Januar Lieblinge

Einen wunderschönen Februar – genau, es ist jetzt schon seit vier Tagen Februar und ich weiß gar nicht, wo die Zeit nur hingeht…?! O.o War nicht gerade noch Dezember? Ich glaube langsam, dass es bei uns auf Arbeit eine Zeitschleuse in die Zukunft gibt und ich jeden Abend einen Tag weitergerückt heimkomme. Nun will ich aber heute mal ein wenig vorbildlich sein und etwas „Vergangenheit“ einbringen: Es gab schließlich satte zwei Monate keine „Monatsendlieblinge“ mehr. Das möchte ich diesmal nicht versäumen und knalle euch nicht nur mit den Januar-Lieblingen sondern auch den November- und Dezember-Lieblingen zu. Da hat sich nämlich einiges angesammelt ;)

Auf gehts:

♥ Seit Ende November im Tiefkühlfach rumkullernd und im Januar für lecker und schmackofatzig befunden: Edamame. Diese unreifen Sojabohnenschoten werden für 6-10 Minuten in kochendes Salzwasser geworfen, dann mit grobem Meersalz bestreut und zum Knabbern gereicht. Dabei kann man die kleinen Wuppsis direkt aus der Schote in den Mund hüpfen lassen. Yummi, zart, nussig und buttrig im Geschmack. Hier sieht man den Inhalt der Schoten (also die Bohnen) – ich packe sie nämlich morgen in einen Salat. ^^

Edamame

Tropicai

♥ Silvester-„Käse“-Schmelz: Daiya Cheddar Style Slices. Hier auf dem Foto sieht man den Provolone Style, den ich am Wochenende im Veganz erstanden habe – der Geschmackstest steht allerdings noch aus. Die Scheiben sind vom Eigengeschmack nicht sehr intensiv, schmelzen  aber im Ofen richtig schön und sind am Ende konsistenztechnisch geschmolzenem Käse superähnlich. Gerade an Silvester eignen sie sich sicherlich auch gut für Raclette. Wir haben nicht bis Silvester gewartet und schon vorher alles auf Sandwiches verspeist.

♥ Neuentdeckung auf der Veggie-World in Wiesbaden: Tropicai Delikatess Blüten-Vinaigrette. Hier sieht man den würzigeren Balsamico Style, ich habe aber auch den süßen Nectar Dream mit heimgebracht. Da ich so unglaublich unfähig bin Salatdressing herzustellen Ok, Essig/Zitrone und Öl krieg ich noch hin. Vielleicht mit ein bisschen Senf. Aber bei allem, was cremig werden soll, hört es bei mir auf. Egal wie gut ich mich an das Rezept halte. Was ich wohlgemerkt eh so gut wie nie mache und für das ultraschnelle morgens-noch-schnell-einen-Salat-einpacken, war dies die perfekte Lösung. Die Vinaigrette besteht aus dem Nektar der Kokosblüte, welcher natürlich fermentiert wird. Tatsächlich schmeckt das ganze wie eine würzige bzw. liebliche Vinaigrette und kann aus der Flasche direkt über den Salat gegeben werden. Superlecker und naturbelassen. Tropicai vertreibt auch weitere Kokosspezialitäten wie Kokosöl, Kokosmehl, Kokosblütenzucker und einige mehr. Alle Produkte sind aus biologischem Anbau und fairem Handel.

♥ Einmal auf dem Markt gewesen und die Chance ergriffen: Grüüüünkooohl. Endlich! Dazu gibt es auch kein Bild, weil ich schon alles als Salat mit Räuchertofu und Gomasio weggefuttert habe. Hehe. Da soll sich nochmal so ein Grünkohl in meine Nähe trauen :)

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♥ Auf zu den kosmetischen Produkten. Es begann im Dezember mit einer kleinen Reisegröße und mauserte sich diesen Monat zur Originalgrößenpackung: Alverde Körperbutter Macadamianuss und Karitébutter. Riecht prima, die Haut ist danach nicht mehr trocken und gespannt sondern schön geschmeidig, was will man mehr?!

