Bohnen oder andere Proteinquellen – auch hier darf gerne variiert werden: Kidneybohnen, schwarze Bohnen, weiße Bohnen. Auch Kichererbsen Erbsen, Quinoa…. (hier habe ich erst gestern ein leckeres grünes Chiligericht mit Quinoa gesehen) könnt ihr ohne schlechtes Gewissen in euer Chili schmeißen.

4. Löscht doch einfach mal das Chili mit einem Rotwein oder dunklen Bier ab. Und die Tomaten“passata“ darf auch gerne Stückchen enthalten.

5. Gewürze aller Art sind willkommen: ich mag vor allem „warme“ Gewürze im Chili. Also neben gemahlenem Paprika, kommt auch Kreuzkümmel, Koriander oder Zimt hinein. Auch Kräuter können verwendet werden (bei frischen Kräutern nach dem Kochen unterheben) –  Petersilie, Basilikum, Oregano, Koriander…

6. Die Schärfe kann von unterschiedlichen Zutaten kommen. Nahe liegend sind Chilipulver, -flocken oder -schoten. Aber auch Cayenne Pfeffer oder Sriracha (beliebige andere scharfe Soßen) können Schärfe hinzufügen.

Für weitere Anregungen schaut doch auch bei The Leafy Cauldron vorbei.

 

Und nun schaut in euren Vorratsschrank, schwingt die Kochlöffel und zeigt mir wie euer liebstes Chili aussieht :)

 

 

 


Classic: Möhrensuppe

Hallo hallo Supenkasper unter euch!

Bei „Flüssig. Praktisch. Lecker.“ fallen mir in den kalten Wintermonaten nicht nur Smoothies ein, sondern auch schmackhafte, wärmende Suppen. Und so kommt es, dass in den letzten Wochen vermehrt Suppen in meinen Topf gefunden haben. Nicht nur sind sie eine Wohltat an diesen nassen grauen Regentagen (KEIN SCHNEE *heul heul*), sondern lassen sich bequem vorkochen und auf Arbeit aufwärmen. Gesundes Mittagessen, trotz rund-um-die-Uhr-Beschäftigung. Diesen Gedanken hatte wohl auch Nike von Nikes Herz tanzt und stellte ein ganzes Pinterestboard mit Suppen(rezepten) zusammen.

Ich habe noch so viele Suppenbilder auf diversen SD-Karten herumkullern, dass ich euch einfach mal die erste hinwerfe. Kein großes Ding. Ein Klassiker. Einfach und lecker. MÖHRENSUPPE!

Möhrchen3

1kg Möhren
1 große Zwiebel
1 daumenkuppengroßes Stück Ingwer
1 EL Kokosöl
1 EL Currypaste – nehmt eine, die eurem Schärfeempfinden entspricht. Für meinen Liebsten darf nur die gelbe rein ;)
2 Stangen Zitronengras
Gemüsebrühe (ich glaube ich habe mindestens einen Liter gehabt)
200 ml Kokosmilch

1. Schmort die geschnittene Zwiebel, den geschnittenen und geschälten Ingwer und die Möhren mit der Currypaste in Kokosöl an. Ich lasse die Schale an den Möhren dran und schrubbe sie nur kurz vorher ab. Da das ganze im Anschluss püriert wird, müssen sie auch nur in ganz grobe Stücke geschnitten werden.

2. Gießt das Ganze dann mit Gemüsebrühe auf, bis alles bedeckt ist, spaltet die Zitronengrasstengel und köchelt sie mit, bis die Möhren weich sind. Bei mir dauert das zirka 20 Minuten.

3. Entfernt das Zitronengras und nehmt einen Pürierstab oder Mixer und püriert es solange bis die Konsistenz eurem Geschmack entspricht. Gebt die Kokosmilch dazu und rührt noch einmal gut durch. Da ich es nicht so salzig mag, muss ich nach der Gemüsebrühe nicht mehr nachsalzen, aber ihr schmeckt einfach noch mit etwas Salz ab :) Auf Pfeffer habe ich diesmal bewusst verzichtet, da die Suppe durch die Schärfe der Currypaste eine gute Würze hat. Wem es zu dickflüssig ist, gibt noch ein wenig Gemüsebrühe zu.

möhrchen2

Voilà. Easy peasy – Vorrat für die Woche gesichert.

Suppengeschichten to be continued…

…with Kichererbsensuppe