Use Up Along 2015 one month later: Endstand

Ich drücke mich gerade vor dem Lernen. Nur noch 18 Tage bis zum Examen. Und dieser Eintrag kullert seit dem 11. März was fristtechnisch auch schon 11 Tage zu spät war in meinen Entwürfen herum. Aber wir machen hier keine halben Sachen, ich finde nämlich ich habe hervorragend aufgebraucht vor meinem Umzug. Und das ist auch der Grund warum ALLE meiner übriggebliebenen Lebensmittel in den Schrank bei meinem Freund gepasst haben. Ziel also erreicht. :) Danke also nochmal an Carola für die tolle Aktion. Die Schränke sind jetzt proppenvoll, was aber tatsächlich eher den schon vorhandenen Vorräten zuzuschreiben ist. Und ja, es gibt immer noch Kokosflocken. Ich habe meine aufgebraucht und siehe da, mein Freund hat auch noch eine Schrankhütertüte gehabt >.< Ich kann wahrscheinlich nächstes Jahr nochmal die gleichen Sachen aufbrauchen, wie es ausschaut :P

Nun aber zu meiner Liste (im Umzugschaos und Examensstress, habe ich nicht alles wieder aufgebaut – ich hoffe die eingeräumten Schränke, die wohlgemerkt vorher schon fast voll waren, sind Zeichen genug :P)

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Übrig sind:

Jasminreis (k.A. wie viele Kg, auf jeden Fall viiieeeel)
 – es ist max. 1 kg übrig.
Himalaya Basmati Reis Natur
Süßer Spitzenreis Mochi
Spitzen-Langkornreis
Risotto Reis
Langkorn Spitzenreis Natur
Riz Lentils et Algues (Reis-Linsen-Algen-Mischung)
Reis und Körner Kochbeutel
Sushi Reis (Sushi)
Gelbe Linsen
Azukibohnen
Schwarze Bohnen (irgendein Burgerpatty?!)
Glasnudeln (Summer rolls)
Shirataki Pasta
Vollkornspaghetti
Chili-Tomaten-Nudeln
Hartweizennudeln
Popcornmais (Popcorn!!! ^^)
Hirse (Hirsefrühstück)
Quinoa
Hanfsamen (über Salat streuen)
Chiasamen
Leinsamen (ab in den Smoothie)
Flohsamenschalen
Dinkellasagneblätter
Zartbitterschokolade
Cashews gemahlen
Kakaonibs
Walnüsse
Schokodrops
Roggenvollkornmehl (Roggenvollkornbrot) ist immer noch was da :/
Gluten (ab ins Burgerpatty)
Kichererbsenmehl
Kokosraspel 
Kokosblütenzucker
Rohrzucker
6-Korn-Flocken
Haferflocken
Zwieback (Tiramisu?)
Carob
Makao-She (roher Trinkkakao)
2x Falafelmix
Soja-Bolognese
Hafer
Sojaschnetzel (Döner?)
Sonnenblumenkerne (Brotaufstrich)
Kürbiskerne 

No Egg Pulver
Dinkelgrieß (Grießbrei)
Kakao
Buhchweizenmehl (Pancakes)
Dinkelvollkornmehl
Weizenmehl
Mandelmehl
Pistazienmehl
Puderzucker
Raffinadezucker
Speisestärke
Paniermehl (Seitannuggets)
Espressopulver
Sesam
Rosinen
gemahlene Mandeln
Datteln
Feigen (Rotkohl?)
Cashews
Blockschokolade
Pfeilwurzelstärke
2x Kidneybohnen (Chili)
passierte Tomaten (Chili)
Kichererbsen (Hummus)
Erbsen und Möhrchen (Nudelsalat?)
Mais (Chili)
Mexikanische Mischung (Wraps)
Kokosmilch (Curry)
Agavencreme
weißes Mandelmus
Choc Shot Sirup
Agava Schokosirup
Agava Karamellsirup
Crisco Vegetable Oil
Pesto (Pestoschnecken)
Curry Paste (Curry)
Erdnüsse (Erdnussbutter)
Irish Moss (Joghurt aus Mandelmilch)
Noriblätter (Sushi)
Reispapier (Summerrolls)
Spargel im Glas
Tahin (Salatdressing, Hummus)
2x Kokosmus
Knoblauchdip-Kräutermischung
Gomasio
selbstgemachtes Mandelmus