♥ Schon lange im Visier gehabt und in München vor Weihnachten dann im Laden gefunden: Dr. Bronner’s Magic Hand Hygiene Spray. Als Medizinerin hab ich den kleinen Tick ungern die Hände so häufig mit Wasser und Seife zu waschen – ich sage nur Hautlipide ins Waschbecken zu spülen und gegen Bakterien hilft Seife eh fast nicht. Deshalb gehört Desinfektionsmittel immer mit in die Handtasche falls kein Spender herumhängt. Unabhängig davon ist ja auch gerne mal der Seifenspender leer O.o Das Spray ist super und riecht richtig gut. Liebe zu Lavendel vorausgesetzt ;) Der Spaß ist wie alle Produkte von Dr. Bronner bio und fairtrade. (Achtung: nicht alle Dr. Bronner Produkte sind vegan – die Body Balms enthalten Bienenwachs)

♥ Als kleines Zusatzprodukt gekauft und begeistert: der kleine Charity Pot ist eine Probier-/Reisegröße der Lush Nächstenliebe Hand- und Körpercreme. Eigentlich war es nur ein „ach, zwei Euro spenden ist doch was Gutes“, als ich an der Kasse stand und den kleinen Pott sah. Denn der komplette Erlös aus dem Nächstenliebeverkauf (abzüglich Mehrwertsteuer) geht als Spende an wechselnde Projekte für einen guten Zweck. Als ich unterwegs dann die Lotion ausprobierte, war ich so begeistert, dass ich wohl einen großen Pott nachkaufen werde (natürlich erst, wenn meine alverde Körperbutter alle ist… ^.-)

♥ Zu guter letzt: gerade bei langen Haaren, die im Winter schlecht trocknen, bei der Heizungsluft spröde werden und deshalb nicht jeden zweiten Tag noch gewaschen werden wollen, ist das alverde Haarerfrischerspray Malve Holunderblüte super. Es riecht so gut und man hat das Gefühl, die Haare seien wie erfrischt.

♥ Und nun hätte ich ihn fast unterschlagen: Den Tangle Teezer,  Gott der zerzausten langen Haare! Wenn nichts mehr hilft, kann er wenigstens Schritt für Schritt das Wirrwarr beseitigen. Nehmt ihn mir bitte nicht weg. Sonst werde ich zerrupfte Kräuterhexe.

♥ Eine weniger gute Investition: Obsessive Compulsive Cosmetics Tinted Moisturizer. Da hatte ich mich doch so gefreut eine getönte Tagescreme zu finden, die auch ein bisschen was abdecken kann, wenn man es möchte. Allerdings weiß ich nicht so recht, was ich von der Creme halten soll. Irgendwas darin stinkt richtig schlimm nach Lösungsmittel oder ähnlichem. Fast wie Nagellackentferner nur ein bisschen anders. Kann mir bitte jemand sagen, ob das normal ist? Ich bin da ziemlich verwirrt, dass sowas verkauft wird O.o

Molliemakes

♥ Schmökertime: Für die Strickliesel und Bastelmiezen unter euch habe ich ein tolles Magazin gefunden. Und zwar das Mollie Makes. Da gibt es total süße Anleitungen *ooooohhhhhhhh* Unter anderem fand ich schon Uhu-Handstulpen, Winkekatzen und Obst-Nadelkissen zum selbermachen. Natürlich noch viel mehr, aber wer blickt bei den ganzen zuckersüßen Sachen noch durch? Haha ;)

♥ Durch die Veganbox kennengelernt: Natürlich vegetarisch. Hab ich mir nie am Kiosk geholt, ist aber eine echt informative Zeitschrift. Da werde ich doch glatt noch einmal schauen, wenn die nächste Ausgabe herauskommt. Allerdings bin ich jetzt nicht so super angetan von den Rezepten (Pssst, da gibts im Veggie Journal gaaanz viel leckerere)

♥ The end is near: Musik für den Winter kann natürlich nur Wintersun machen stimmt gar nicht, aber der Name hat es so gewollt, hehe LOVE LOVE LOVE IT! Der Mann ist ein wandelndes Genie und live auch supi!

