Juice Juice Baby!

Die letzten Wochen habe ich in meiner Küche ordentlich rumgepantscht. Warum? Weil es mich nun doch gepackt hat und ich nicht anders konnte als mir einen Entsafter zuzulegen. Keine fancy-super-alles-automatisch-Maschine, sondern eine einfache Handpresse mit Kurbel und ohne sonderlich Schnickschnack. Diese kann im Gegensatz zu den Zentrifugalentsaftern, welche Obst/Gemüse erst zerhäckseln und dann den Saft herausschleudern, auch Blattgrün entsaften und günstig war sie auch noch hehe.

Foto 23.05.14 22 58 34

Ehrlich gesagt bin ich was Säfte anbelangt echt pingelig. Wie schon in meinem Cardea Detox Bericht erwähnt, sind Gemüsesäfte eher nicht so mein Ding und alles was penetrant nach Sellerie, Ingwer, Gurke oder ähnlichem schmeckt, geht einfach gar nicht. Trotzdem bin ich von grünen Säften nicht zuletzt durch Kris Carr so angefixt, dass ich dachte es müsse doch möglich sein, das Ganze schmackhaft zu gestalten.

Foto 24.05.14 10 44 38

Zugegeben, mein erster Saftversuch mit Spinat war alles andere als erträglich. PFUUUIIII! Ich glaube zu viel Blattzeug zu Anfang ist eher kontraproduktiv, wenn man sich langsam an das Thema grüne Säfte herantasten möchte. Und auch wenn ich sehr gerne grüne Smoothies trinke, so kann man in Säften die gleiche Menge Grün nicht so einfach „geschmacklich verstecken“ wie im Smoothie-Kollegen. Also habe ich an der Fruchtmenge geschraubt und mich ein wenig durchgetestet.

Foto 23.05.14 22 57 05

Für morgen habe ich mir ein paar Säfte „gekurbelt“, welche echt lecker sind und werde einen Safttag einlegen. Und damit ihr auch ein paar Ideen für eure Säfte bekommt, folgen hier ein paar kleine Anregungen.

Ich sage nur: ZITRONE ist die rettende Zutat allen Blattgrüngeschmackes.

Juice1

1 Rasenmäher

1 kleiner Brokkolikopf
3 Stangen Sellerie
1-2 Äpfel
1 Orange
1 Zitrone

2 Fenchel-Sprizz

1 Knolle Fenchel
1 Birne
1 Apfel
1/2 Zitrone

3 Cinnamon-Bliss -Kiss…

…ist eigentlich eine Cashew-Milch für den Abend

200g Cashewkerne
1l Wasser
4 kleine Datteln
1EL Zimt
1/2 TL Muskat

Alles im Mixer pürieren, etwas stehen lassen und anschließend nochmals kurz mixen. Durch ein Sieb oder Wäschenetz filtern, damit die groben Stückchen rausgehen.

Ohja, ich habe mich selbst mit der Benennung der Kreationen übertroffen.

Was ist eure Erfahrung mit grünen Säften?

Ich bin da SOWAS von mäkelig, geht euch das auch so?

Oder habt ihr vielleicht noch ein paar super Tipps für grüne Säfte für mich?

Und jetzt sag ich Cheers! und wünsche euch einen super Tag!

 

 


Intervention Halbzeit und Emotional Eating

Fast zwei Wochen läuft nun schon die Ah-May-Zing Diet Bet an der ich teilnehme und es ist erstmal verrückt, wie viel Zuspruch und Motivation man von den ganzen Teilnehmern bekommt! Ich hatte natürlich zwischendrin immer mal ein paar Tage, in denen es nicht so lief wie ich es gerne gehabt hätte, aber alles in allem konnte ich mich schon ein wenig von unerwünschten Gewohnheiten trennen. Vorgenommen habe ich mir keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern ich achte darauf wenig Weißmehl, wenig Zucker und ausgewogen mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide zu essen und viel zu trinken. Dementsprechend hatte ich die Zeit über hauptsächlich mit der Problematik des „Emotional Eating“ zu kämpfen.

Falls jemand damit nichts anfangen kann: Beim Emotional Eating, dem emotionalen Essen, greift man nicht nur bei Hunger zu Essen, sondern zum Beispiel auch bei Problemen, welche einen emotional belasten, zur Stressentlastung oder zur Belohnung. Für mich kann ich das ganz gut feststellen, wenn ich in den Prüfungswochen oder wenn es mir gar nicht gut geht immer mehr esse und natürlich auch nicht nur mehr von all den gesunden Dingen, sondern auch von Fastfood und Süßigkeiten. Das kann dann auch schonmal zu reinen Futterattacken führen. Zumeist denke ich dann „Ach, es ist alles jetzt so doof, dann mach ich mir heute Abend wenigstens was Schönes zu Essen.“ oder ähnlich. Aber natürlich beseitigt ein leckerer Schokokuchen kein einziges Problem – im Gegenteil, wenn man dann doch mal über die Strenge geschlagen hat, fühlt man sich schlecht, weil man sich so über die Zeit ein paar Kilo mehr anfuttert, weil man nicht dem Verlangen nachgegeben hat etc.