Ich freue mich natürlich auch über Kommentare und Anregungen zu den immer noch verbliebenen Zutaten. Was soll ich bitteschön mit diesem Glas Kokosnuss von Govinda anfangen??? Ich habe so gutes gehört von Bloggern, Instagrammern und auf Youtube – alle scheinen das Zeug aus dem Glas zu löffeln, dabei ist das doch so ein bröseliger Klumpen? Sagt mir doch mal, wozu das gut ist :P

So ihr Lieben, ich habe fleißig Fotos von Gerichten gemacht, allerdings werde ich bis Mitte April erst einmal nicht die Zeit finden euch mit Rezeptideen zu beglücken. Wer bis dahin trotzdem etwas von mir sehen möchte, folgt mir einfach auf Instagram :) Drückt mir die Daumen, dass an meinen Prüfungstagen alles glatt läuft und ich sehe euch dann wieder <3

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Use Up Along 2015: Bestandsaufnahme

Ein wunderschönes neues Jahr ihr Lieben,

ich lade euch hiermit herzlich ein, Teil meines chaotischen Lebens in diesem Jahr zu sein. Viel Veränderung steht bevor – unter anderem ein Umzug Ende Februar. Und wenn ich meine Vorratsschränke so anschaue, gruselt es mir ehrlich gesagt so ziemlich. Der Grund: Irgendwie muss mein ganzer Krempel vorübergehend in die kleine Küche meines Freundes hineinpassen. Mit zwei Hängeschränken.

Jep.

Unmöglich.

Also habe ich mir vorgenommen dieses Jahr nicht nur dem alljährlichen Use-Up-Along der lieben Carola von twoodledrum zuzuschauen sondern eifrig selbst daran teilzunehmen. Alles was es darüber zu wissen gibt und welche tollen Challenges uns erwarten, erfahrt ihr auf ihrem Blog. Natürlich wer hätte es nach meiner RIESEN-Pause hier auf dem Blog gedacht bin ich schon wieder für „Offizielles“ zu spät. Trotzdem: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Haha!

useupalong2015

Mission Use-Up-Along 2015: Ziel: Bis Ende Februar alle Vorräte (oder so viel wie möglich) aufzubrauchen.

Vorhanden sind (und dabei zähle ich nicht die Dauerbrenner mit, die innerhalb von ein oder zwei Wochen eh jedes Mal aufgebraucht sind, sondern die „Ladenhüter“)

Küchenregal

Küchenregal2

im Küchenregal (Codewort: Reis)
Jasminreis (k.A. wie viele Kg, auf jeden Fall viiieeeel)
Himalaya Basmati Reis Natur
Süßer Spitzenreis Mochi
Spitzen-Langkornreis
Risotto Reis
Langkorn Spitzenreis Natur
Riz Lentils et Algues (Reis-Linsen-Algen-Mischung)
Reis und Körner Kochbeutel
Sushi Reis (Sushi)
Gelbe Linsen
Azukibohnen
Schwarze Bohnen (irgendein Burgerpatty?!)
Glasnudeln (Summer rolls)
Shirataki Pasta
Vollkornspaghetti
Chili-Tomaten-Nudeln
Hartweizennudeln
Popcornmais (Popcorn!!! ^^)
Hirse (Hirsefrühstück)
Quinoa
Hanfsamen (über Salat streuen)
Chiasamen
Leinsamen (ab in den Smoothie)
Flohsamenschalen
Dinkellasagneblätter
Zartbitterschokolade
Cashews gemahlen
Kakaonibs
Walnüsse
Schokodrops
Roggenvollkornmehl (Roggenvollkornbrot)
Gluten (ab ins Burgerpatty)
Kichererbsenmehl
Kokosraspel merke: wenn man die Hälfte auf den Teppich schüttet und grob einsammelt, ist nach dem Saugen auch weniger da
Kokosblütenzucker
Rohrzucker
Roggenvollkornmehl (Brot)
6-Korn-Flocken
Haferflocken
Zwieback (Tiramisu?)
Carob
Makao-She (roher Trinkkakao)
2x Falafelmix
Soja-Bolognese
Hafer
Sojaschnetzel (Döner?)
Sonnenblumenkerne (Brotaufstrich)
Kürbiskerne