♥ Ansonsten: Warum liegt kein Schnee??? Wiesoooo??? Dafür endlich jemanden zum abends laufen gehen „gefunden“ (alleine im Dunkeln ist mir dann doch nicht so geheuer). Wenn dieses Jahr so weitergeht wie der Januar, wird’s Bombe!

Nun ihr fleißigen Lesebienchen habt ihr es geschafft. Für diesen Monat zumindest :) Was sind eure Januarlieblinge? Neuentdeckungen?

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Sweet Sixteenth verspätet: Hasselnøtterboller

Januar1

Jetzt ist es zwar schon der 18. wenn man auf die Uhr schaut, aber hier kommt das verspätete süße-16-Rezept. Leider vorerst ohne Bilder, da sich so kurzfristig doch noch kein SD-Kartenleser auftreiben ließ. Verflucht seien die Ladenöffnungszeiten.

Januar5

Und was ich jetzt schon die ganze Zeit erzählen wollte: Ich bin SÜCHTIG! Mein erstes angekommenes Paket vom Vegan Package Swap (mehr dazu später) – aus Belgien – war Hexenwerk! Die liebe Lise hat mir ein großes Glas MONKI-Haselnuss-Rosinenmus hineingepackt. Auch wenn ich sonst nicht so auf Rosinen stehe, haben mein Liebster und ich tatsächlich an zwei Tagen die kompletten 330g weggespachtelt. Ich sage jetzt nicht, wie schlecht uns am ersten Abend war ;) Auf jeden Fall ist das Zeug der Waaahhhnsinn! Wir haben es auf Brot gestrichen und ein klein wenig Agavendicksaft darübergekleckst. Mmmhh!!! Leider leider, wie das mit Nussmus so ist, ist der MONKI-Spaß, den ich auch schon einmal im Biomarkt erspäht hatte nicht so preisgünstig (was auch der Grund war weshalb ich mir davon noch nie ein Glas gekauft habe).

Deshalb habe ich euch kurzerhand (*hüstel* es hat schon etwas gedauert, die Rosinen mussten ja auch erst beschafft werden…) ein Pseudo-MONKI-Nussmus gemixt.

Januar4

Dafür braucht ihr je nach gewünschter Menge eure Haselnüsschen, legt sie auf ein Blech und röstet sie bei 180°C zirka 1/4 h. Passt gut auf, dass sie nicht zu dunkel werden, meist riecht es dann schon ganz lecker, wenn sie gut sind. Nun packt ihr die Nüsse in ein sauberes Geschirrtuch, wickelt sie ein und rubbelt kräftig. So löst ihr die Schalen von den Nüssen. Ich sammle die „sauberen“ Nüsse dann meist raus und rubble noch ein zweites Mal. Es muss jetzt aber nicht das letzte Stück Schale abgehen.

So fertig geröstet sind sie übrigens auch ein leckerer Snack – aaaber wir wollen ja Mus draus machen. (Wenn ihr euch kein Geschirrtuch einkrümeln wollt, könnt ihr für das Nussmus auch die Schalen dranlassen. Ich persönlich mache sie aber immer ab, weil ich finde, dass die geröstete Schale immer ein wenig verbrannt schmeckt O.o).

Nun kommen sie in den Mixxxaaa! Jaaa mein Lieblingswort! Gebt am besten nicht zu viele Nüsse in den Behälter falls die Maschine nicht so leistungsstark ist. Und los geht’s: Nüsse hinein und ein paar Rosinen untergejubelt. Und zwar kommen auf 100g Haselnüsse 10g Rosinen. Für das Boller-Rezept habe ich 220g Mus hergestellt, also 200g Haselnüsse und 20g Rosinen. Achtet darauf, dass der Mixer nicht zu heiß läuft und macht zwischendurch ein paar Pausen, in denen ihr die Menge auch wieder von der Mixerwand herunterkratzen könnt. Bei mir war das am Anfang relativ zeitaufwendig, da bei der gerinen Menge das Messer öfter frei drehte und ich immer wieder anhalten musste. Habt Geduld, nach einiger Zeit wird das ganze dann immer breiiger und dann flüssiger.