Das sind jetzt natürlich keine Gedanken die man verallgemeinern kann, aber viele Leute leiden an ähnlichen Problemen und so einfach ist das echt nicht, da wieder den Teufelskreis zu durchbrechen. Ich denke vor allem ist es wichtig, dass man seine Auslöser erkennt und den Grund, warum man gerade zu dem Zeitpunkt zum Essen greift versteht. Seit ich mich eingehender mit meiner Problem-Thematik beschäftige, kann ich zumindest schon häufiger erkennen, wann ich wieder einmal aus emotionalen Gründen statt aus Hunger gegessen habe Und es ist jetzt nicht so, dass diese Erkenntnis über Nacht oder in zwei Wochen gekommen wäre. Das ist ein langer Prozess, der sich aber letztendlich lohnt! Dies verhindert nicht immer, dass ich dann doch keine Tafel Schokolade esse – aber der Umgang danach mit sich selbst verändert sich. Und je gelassener man mit solchen Situationen primär umgeht, desto weniger ziehen einen die Schuldgefühle danach wieder in eine neue Essattacke. Da ich hier jetzt keinen psychologischen Blog beginnen möchte und es weitaus mehr und vor allem kompetentere Beratung in solchen Fällen in Internet etc. gibt, hier nochmal ein Link, der einen kurzen Überblick über die Problematik gibt.

Ich schreibe trotzdem hier von diesem Thema, weil es mir wichtig ist zu zeigen, dass es eine weit verbreitete Thematik ist und auch gesundheitsbewusste Menschen (zu denen ich mich auch zähle) solchen Problemen ausgesetzt sind. Auch wenn auf diesem Blog natürlich nicht nur gesunde Rezepte zu sehen sind, ist es doch nur ein Teil der meine Essgewohnheiten und Persönlichkeit widerspiegelt. Ich ertappe mich selbst oft, wie ich auf andere Blogs schaue und bewundere, wie diese Menschen so diszipliniert sind; grüne Säfte trinken, Rohkost essen oder sonstwas – dabei heißt es nicht, dass diese Menschen perfekt sind und nicht auch mal ein Eis essen, nur weil sie vielleicht einen Fitnessblog oder ähnliches unterhalten. Dies ist dann eventuell nur nicht Thema des Blogs. Manchmal idealisiere ich dann die Schreiber dieser Blogs und frage mich, was ich falsch mache oder warum mir das so schwer fällt. Natürlich möchte man vor allem in der Öffentlichkeit (also hier im Internet) nicht seine Schwächen ausbreiten, und nichts liegt mir ferner, als meine Probleme öffentlich zu diskutieren – aber ich finde es wichtig, mich als normaler Mensch zu zeigen, dem eben auch Dinge schwer fallen. Es gibt sicherlich Leute, die so diszipliniert sind und alles scheinbar richtig machen, aber die Mehrheit der Menschen ist nicht die perfekte Person mit der perfekten Figur und ohne schlechte Angewohnheiten und Schwächen.

Um nun mal auf den Punkt des heutigen Blogeintrages zurückzukommen Vielleicht sollte ich mir abgewöhnen so spät abends Einträge zu verfassen, wenn ich dann immer wieder sentimental werde:

In der dietbet Community bekam ich einen simplen aber hilfreichen Tip, welcher mir tatsächlich an einigen Tagen gut beiseite stand. Bevor ich etwas aß, fragte ich mich auf welchem Punkt einer Skala von 1-10 ich mit meinem Hunger stand. Und dann gab es nur Essen, wenn ich auf der hungrigen Hälfte war bis ich nicht pappsatt oder übervoll war, sondern nur bis ich mich unter neutral oder zufrieden/Hunger gestillt fand.

Nun folgt noch eine Futter-Impression der letzten Woche. Damit hier nicht nur Text steht O.o

Foto 11.05.14 16 07 03

Foto 14.05.14 09 04 18

 

Psychologiestunde Ende.

 

 


Intervention: Spring Boost

Es hat mich wieder einmal erwischt. Stress, schlechtes Wetter und Probleme führten zu niedergeschlagener Stimmung. Diese sollte verscheucht werden durch freundlich getarntes, aber ungesundes „Soulfood“, was wiederum zu Energielosigkeit, Gewichtszunahme und noch schlechterer Stimmung führte. Und nun hocke ich wieder einmal da und bin zur Krönung erkältet.