Backschrank

in der Backschublade (Codewort: Mehl)
No Egg Pulver
Dinkelgrieß (Grießbrei)
Kakao
Roggenvollkornmehl (Brot)
Buhchweizenmehl (Pancakes)
Dinkelvollkornmehl
Weizenmehl
Mandelmehl
Pistazienmehl
Puderzucker
Raffinadezucker
Speisestärke
Paniermehl (Seitannuggets)
Espressopulver
Sesam
Rosinen
gemahlene Mandeln
Datteln
Feigen (Rotkohl?)
Cashews
Blockschokolade
Pfeilwurzelstärke

Vorratsschrank

im Vorratsschrank (Codewort: Dose)
2x Kidneybohnen (Chili)
passierte Tomaten (Chili)
Kichererbsen (Hummus)
Erbsen und Möhrchen (Nudelsalat?)
Mais (Chili)
Mexikanische Mischung (Wraps)
Kokosmilch (Curry)
Agavencreme
weißes Mandelmus
Choc Shot Sirup
Agava Schokosirup
Agava Karamellsirup
Crisco Vegetable Oil
Pesto (Pestoschnecken)
Curry Paste (Curry)
Erdnüsse (Erdnussbutter)
Irish Moss (Joghurt aus Mandelmilch)
Noriblätter (Sushi)
Reispapier (Summerrolls)
Spargel im Glas
Tahin (Salatdressing, Hummus)
2x Kokosmus
Knoblauchdip-Kräutermischung
Gomasio
selbstgemachtes Mandelmus

Auch vorhanden, aber nicht fotografiert:
haufenweise loser alter grüner Tee
Riesenbox Getreidekaffee
haufenweise löslicher Expresse Sticks

Die kursiv gedruckten Vorräte sind schon angebrochen; in Klammern die Verwendunsideen. Bitte scheut euch nicht mir Vorschläge zu machen. Ich sehe für diesen und nächsten Monat schon einmal viiiiiel Reis! x)

Ich hoffe ich kann euch ein paar leckere Dinge daraus zaubern, die fix und einfach zuzubereiten sind (Lernphase und so, ne?!).

Und nun widme ich mich erst einmal wieder den drängenden Dingen: Lernen für die Klausuren und das Examen *uff*


München Kurztrip und ein glückskeksiger Kanal

Hallo und herzlich wilkommen zu einer neuen Ausgabe von „Ja, ich lebe noch.“ :)

Ich treibe mal mehr, mal weniger fröhlich umher in dem Chaos, welches mich momentan umgibt und ausfüllt und versuche nach und nach die Baustellen abzuarbeiten (ohne natürlich in wahnwitzig spontanen Aktionen >20cm meiner Haare loszuwerden, unvorbereitet ohne Rückfahrplan und Absicherung meiner Bakkis nach München zu reisen…).

So langsam zeigt sich zum Glück eine grobe Linie in der Studien-/Praktikaplanung der nächsten 1 1/2 Jahre, sodass dem Privatleben wieder mehr Zeit zukommen darf.

Und nun zu meinen kurzen Quick-Tips für München, da möchte ich euch ein paar Infos und meine Meinung nicht vorenthalten:

München0

1) Veganista

Montag bis Freitag 11 – 19 Uhr
Samstag 11 – 16 Uhr

Barer Str. 36
80333 München

Ein niedlicher kleiner Laden mit vielen bunten veganen Kleidungsstücken, Schmuck, Schuhen (auch ein paar beyond skin-Modelle gesichtet) und einer winzigen Sofaecke in der man Kaffee trinken kann.

Es war gerade Sale – allerdings ist das schon wieder zwei Samstage her – falls noch jemand kurzfristig vorbeisschnickern möchte.

Leider war mit das ganze Sortiment ein wenig zu bunt (bin dann doch eher der schwarz, grau, grüne Mensch), was aber nicht heißt, dass es keine supersüßen Sachen gab (die ich nur leider nicht selbst tragen würde). Auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert.

2) Super Danke!

Foto 19.07.14 14 56 58Montag bis Freitag, 8 – 18 Uhr
Samstag 10 – 18 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

Türkenstr. 66, Ecke Schellingstr.
80799 München

Hier wird das Smoothie-Herz bedient. Was meines dringend nötig hatte nach einer laaangen Woche ohne Mixer. Es gibt grüne Smoothies mit oder ohne Mandel-/Kürbiskern-/Reismilch, Müsli, Espresso, Kakao drin, Säfte und Pflanzenmilch.