Und nun kommen wir auch schon zum Sweet-Sixteenth-Rezept für den Januar:

Januar3

Haselnuss-Schnecken oder wie man es im Norwegischen sagt Hasselnøtterboller  ♥

In unserem Norwegentrip sind wir der Urform der Schneckenurformen begegnet den Skillingsbollern, also Zimtschnecken. Und weil die in Norwegen soooo lecker waren, habe ich mir dort ein norwegisches Backbuch gekauft. Dementsprechend ist dies hier basierend auf einem Skillingsboller-Rezept aus Bergen ein veganes Haselnuss-Schneckenrezept geworden.

Ihr benötigt für ein kleines Blech (12 kleine Boller):

30g Alsan
125ml Pflanzenmilch
½ Würfel Hefe
30g Zucker
250g Mehl
½ TL Salz
½ TL Kardamom

220g Haselnuss-Rosinen-Mus
Agavendicksaft/Zucker

Schmelzt die Margarine in der Pflanzenmilch bei geringer Hitze und gebt den Zucker zu. Wartet bis die Mischung auf Handtemperatur abgekühlt ist (also ganz leicht warm, wenn ihr einen Finger hineinhaltet ;P). Bröselt dann die Hefe in die Flüssigkeit und rührt das Ganze gut um, sodass sie sich schön auflöst. Das Mehl, Salz und den Kardamom gebt ihr in eine Schüssel und macht eine Mulde. In die Mulde kommt nun die Hefe-Flüssigkeit und jetzt darf die Hefe schon ein wenig gehen.

Nach ca. 15 Minuten sollten sich schon ein paar Bläschen gebildet haben. Jetzt heißt es kneten. Solange bis ein glatter Teig entstanden ist. Wenn der Teig noch zu feucht ist, gebt einfach noch ein wenig Mehl dazu. Deckt die Schüssel mit einem Geschirrtuch ab und lasst ihn an einem warmen Ort etwa 40 min. gehen. Wenn er schön groß geworden ist, rollt ihr den Teig  ½ cm dick zu einem langen Rechteck aus und bestreicht ihn mit dem Nussmus. Gebt nach Geschmack ein wenig Agavendicksaft oder Zucker darüber und rollt den Teig zu einer langen Rolle. Schneidet nun 1,5cm dicke Scheiben ab und legt sie auf ein Backblech. Dieses kommt nun bei 180°C für 10-15 min. in den Backofen. Et voilà – hier sind die Boller. Frisch schmecken sie natürlich am besten, wie das für Hefeteig so üblich ist :)

Januar2

Zum Schluss muss ich jetzt noch etwas zum Vegan Package Swap erzählen, da ich diesen Monat schon zum dritten Mal teilnehme und sehnsüchtig auf mein Päckchen aus Australien warte. Der Paket-Tausch beruht darauf, dass sich Anfang des Monats überall auf der Welt (oder in Europa, je nachdem was man auf der Tausch-Seite angibt) Leute für einen Tausch anmelden und dann zufällig gepaart werden. Seit kurzem gibt es die Möglichkeit an einem Abo als „Super-Swapper“ teilzunehmen, bei dem man sich selbst seinen Tauschpartner aussuchen kann und eine Paket-Garantie hat. Was bei solch einem Punkt ein springender Punkt ist, wie ich selbst erfahren durfte. Nachdem man seinen Tauschpartner erfahren hat, packt man ein Päckchen mit veganen Produkten im Wert von 15 Euro (Lebensmittel, Kosmetik, etc.) und schickt es an den anderen. Im Gegenzug dazu erhält man dann etwas später ebenfalls ein Päckchen. Bei meinem ersten Tausch mit einem Partner aus Polen, war das eine Ernüchterung. Einfach weil kein Päckchen kam. Nach mehreren Nachrichten mit ihm und auch dem Swap-Team, warte ich noch heute auf ein Päckchen. :(