Wem kommt das bekannt vor? Auch wenn ich eigentlich weiß, was mir gut tut und mich auch sonst sehr gesund ernähre, bin ich doch ein Opfer meiner Psyche. Sobald es mir mal nicht gut geht, ich neben meinem Standard-Problem vielleicht noch Stress habe und das Wetter oder eine Sehnenentzündung mir einen Strich durch den Sport macht, gehe ich in Langeweile-Frust-und-Verzweiflungs-Futtern und Energielosigkeit mit Niedergeschlagenheit in einem großen grauen Loch unter.

Meist hilft dann für ein/zwei Wochen nichts, was mir auf die Sprünge hilft. Kurzzeitige Energieschübe, welche zu Aufräumaktionen führen, helfen dann nur für einen Tag, bevor der Trott wieder zuschlägt. Die so gewonnenen Kilos tragen nicht sonderlich dazu bei, dass ich mich motivierter fühle. Alles scheint dann zuviel zu sein. In solchen Momenten suche ich immer wieder nach DEM Augenblick oder DER Strategie, wie ich mich wieder aufraffen kann. Und dabei gibt es eigentlich nur eins für mich: mehr frisches Obst und Gemüse, mehr Rohkost und vor allem mehr frische Luft und Bewegung. Auch wenn das zumeist das Letzte ist, auf das ich in diesen Momenten Lust habe. Wenn ich wieder einmal den ganzen Tag im Bett verbracht habe und mich nach vitalstoffarmen Essen überhaupt nicht mehr aufraffen kann, dann helfen tatsächlich nur Sport und frische Luft.

Mangolassi

Angestachelt durch den 5 Tages Detox von Jennifer (Nancy’s Kitchen) und Lena (A Very Vegan Life) unternahm ich zu Ostern einen ersten Versuch mit meinem Liebsten, als es hieß: viel Rohkost, wenig Süßes, kaum Weißmehl (wie die Fotos hier beweisen). Allerdings musste ich mir eingestehen, dass ich mit meinen Problemen überforderter war, als ich erst dachte und sofort wieder in eine Phase fiel, in der ich mich zu nichts motivieren konnte.

Da ich letzte Woche nun so unzufrieden mit mir selbst war und mir doch tatsächlich nach einem Stündchen joggen wieder eine Erkältung eingefangen habe, was ein Grund mehr ist, zu glauben, dass ich meinem Körper nicht viel Gutes getan habe im letzten Monat  beschloss ich mir einen Ruck zu geben und wieder auf den „Gesundheitszug aufzuspringen“.

Und da ich das am besten mit einem kompletten Neustart kann so viele Neustarts wie ich schon hatte, ist es wohl eigentlich schon eine Gewohnheit O.o, meldete ich mich doch direkt bei meiner ersten Diet Bet an. Wer es noch nicht kennt: Die Diet Bet ist eine Art des Social Dieting. Man „wettet“ einen festen Betrag an Geld, dass man einen bestimmten Anteil seines Körpergewichts in einer festgelegten Zeit abnimmt. Dabei gibt es zwei Laufzeiten – 1 Monat, in dem man 4% seines Körpergewichtes verlieren möchte und einen 6-Monats-Zeitraum, in dem es gilt 10% seines Körpergewichtes zu verlieren. Erreicht man sein Ziel, und das liegt bei einem gesunden Menschen nur an der eigenen Disziplin bezüglich Ernährung und Bewegung, wird der Pot unter allen „Gewinnern“ aufgeteilt. Diese Sache, es sollte eigentlich selbstverständlich sein, richtet sich natürlich nur an Menschen, die auch Gewicht verlieren möchten. Jeder der normalgewichtig ist, sollte nicht an solch einer „Wette“ teilnehmen. Erfahren habe ich von dem DietBet-Event über die Blogilates Homepage von Cassey Ho – ihr Event nennt sich Ah-May-Zing Dietbet :)

GreenMonster

Natürlich ist das für disziplinierte Menschen ein einziger Firlefanz. Aber gerade für diejenigen, die sonst Mühe haben wieder in eine gesunde Lebensweise einzusteigen, hilft der Faktor des sozialen Netzwerkes und der Ermutigung vielleicht – neben dem Ausblick, sein Geld zurückzuerhalten und vielleicht etwas dazuzugewinnen – dranzubleiben. Zumindest erhoffe ich mir das für mich. Und drei Kilo weniger täten mir natürlich auch nicht schaden ;)

Wichtig ist aber auch, und das muss ich mir selbst auch immer wieder sagen: niemand ist perfekt, und sich selbst Vorwürfe über Ernährungssünden, Bewegungsmangel, fehlende Disziplin etc. zu machen, hilft keinem weiter. Eher im Gegenteil. Wer sich durch einen kleinen Fehlschlag entmutigt fühlt, dem kann ich nur empfehlen im Blogilates-Netzwerk bei den netten „POPsters“ vorbeizuschauen und zu sehen, dass wir alle nur Menschen sind und jeder es schaffen kann gesund und stark zu sein. Was für eine motivationale Rede halte ich hier eigentlich gerade O.o?