Es war sehr lecker. Leider muss ich sagen, dass ich es ganz schön teuer fand. Man bezahlt ca. 6 Euro für einen 400ml Smoothie.

3) Fairtrade Shop

Montag bis Samstag 9:30 – 20 Uhr

Stachus Passagen
Karlsplatz 1. UG, Sonnenpassage
80335 München

Nach längerem Suchen „auf der Oberfläche“, fanden wir unterirdisch in den Stachuspassagen den Fairtrade-Shop. Wenn man nicht nur die Adresse, sondern auch „Stachuspassagen“ aufgeschrieben hätte, hätte man auch nicht über eine halbe Stunde „oben“ gesucht… Ich wollte hauptsächlich wegen der schönen Bambusschalen für Obst hin, es gibt aber auch Bekleidung, weitere Wohnaccessoires und Lebensmittel.

München1

4) Max Pett

Montag bis Freitag 10 – 23 Uhr
Samstag und Feiertage 9 – 23 Uhr (Mit Frühstück)
Sonntag 10 – 23 Uhr (mit Frühstück)

Pettenkoferstr. 8
80336 München

Zu guter Letzt gönnten wir uns ein Abendessen im Max Pett. Es war an diesem Samstag Abend echt voll. Schade, dass wir deshalb nicht draußen sitzen konnten – eine Reservierung empfiehlt sich hier auf jeden Fall. Die Karte ist wirklich vielfältig – ich konnte mich fast nicht entscheiden. Sämtliche Speisen sind hier vegan, ebenso die Getränke, welche auch alle alkoholfrei sind (im Angebot sind auch Bier und Wein, aber dann eben die alkoholfreie Variante). Es gab selbstgemachte leckere Limonade und wir bestellten die Käsespätzle und das Soja-Rahmgeschnetzelte. Die Käsespätzle hätten meiner Meinung nach etwas weniger sahnig, dafür mehr gewürzt sein können. Die Röstis zum Geschnetzelten waren allerdings hervorragend und auch das Geschnetzelte lecker (dem Herrn Allesesser allerdings etwas zu weich).

Alles in allem ein toller Abend mit netter Bedienung. Aber auch hier findet man sich im oberen Preissegment (11,50 Euro für die Käsespätzle, 15,80 Euro für das Soja-Rahmgeschnetzelte als grobe Orientierung), was den Tag für mich schon zu einem Luxusevent hat mutieren lassen.

münchen2

Ich hoffe ihr konntet euch ein wenig Anregungen holen, falls ihr in den sonnigen Monaten auch einmal nach München reist. Und falls nicht, könnt ihr meinem krank-im-Bett-Tipp folgen:

Ich war nämlich die letzten Wochen während meiner Krankheits-Schlaf-Phase exzessive damit beschäftigt mich auf Youtube rumzutreiben wieso hab ich das nicht schon vorher entdeckt? und bin auf einige tolle Kanäle gestoßen. Deshalb möchte ich euch noch einen tollen Kanal vorstellen.

Es handelt sich um den Youtube-Kanal von „Melly Glückskeks“

Der Name sagt schon vieles aus. Wenn ich diesen Kanal anschaue bin ich nachher meist ein wenig glücklicher. Ich finde es super, wie natürlich und offen Melly über alles spricht. Und auch wenn es echt bewundernswert ist, wie diszipliniert sie bei Training (Triathlon, Marathon…), Uni, Ernährung etc. ist, so fühle ich mich danach nicht schlecht, weil ich nicht so viel mache – vielmehr motiviert mein Bestes zu geben. Auch Selbstzweifel scheint ihr Kanal mir ein wenig abzubauen.

Und nebenbei finde ich es unglaublich sympathisch und ehrlich gesagt ein wenig beruhigend, dass Melly auch so tollpatschig/chaotisch ist, wie ich (jep, ausgelaufene Dinge im Rucksack kenne ich, letztens stand ich auch wieder mit Fahrradhelm und zerdetschter Banane da, glücklicherweise diesmal erst nach dem Heimweg. Mixer defekt – aber hallo, Zerstören: kann ich). Und ja, ich bin auch kein cooles Kid.

Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, sind ihre Videos zu nachhaltig produzierter und veganer Sportkleidung.

Was ich eigentlich sagen will: Ich finde Melly toll, sie ist ein Riesenvorbild für mich geworden – gerade in sportlicher Hinsicht, wie sie alles unter einen Hut bringt und trotzdem menschlich rüberkommt, nicht wie eine perfekte Maschine.

Wenn ihr sie nicht sowieso schon kennt, dann schaut doch mal bei ihr vorbei :)

Nun verabschiede ich mich erstmal und suche mir ein anständiges Abendbrot.

PS: Da ich eher touristenmäßig in München unterwegs war, habe ich leider nicht die Läden/Lokale fotografiert, sondern lieber schöne Gebäude. Bitte seht es mir nach ;)


Oh oh… das wird noch ne Woche dauern .__.

Ihr lieben Geduldigen…

,,,da habe ich mich klammheimlich einfach (OHGOTT!!) zwei (!!!!!!!) Monate verkrochen und nicht einmal vorher Bescheid gesagt. Ich schäme mich aufrichtig, vor allem weil ich euch noch eine Woche vertrösten muss.

Es begann mit einem Monat voller Hitze ich bin offiziell nicht fähig Dinge zu bewerkstelligen, wenn es über 25°C sind. Mein Kreislauf stellt dann auf Liegen und Schlafen um. Also liege ich meistens halb-ohnmächtig auf dem Balkon im Schatten oder im Freibad bei solch einer Hitze. Skandinavischer Typ und so, ne?!, Besuchen zu Hause und bei Freunden Pfingsten, Geburtstage etc. grüßen einmal nett in die Runde und schließlich wurde die Klausurenphase eingeläutet, in welcher ich mich aus Motivationsüberschuss mit Doktorarbeit inklusive Pendeln, Lernen, noch mehr Geburtstagen, Fußball, einem überambitioniertem Sportprogramm, Stress mit Bekannten und viiiiel zu wenig Schlaf täglich erst 3 Uhr ins Bett geht irgendwie doch nicht gut total überstrapaziert habe. Die Quittung kam am Montag nach meiner letzten Klausur – fette Erkältung -.-*

Foto 11.07.14 13 23 56

Also hatte sich mein Plan, euch letzte Woche schon zurückzubegrüßen, wieder fix erledigt. Ich  quälte mich noch zweimal zur Doktorarbeit – den Rest der Woche habe ich vorrangig geschlafen, geschwitzt und Tee getrunken um das Schleimmonster zu besiegen. Geschafft habe ich es bis jetzt nur zur Hälfte. Deshalb gibt es heute nur einen verpixelten Schwan und den guten Vorsatz dieses Wochenende endlich meine aufgestauten Berichte zukommen zu lassen :)

Haltet die Ohren steif und ich hoffe ihr habt mich noch nicht vergessen .__.

 


Intervention Halbzeit und Emotional Eating

Fast zwei Wochen läuft nun schon die Ah-May-Zing Diet Bet an der ich teilnehme und es ist erstmal verrückt, wie viel Zuspruch und Motivation man von den ganzen Teilnehmern bekommt! Ich hatte natürlich zwischendrin immer mal ein paar Tage, in denen es nicht so lief wie ich es gerne gehabt hätte, aber alles in allem konnte ich mich schon ein wenig von unerwünschten Gewohnheiten trennen. Vorgenommen habe ich mir keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern ich achte darauf wenig Weißmehl, wenig Zucker und ausgewogen mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide zu essen und viel zu trinken. Dementsprechend hatte ich die Zeit über hauptsächlich mit der Problematik des „Emotional Eating“ zu kämpfen.

Falls jemand damit nichts anfangen kann: Beim Emotional Eating, dem emotionalen Essen, greift man nicht nur bei Hunger zu Essen, sondern zum Beispiel auch bei Problemen, welche einen emotional belasten, zur Stressentlastung oder zur Belohnung. Für mich kann ich das ganz gut feststellen, wenn ich in den Prüfungswochen oder wenn es mir gar nicht gut geht immer mehr esse und natürlich auch nicht nur mehr von all den gesunden Dingen, sondern auch von Fastfood und Süßigkeiten. Das kann dann auch schonmal zu reinen Futterattacken führen. Zumeist denke ich dann „Ach, es ist alles jetzt so doof, dann mach ich mir heute Abend wenigstens was Schönes zu Essen.“ oder ähnlich. Aber natürlich beseitigt ein leckerer Schokokuchen kein einziges Problem – im Gegenteil, wenn man dann doch mal über die Strenge geschlagen hat, fühlt man sich schlecht, weil man sich so über die Zeit ein paar Kilo mehr anfuttert, weil man nicht dem Verlangen nachgegeben hat etc.