Jetzt interessiert mich aber auch brennend, ob ihr diese Wochen auch kennt in denen nichts von gesundem Lebensstil, Disziplin und Motivation zu sehen ist? Wie kommt ihr aus solch einem Loch wieder heraus? Benötigt ihr auch so „drastische“ Maßnahmen wie DietBets und Fastenwochen wie ich?

redsmoothie

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie ich mich die nächsten 4 Wochen über die Laufzeit meiner „Wette“ wieder zu einem gesunden Menschen hocharbeiten möchte :) Drückt mir die Daumen!


I’m so in love with Chicorée Salat

Einen schönen Montagabend ihr Genießerspatzen,

nachdem ich in letzter Zeit wieder einmal so viel im veganen Rezeptbloguniversum unterwegs war und mich neuerdings auch bei Instagram reichlich mit foodporn zuballern lasse, frage ich mich immer wieder für wen ich hier eigentlich Rezepte blogge, wo doch alle selbst so unglaublich kreativ sind? Ich komme ja gar nicht nach die ganzen leckeren Dinge nachzukochen oder backen. Und da soll noch einmal jemand sagen die vegane Kost sei einseitig und langweilig. TZZZ!

Dafür habe ich nun dank Mami-Tipp einen unglaublichen Lieblingssalat entwickelt, der sich super in das Rezeptwunderland einreihen kann. Innerhalb einer Woche ist er ganze viermal auf meinem Teller gelandet und das will schon was heißen ;) Die Rede ist vom Birnen-Chicorée-Salat, welcher sich super einfach und schnell zubereiten lässt und gleichzeitig so verdammt lecker ist, dass man immer mehr möchte.

TitelhellChicoree

Hier also das Rezept für eine Person:

2 Chicorées (wie ist eigentlich die Mehrzahl von Chicorée?! O.o)
1 schön reife Birne
1 handvoll Walnüsse
1 EL Walnussöl
1 Prise Fleur de Sel (oder eben einfach Salz)
Wer es süßer mag oder keine so superreife süße Birne hat, kann mit ein wenig Agavendicksaft nachhelfen, aber bei mir war das meist nicht nötig.

NahChicoree

Die Walnüsse etwas zerteilen und in einer Pfanne oder im Backofen rösten (wir haben in der WG so einen superpraktischen kleinen Backofen, da kann man auch mal ein paar Nüsse erwärmen). Währenddessen die Chicorées und die Birne zerkleinern. Vergesst dabei nicht den bitteren Strunk aus dem Chicorée herauszuschneiden. Packt alles auf einen Teller und gebt das Öl und das Salz darüber. Nun nur noch die gerösteten Walnusskerne darüberstreuen und losfuttern. Mmmmmhhh.

Chicoree

Ich hoffe euch schmeckt der Salat genauso gut wie mir :)

Dann habt erstmal einen guten Start in die Woche und bis ganz bald!


Energieschub


Einen wunderschönen Abend Freunde der Sonne,

was war das nicht für ein toller Tag. Sonnenschein, blauer Himmel und Stunden voller Energie! Ich bin heute extra etwas früher aufgestanden um noch eine Runde zu laufen bevor es wieder an die Arbeit geht. Und: Es hat sich gelohnt! Zwar waren noch ein paar dicke Wolken am Himmel, aber die hatten sich dann nach einer Dusche und der Zugfahrt weitgehend verflüchtigt ❤

Nach dem kurzen Lauf habe ich mir dann einen ultraleckeren Reste-Smoothie zusammengepanscht. MMMMHHH! Ich dachte erst, der wird eklig, aber nein, leckerschmecker Grünpampe! Und weil ich so supermotiviert bin, aber den Smoothie so schnell verputzt hatte, dass es zu keinem Foto kam, gibt es hier einmal Baum mit Himmel (und natürlich möchte ich auch das Rezept nicht vorenthalten) :

BaumundHimmel

Lecker-schmecker-Überraschungs-Grünpampen-Smoothie:

2 große Hände voll Feldsalat
1 Banane
1 EL Mandelmus
200 ml Wasser
100 ml Sojamilch (oder andere Pflanzenmilch)
100 ml Sojajoghurt
ich habe zu dem ganzen noch 1/4 TL Macapulver gegeben, es geht aber sicherlich auch ohne

Das ganze ab in den Mixxxaaaa (hierbei möchte ich nochmal erwähnen wie ich meinen Mixxaa liiiiiebe *schmacht*)! Und gekühlt verputzen.