Das sind jetzt natürlich keine Gedanken die man verallgemeinern kann, aber viele Leute leiden an ähnlichen Problemen und so einfach ist das echt nicht, da wieder den Teufelskreis zu durchbrechen. Ich denke vor allem ist es wichtig, dass man seine Auslöser erkennt und den Grund, warum man gerade zu dem Zeitpunkt zum Essen greift versteht. Seit ich mich eingehender mit meiner Problem-Thematik beschäftige, kann ich zumindest schon häufiger erkennen, wann ich wieder einmal aus emotionalen Gründen statt aus Hunger gegessen habe Und es ist jetzt nicht so, dass diese Erkenntnis über Nacht oder in zwei Wochen gekommen wäre. Das ist ein langer Prozess, der sich aber letztendlich lohnt! Dies verhindert nicht immer, dass ich dann doch keine Tafel Schokolade esse – aber der Umgang danach mit sich selbst verändert sich. Und je gelassener man mit solchen Situationen primär umgeht, desto weniger ziehen einen die Schuldgefühle danach wieder in eine neue Essattacke. Da ich hier jetzt keinen psychologischen Blog beginnen möchte und es weitaus mehr und vor allem kompetentere Beratung in solchen Fällen in Internet etc. gibt, hier nochmal ein Link, der einen kurzen Überblick über die Problematik gibt.

Ich schreibe trotzdem hier von diesem Thema, weil es mir wichtig ist zu zeigen, dass es eine weit verbreitete Thematik ist und auch gesundheitsbewusste Menschen (zu denen ich mich auch zähle) solchen Problemen ausgesetzt sind. Auch wenn auf diesem Blog natürlich nicht nur gesunde Rezepte zu sehen sind, ist es doch nur ein Teil der meine Essgewohnheiten und Persönlichkeit widerspiegelt. Ich ertappe mich selbst oft, wie ich auf andere Blogs schaue und bewundere, wie diese Menschen so diszipliniert sind; grüne Säfte trinken, Rohkost essen oder sonstwas – dabei heißt es nicht, dass diese Menschen perfekt sind und nicht auch mal ein Eis essen, nur weil sie vielleicht einen Fitnessblog oder ähnliches unterhalten. Dies ist dann eventuell nur nicht Thema des Blogs. Manchmal idealisiere ich dann die Schreiber dieser Blogs und frage mich, was ich falsch mache oder warum mir das so schwer fällt. Natürlich möchte man vor allem in der Öffentlichkeit (also hier im Internet) nicht seine Schwächen ausbreiten, und nichts liegt mir ferner, als meine Probleme öffentlich zu diskutieren – aber ich finde es wichtig, mich als normaler Mensch zu zeigen, dem eben auch Dinge schwer fallen. Es gibt sicherlich Leute, die so diszipliniert sind und alles scheinbar richtig machen, aber die Mehrheit der Menschen ist nicht die perfekte Person mit der perfekten Figur und ohne schlechte Angewohnheiten und Schwächen.

Um nun mal auf den Punkt des heutigen Blogeintrages zurückzukommen Vielleicht sollte ich mir abgewöhnen so spät abends Einträge zu verfassen, wenn ich dann immer wieder sentimental werde:

In der dietbet Community bekam ich einen simplen aber hilfreichen Tip, welcher mir tatsächlich an einigen Tagen gut beiseite stand. Bevor ich etwas aß, fragte ich mich auf welchem Punkt einer Skala von 1-10 ich mit meinem Hunger stand. Und dann gab es nur Essen, wenn ich auf der hungrigen Hälfte war bis ich nicht pappsatt oder übervoll war, sondern nur bis ich mich unter neutral oder zufrieden/Hunger gestillt fand.

Nun folgt noch eine Futter-Impression der letzten Woche. Damit hier nicht nur Text steht O.o

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Psychologiestunde Ende.