Und weil ich so voller Energie war, habe ich dann auch gleich noch mein Zimmer aufgeräumt und ein wenig angefangen zu entrümpeln. Da habe ich direkt einmal meinen Kosmetik-/Hygieneproduktevorrat minimiert. Mein „Vorsatz“ für dieses Jahr ist nämlich ein wenig Ordnung für mich zu schaffen. Also nicht so viel Vorsätze, nicht so viel Krempel, den man nicht benötigt, nicht so viel MUSS. Im Prinzip möchte ich für mich wieder ein bisschen lernen, wie man intuitiv in sich hört und erkennt was gut für einen selbst ist. Entstressen. Und nochmal die letzen zwei Jahre Studium genießen. Also dieses Jahr kein „ich mache so und so viel Sport“, „ich ernähre mich nur noch so“, „ich lerne jeden Tag so viel“ BLAAH!

Wie siehts bei euch aus? Habt ihr euch etwas vorgenommen?


Zustand nach: Cardea Detox und Ernährungsausblick

So ihr Lieben, nun wie versprochen die Saft-Fasten-Zusammenfassung ;)

Es sind nun mittlerweile doch schon wieder zwei Wochen vergangen seit meiner Fastenkur und ich muss sagen: Gott sei Dank gibt es nicht nur Saft auf dieser Welt!!! :) Die Gemüse- und Obstabteilung im Supermarkt war noch nie so verlockend wie die letzten zwei Wochen. So sehr, dass ich alle möglichen Gemüsesorten in meinen Korb gepackt habe nachdem ich langsam wieder mit Essen anfing.

Schlussendlich kann ich sagen, dass mir so eine Fastenzeit doch ganz gut tut, allerdings hätte ich diesmal wahrscheinlich das ganze lieber nur 5 Tage gemacht. Nach zweimal Saftfasten und zweimal Teefasten (also die klassische Variante) kann ich sagen: Die Saftfasterei, wenn sie auch schonender und gesünder sein soll (Vitamine, etc.), tut mir auf längere Zeit nicht so gut, wie die Teefasterei. Bei den Saftkuren bin ich nach 5 Tagen fertig, ab dann geht es nur noch bergab. Also im Sinne von Schwindel, Übelkeit etc. Teefasten kann ich gut und gerne 10-14 Tage durchhalten und je mehr Zeit verstreicht, desto weniger stört mich das Fehlen von richtiger Nahrung.

Schlussfolgerung: Saftfasten nur noch kurze Zeit, wenn unbedingt eine längere Fastenzeit notwendig erscheint lieber ein 10-tägiges Teefasten.

Direkt zum Fasten mit Cardea Detox kann ich sagen, dass das Ganze sich auch wegen des sehr hohen Preises wie eine lange Woche Luxus anfühlt. Man muss sich um nichts kümmern und hat alles was man braucht gleich in einer glänzenden Kiste daheim. Bei Fragen und Problemen wird schnell geholfen und auch die Tips, welche in der Detox-Anleitung (die man per Mail erhält) sind doch sehr hilfreich für Fasten-Neulinge. Die „Auszeit“, die man sich mit solch einer Kur nimmt, wird durch die dazugelieferten Pflegeprodukte noch deutlich unterstützt. Menschen, die es in der Fastenzeit nicht ruhiger angehen können (beruflich z.B.), können die Kur problemlos in ihren Berufsalltag integrieren – man muss ja nur die Fläschchen mitnehmen und sich sonst um nichts weiter kümmern. Ich zumindest habe mich während der Fastenzeit deutlich ruhiger und entspannter erlebt, bin früher ins Bett und ausgeschlafener aufgewacht. Habe deutlich mehr getrunken, was auch meiner Haut ganz gut getan hat. Und schlussendlich hatte ich mehr Zeit für andere schöne Dinge wie ein gutes Buch oder Ähnliches.

Jetzt noch ein paar kurze Worte zu den „Bonus-Produkten“:

Belebender Detox-Tee No. 2: Nicht so ganz mein Fall geschmacklich. Ich kann nicht einmal sagen woran es liegt, weil ich eigentlich gerne Kräutertee trinke und auch in der Zutatenliste nichts direkt hervorspringt, was mir nicht schmecken könnte (Pu-Erh höchstens – kenne ich so noch nicht oder das Aroma). Ansonsten ein belebender Tee mit Mate, Orangenschalen und ein paar Blüten.

Detox-Bad: Jaaa, ein super Bad mit Meersalz, vielen Kräutern und getrockneten Blüten. Einziger Tip: schüttet das Zeug vorher in einen Teefilter oder Ahnliches, sonst habt ihr die ganzen schönen Kräuter am Ende an euch kleben. ;) Das war bei mir nicht so gut durchdacht. Die Sauerei, die ihr nachher aus eurer Wanne spülen dürft… >.< Ansonsten fand ich es super, dass ein Bad dabei war, sonst hätte ich mir vermutlich kein Vollbad gegönnt, obwohl man sich gerade während der Fastenzeit etwas Gutes tun sollte.

Körper-Peeling: Mein absoluter Favorit!!! Ein super Peeling, das ich bestimmt zu Hause mal nachmische. Mit Meersalz, Mandelöl, Minzöl und Minze. Ich musste etwas aufpassen, da man sich leicht mit den groben Salzkörnern aufkratzt, aber dieser Ölanteil hat es echt in sich. Meine Haut war so weich und zart danach – ich musste mich nie nach dem Duschen eincremen! Und wer Minze wie ich mag, wird auch den Geruch lieben. Super Zeug! Wer also kein Interesse an einer Fastenkur bei Cardea Detox hat, dem kann ich zumindest das Peeling echt empfehlen.

Detox-Kerze: Schön schlicht. Kein aufdringlicher Duft. Eine Kerze eben. :) Also nichts außergewöhnliches aber passend zu einem ruhigen Buchabend.

Wo wir schon beim nächsten Thema wären: die ganzen Bücher, die ich während meiner Fastenzeit verputzt habe. Vor allem zu den Themen Ernährung, Detox und Rohkost.

Foto 06.12.13 17 34 28

Ich kann all diese Bücher nur empfehlen, für jeden der sich für rohköstliche und gesunde Ernährung interessiert. Vor allem angetan hatte es mir das „Crazy Sexy Diet“- Buch von Kris Carr. Wer sie noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen einmal auf ihrer Homepage vorbeizuschauen! Klickt mal auf das Video zu ihrem Ebook an – die Frau sprüht nur so vor Energie und ich kriege jedes Mal gute Laune, wenn ich mir das Video ansehe.

Im gleichen Atemzug muss ich aber auch Cassey Ho von Blogilates erwähnen – ebenfalls eine Frau, die mich mit ihrer guten Laune und gesunden Einstellung zu sich selbst und zu Gesundheit/Sport/Ernährung immer wieder aufbaut, wenn mir das ganze mal nicht so leicht fällt. Sie hat unzählige Videos mit Pilatesübungen, über gesunde Ernährung und allgemein einen sportlichen gesunden Lebensstil. Außerdem sind die Übungen äußerst anstrengend, machen aber unheimlich Spaß. (Wer möchte schließt sich dem New Body Makeover, welches gerade läuft, an. Es gibt dazu sogar einen veganen Ernährungsplan und die üblichen monatlichen Trainingspläne – mit ein wenig Suchen der Passwörter auf den unterschiedlichen sozialen Plattformen ist das ganze komplett kostenlos!)

Mit der ganzen Rohköstlichkeit beschäftige ich mich ehrlich gesagt auch schon länger, allerdings ist das nichts, was ich bei mir im Winter als zufriedenstellend sehen würde. Da bin ich dann doch mehr der Suppen-Typ :) Zumindest habe ich in meiner Bruker-Zeit (jaja, sowas gab es bei mir auch schonmal vor langer langer Zeit ;P) gemerkt, dass mir die vorwiegend rohköstliche Ernährung bei weitem mehr Energie gibt, als nur auf gebackene und gekochte Lebensmittel zurückzugreifen. Ich denke ich werde es für den Frühling mal im Auge behalten wieder mehr rohköstliche Lebensmittel einzubauen.

Was habe ich also aus der Fastenzeit mitgenommen?

Bewusster essen und mehr auf das eigene Hungergefühl hören. Zu oft esse ich aus Langeweile, Appetit oder weil ich glaube Hunger zu haben. Wenn ich mehr trinke, habe ich deutlich seltener das Gefühl hungrig zu sein.

Mehr zu trinken. Ein Schluck abends zur Pille reicht definitiv nicht aus. Das weiß ich zwar schon lange, aber machen tu ichs trotzdem nie :(

Weniger Kaffee. Auch eine Sache, die schwerfällt. Zwar habe ich meinen exorbitanten Kaffeekonsum schon vor einiger Zeit auf max. 2 Tassen täglich reduziert, aber ich möchte demnächst einfach auch mal ein paar Tage lieber mit einem Tee beginnen.