 

 


Intervention: Spring Boost

Es hat mich wieder einmal erwischt. Stress, schlechtes Wetter und Probleme führten zu niedergeschlagener Stimmung. Diese sollte verscheucht werden durch freundlich getarntes, aber ungesundes „Soulfood“, was wiederum zu Energielosigkeit, Gewichtszunahme und noch schlechterer Stimmung führte. Und nun hocke ich wieder einmal da und bin zur Krönung erkältet.

Wem kommt das bekannt vor? Auch wenn ich eigentlich weiß, was mir gut tut und mich auch sonst sehr gesund ernähre, bin ich doch ein Opfer meiner Psyche. Sobald es mir mal nicht gut geht, ich neben meinem Standard-Problem vielleicht noch Stress habe und das Wetter oder eine Sehnenentzündung mir einen Strich durch den Sport macht, gehe ich in Langeweile-Frust-und-Verzweiflungs-Futtern und Energielosigkeit mit Niedergeschlagenheit in einem großen grauen Loch unter.

Meist hilft dann für ein/zwei Wochen nichts, was mir auf die Sprünge hilft. Kurzzeitige Energieschübe, welche zu Aufräumaktionen führen, helfen dann nur für einen Tag, bevor der Trott wieder zuschlägt. Die so gewonnenen Kilos tragen nicht sonderlich dazu bei, dass ich mich motivierter fühle. Alles scheint dann zuviel zu sein. In solchen Momenten suche ich immer wieder nach DEM Augenblick oder DER Strategie, wie ich mich wieder aufraffen kann. Und dabei gibt es eigentlich nur eins für mich: mehr frisches Obst und Gemüse, mehr Rohkost und vor allem mehr frische Luft und Bewegung. Auch wenn das zumeist das Letzte ist, auf das ich in diesen Momenten Lust habe. Wenn ich wieder einmal den ganzen Tag im Bett verbracht habe und mich nach vitalstoffarmen Essen überhaupt nicht mehr aufraffen kann, dann helfen tatsächlich nur Sport und frische Luft.

Mangolassi

Angestachelt durch den 5 Tages Detox von Jennifer (Nancy’s Kitchen) und Lena (A Very Vegan Life) unternahm ich zu Ostern einen ersten Versuch mit meinem Liebsten, als es hieß: viel Rohkost, wenig Süßes, kaum Weißmehl (wie die Fotos hier beweisen). Allerdings musste ich mir eingestehen, dass ich mit meinen Problemen überforderter war, als ich erst dachte und sofort wieder in eine Phase fiel, in der ich mich zu nichts motivieren konnte.

Da ich letzte Woche nun so unzufrieden mit mir selbst war und mir doch tatsächlich nach einem Stündchen joggen wieder eine Erkältung eingefangen habe, was ein Grund mehr ist, zu glauben, dass ich meinem Körper nicht viel Gutes getan habe im letzten Monat  beschloss ich mir einen Ruck zu geben und wieder auf den „Gesundheitszug aufzuspringen“.

Und da ich das am besten mit einem kompletten Neustart kann so viele Neustarts wie ich schon hatte, ist es wohl eigentlich schon eine Gewohnheit O.o, meldete ich mich doch direkt bei meiner ersten Diet Bet an. Wer es noch nicht kennt: Die Diet Bet ist eine Art des Social Dieting. Man „wettet“ einen festen Betrag an Geld, dass man einen bestimmten Anteil seines Körpergewichts in einer festgelegten Zeit abnimmt. Dabei gibt es zwei Laufzeiten – 1 Monat, in dem man 4% seines Körpergewichtes verlieren möchte und einen 6-Monats-Zeitraum, in dem es gilt 10% seines Körpergewichtes zu verlieren. Erreicht man sein Ziel, und das liegt bei einem gesunden Menschen nur an der eigenen Disziplin bezüglich Ernährung und Bewegung, wird der Pot unter allen „Gewinnern“ aufgeteilt. Diese Sache, es sollte eigentlich selbstverständlich sein, richtet sich natürlich nur an Menschen, die auch Gewicht verlieren möchten. Jeder der normalgewichtig ist, sollte nicht an solch einer „Wette“ teilnehmen. Erfahren habe ich von dem DietBet-Event über die Blogilates Homepage von Cassey Ho – ihr Event nennt sich Ah-May-Zing Dietbet :)