Mehr frische Lebensmittel, nicht mehr so viel zerkochen. Ich merke, dass mein Energielevel deutlich steigt, wenn ich mehr rohköstliche Nahrung als gekochte Lebensmittel zu mir nehme.

– Erste Mahlzeit: Grüner Smoothie. Das mache ich zwar schon recht häufig, aber ich nehme mir fest vor, dass zu einer Gewohnheit werden zu lassen. Außer vielleicht am Wochenende. (Was sollen sonst nur meine ganzen Müslis sagen und Pancakes und Waffeln…??? Entsetzen!!!)

Mich nicht zu sehr mit meiner Ernährung zu stressen. Vielleicht die wichtigste Erkenntnis. Wenn man sich mehr Stress mit seinen Ernährungsgewohnheiten schafft, statt sich Gutes zu tun, dann ist deutlich etwas verkehrt. Leider bin ich da tatsächlich ein super negatives Beispiel. In dieser Hinsicht finde ich Kris Carrs Buch wirklich gelungen. Sie motiviert zu einer gesünderen pflanzlichen Ernährung mit viel Grün, aber gesteht jedem sein eigenes Tempo ein und gibt kein alles-oder-nichts-Prinzip vor.

– Last but not least: möchte ich demnächst Yoga in meine Morgenroutine einbauen. Tolle ruhige Yoga-Videos gibt es von Tara Stiles. Sie hat eine ruhige und nicht so besäuselnde Art die Übungen zu erläutern. Ich bin leider gerne mal gestresst und mit meinen Gedanken überall, sodass ich mir ein wenig mehr innere Ruhe von diesem Morgenritual verspreche. Mal sehen, ob ich mir das so einbauen kann, wie ich möchte :)

Jetzt genug geschwafelt, schließlich ist das nicht mein letzter Beitrag. Wenn sich das überhaupt jemand bis hierher durchgelesen hat…

Was sind eure guten (Essens)rituale und wie steht ihr zu eurer Ernährung allgemein? 


Cardea Detox Tag 8

Hallo hallo ihr lieben Feststoff-Essenden :)

Lang lang ist es nun schon wieder her, dass ich hier berichtet habe, die Fortsetzung meines Detox-Berichtes folgt aber nun:

Den ersten Teil meiner Detox-Kur, dem Juicy-Teil des Cardea Detox, habe ich am Montag abgeschlossen. Die Reihenfolge der Säfte wurde vorab in einer E-Mail mit den entsprechenden Menüplänen für jeden Tag mitgeteilt. Danach gab es

morgens einen etwas dickflüssigeren Fruity Detox-Saft
– anschließend eine Lemonade mit höherem Wasseranteil
mittags einen grünen Saft, den The Greens
nachmittags The Roots, Saft vor allem aus Rüben und Wurzel/Knollengemüse
abends den Cardea Detox, einen vor allem fruchtigen Saft
– und eine kleine Nussmilch.

Nur an den letzten zwei Tagen ändert sich das Programm und es gibt nur noch Säfte (keine Nussmilch mehr) und der Obstanteil erhöht sich etwas.

Wie schon an Tag1 erwähnt, waren die Obstsäfte allesamt superlecker! Vor allem der Birne-Apfel-Zimt Saft hat es mir am Montag angetan. Den werde ich bestimmt zu Hause mal nachmixen. Auch die „Limonaden“ haben mir gut geschmeckt und durch den höheren Wasseranteil, war ich danach nicht so voll, wie nach einem Saft.

Bei den Roots-Säften mochte ich vor allem die orange gefüllten Fläschchen, das heißt diese mit Karotte, Rüben und Orange oder Apfel. Leider konnte ich mich echt nicht mit den Rote Beete-Säften anfreunden (auch weil ich den Ingwer immer so vorschmecke…). Da ich eh meist noch recht gesättigt war von den vorherigen Säften und natürlich auch fleißig Kräutertee dazugetrunken habe, habe ich meist nur ein großes Glas davon getrunken, sodass ich nur zirka drei Viertel der Flasche getrunken habe. Und das war schon ein Akt (manchmal saß ich eine Stunde davor und habe es mir schlückchenweise hineingezwungen… O.o). Also wer Gemüsesäfte nicht so mag, wird sicherlich wie ich seine kleinen Problemchen mit den Roots-Säften haben ;) Aber zumindest weiß man, dass man seinem Körper etwas Gutes tut.

Die grünen Säfte waren bis auf meine zwei „Lieblinge“ Sellerie und Ingwer ganz ok, der Nebengeschmack dieser beiden Knöllchen, war mir dann aber am Tag 3 so vorherrschend (irgendwann hab ich sogar gemeint aus den Karottensäften Ingwer vorzuschmecken, obwohl gar keiner drin war…), dass ich direkt eine Mail an das Cardea-Detox-Team schrieb und um Ingwer- und Selleriefreie Säfte in der Green-Detox-Phase bat.

Ein großes Lob hier an den super Service – ohne wenn und aber oder ähnliche Bedenken, wurde aus den Säften meiner zweiten Lieferung der Ingwer und Sellerie gestrichen. YAY!!! Was war ich glücklich, als ich am Montag Abend mein Packet öffnete und überall -Ingwer und Sellerie draufstand.

fridge

Mein Kühlschrank war nun seit Montag eine einzige grüne Energiequelle. Die Menüs des Green Power Detox bestehen aus vier verschiedenen Komponenten:

– einem morgendlichen und abendlichen Green Power Detox, welcher mit mehr Obst und Kokos daherkommt
vormittags und nachmittags gibt es je einen grünen Saft mit geringerem Obstanteil (und immer immer Sellerie und Ingwer – zum Glück hab ich mir das vorher rausgewünscht!!!)
mittags eine Lemonade (wie im Juicy Detox)
abends eine kleine Nussmilch oder an den letzten zwei Tagen einen Green petite, einen kleinen grünen Saft.

Leider leider schmecken die grünen Säfte und der Green Power Detox durch den hohen Gurke-Anteil alle so ähnlich, dass ich mir manchmal etwas Abwechslung außerhalb der Lemonade gewünscht hätte. Ich weiß jetzt nicht, ob das an meinem persönlichen Empfinden liegt – schließlich sagt die Zutatenliste doch ein paar Variationen voraus, aber diese betreffen vor allem die weniger hervorschmeckenden Zutaten.

Zudem muss ich sagen, dass ich nach dem ersten grünen Detox-Tag so längsam die grünen Säfte nicht mehr sehen konnte. Ich hatte das Gefühl alle zwei Stunden den gleichen Becher erneut zu trinken. Diesmal bekam ich neben den guten Entgiftungsentscheinungen:

– leichteres Gefühl, kein geblähter Bauch mehr, kein Völlegefühl
– guter Schlaf
– bessere Haut, weniger Unreinheiten
– ein paar Kilo weniger auf der Waage

tatsächlich auch einige der eher negativen Erscheinungen mit:

– Kopfschmerzen (tatsächlich von Tag 1 bis Tag 4 jeden vormittag)
– Schwindel/Schwarzwerden
– Kraft-/Atemlosigkeit beim Sport (ich habe weiterhin leichtes Pilatestraining täglich fortgeführt und hatte viel weniger Kraft, selbst beim Treppensteigen war ich nach einer Etage schon außer Atem)

Da ich mich am Dienstag doch recht kaputt fühlte, beschloss ich, die Saftkur vormittags und nachmittags weiterzuführen und abends auf gedünstetes Gemüse umzusteigen. Außerdem nahm ich mir im ganzheitlichen Ansatz des Entgiftens auch den Druck die Säfte alle zwei Stunden trinken zu „müssen“. Wenn ich nach einer halben Flasche „gesättigt“ war und keinen weiteren Schluck trinken wollte, habe ich es einfach bei einer halben Flasche belassen und lieber etwas später einen großen Pott Tee noch getrunken. Wenn ich nach zwei Stunden nicht schon wieder an grünen Saft denken wollte, dann hab ich ihn einfach etwas später getrunken.

Glas

Ich glaube ohne meinen kleinen Gemüseteller abends und das Reduzieren des Safttrinkens, hätte ich schon am Dienstag mittag die Flaschen am liebsten aus dem Fenster geworfen. So halte noch fein bis Samstag mit einem festen Mahl am Abend (heute gibt es ein wenig Salat) durch und starte dann langsam mit meinen morgendlichen grünen Smoothies und Gemüse und Salat.

Wenn meine 10-Tage-Kur vorbei ist, werde ich euch noch etwas zu den „Goodies“ wie Bad, Peeling und Tee erzählen, die ich ja auch in meinem Päckchen fand und zu den vielen tollen Büchern, die ich in der Zwischenzeit zum Thema Ernährung und Detox gewälzt habe ;) Und das Fazit darf natürlich nicht vergessen werden.

Für heute reicht der Aufsatz erst einmal, ihr habt hier jetzt genug zu lesen gehabt und ich muss mich um die Päckchen für das große Adventskalenderwichteln kümmern – es soll schließlich pünktlich ankommen :)

Bis dahin einen entspannten Abend!