GreenMonster

Natürlich ist das für disziplinierte Menschen ein einziger Firlefanz. Aber gerade für diejenigen, die sonst Mühe haben wieder in eine gesunde Lebensweise einzusteigen, hilft der Faktor des sozialen Netzwerkes und der Ermutigung vielleicht – neben dem Ausblick, sein Geld zurückzuerhalten und vielleicht etwas dazuzugewinnen – dranzubleiben. Zumindest erhoffe ich mir das für mich. Und drei Kilo weniger täten mir natürlich auch nicht schaden ;)

Wichtig ist aber auch, und das muss ich mir selbst auch immer wieder sagen: niemand ist perfekt, und sich selbst Vorwürfe über Ernährungssünden, Bewegungsmangel, fehlende Disziplin etc. zu machen, hilft keinem weiter. Eher im Gegenteil. Wer sich durch einen kleinen Fehlschlag entmutigt fühlt, dem kann ich nur empfehlen im Blogilates-Netzwerk bei den netten „POPsters“ vorbeizuschauen und zu sehen, dass wir alle nur Menschen sind und jeder es schaffen kann gesund und stark zu sein. Was für eine motivationale Rede halte ich hier eigentlich gerade O.o?

Jetzt interessiert mich aber auch brennend, ob ihr diese Wochen auch kennt in denen nichts von gesundem Lebensstil, Disziplin und Motivation zu sehen ist? Wie kommt ihr aus solch einem Loch wieder heraus? Benötigt ihr auch so „drastische“ Maßnahmen wie DietBets und Fastenwochen wie ich?

redsmoothie

Ich werde auf jeden Fall berichten, wie ich mich die nächsten 4 Wochen über die Laufzeit meiner „Wette“ wieder zu einem gesunden Menschen hocharbeiten möchte :) Drückt mir die Daumen!


Das Strickdilemma

Strickdilemma

Einen wunderschönen Abend, vor allem heute an die veganen Strickliesel unter euch.

Wie angekündigt, geht es heute um etwas „Nebenprojektiges“ und zwar das vegane Stricken. Seit mehreren Jahren wünschen sich Freunde von mir gestrickte Socken, Schals, mittlerweile sogar Mützen was ich gar nicht kann und jetzt erstmal lernen muss O.o Bis ich mich für die vegane Ernährung entschied, war das auch eigentlich kein Problem. Jetzt aber, da ich mich mit vielen Dingen wie Kosmetik, Kleidung, Haushaltsmittel und so weiter neu auseinandersetze und gerne tierleidfrei und ökologisch einkaufen möchte, stehe ich seit Weihnachten vor einem riesigen kleinen Problem. Es steht immernoch das Weihnachtsgeschenk für meine liebste Freundin aus, die sich eine selbstgestrickte Mütze wünscht.

„Normale“ flauschige und warme Wolle wird, wie bekanntlich alle wissen, meistens aus Schaffell hergestellt. Und so viel man mir über artgerechte Haltung, einen sanften Schurmeister und so weiter erzählen möchte, so will ich ehrlich gesagt keine Wolle mehr kaufen, welche der Nutzung eines Tieres bedarf.

Doch was sind die Alternativen?

Es gibt natürlich „Wolle“ aus Kunstfasern wie Acryl und Polyester. Leider sind diese meist nicht so flauschig und eher glatt. Ebenfalls habe ich von Baumwoll-Wolle und auch Wolle aus Hanffasern gelesen. Dabei soll aber laut einigen Meinungen das Strickstück am Ende schnell die Form verlieren und auch nicht so gut zu handhaben sein wie beispielsweise Schafwolle. Was also tun? An dieser Stelle wäre ich euch veganen Stricklieseln super dankbar, wenn ihr mir ein paar Erfahrungen mitteilen könntet! Gerade für Socken und Mützen ist es ja wichtig, dass das Gestrickte am Ende in seiner Form bleibt. Ich habe leider noch keine Erfahrungen mit Baumwoll- und Hanfwolle und kenne spontan auch nur so glatte unflauschige Kunstfaserwolle. Wer hilft mir??? Es wäre echt schade, wenn man aufgrund einer tierfreundlichen Einstellung das Hobby Stricken ein wenig zurücknehmen müsste… Schließlich soll am Ende ja auch etwas Schönes dabei herauskommen.

Also her mit euren schlauen Tipps! ;)

Und da es heute nur kurz und knapp wird, wünsche ich euch jetzt erstmal einen schönen Feierabend :)