Wenn man „Super-Swapper“ ist, bekommt man als Ersatz vom Swap-Team ein Paket – dafür bezahlt man aber monatlich 1,99 Euro. Bei meinem zweiten Swap mit einer Belgierin hingegen lief alles prima und ich hab mich so über das Päckchen gefreut. Mal schauen, was aus Australien geflogen kommt ;) Für den nächsten Monat werde ich wohl erst einmal aussetzen, da das ganze mit den Versandkosten, die zumeist um die 9 Euro betragen plus den 15 Euro Warenwert doch ein wenig den Rahmen sprengt. Aber das Gute ist, dass man jeden Monat neu entscheidet, ob man teilnehmen möchte oder nicht. Keine Verpflichtungen also ;) Ich kann es trotz meines ersten misslungenen Tauschs nur empfehlen, es ist einfach zu spannend, was man aus anderen Ländern an veganen Dingen entdecken kann.

Nun habe ich aber auch genug gequatscht. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!  ♥


Zustand nach: Cardea Detox und Ernährungsausblick

So ihr Lieben, nun wie versprochen die Saft-Fasten-Zusammenfassung ;)

Es sind nun mittlerweile doch schon wieder zwei Wochen vergangen seit meiner Fastenkur und ich muss sagen: Gott sei Dank gibt es nicht nur Saft auf dieser Welt!!! :) Die Gemüse- und Obstabteilung im Supermarkt war noch nie so verlockend wie die letzten zwei Wochen. So sehr, dass ich alle möglichen Gemüsesorten in meinen Korb gepackt habe nachdem ich langsam wieder mit Essen anfing.

Schlussendlich kann ich sagen, dass mir so eine Fastenzeit doch ganz gut tut, allerdings hätte ich diesmal wahrscheinlich das ganze lieber nur 5 Tage gemacht. Nach zweimal Saftfasten und zweimal Teefasten (also die klassische Variante) kann ich sagen: Die Saftfasterei, wenn sie auch schonender und gesünder sein soll (Vitamine, etc.), tut mir auf längere Zeit nicht so gut, wie die Teefasterei. Bei den Saftkuren bin ich nach 5 Tagen fertig, ab dann geht es nur noch bergab. Also im Sinne von Schwindel, Übelkeit etc. Teefasten kann ich gut und gerne 10-14 Tage durchhalten und je mehr Zeit verstreicht, desto weniger stört mich das Fehlen von richtiger Nahrung.

Schlussfolgerung: Saftfasten nur noch kurze Zeit, wenn unbedingt eine längere Fastenzeit notwendig erscheint lieber ein 10-tägiges Teefasten.

Direkt zum Fasten mit Cardea Detox kann ich sagen, dass das Ganze sich auch wegen des sehr hohen Preises wie eine lange Woche Luxus anfühlt. Man muss sich um nichts kümmern und hat alles was man braucht gleich in einer glänzenden Kiste daheim. Bei Fragen und Problemen wird schnell geholfen und auch die Tips, welche in der Detox-Anleitung (die man per Mail erhält) sind doch sehr hilfreich für Fasten-Neulinge. Die „Auszeit“, die man sich mit solch einer Kur nimmt, wird durch die dazugelieferten Pflegeprodukte noch deutlich unterstützt. Menschen, die es in der Fastenzeit nicht ruhiger angehen können (beruflich z.B.), können die Kur problemlos in ihren Berufsalltag integrieren – man muss ja nur die Fläschchen mitnehmen und sich sonst um nichts weiter kümmern. Ich zumindest habe mich während der Fastenzeit deutlich ruhiger und entspannter erlebt, bin früher ins Bett und ausgeschlafener aufgewacht. Habe deutlich mehr getrunken, was auch meiner Haut ganz gut getan hat. Und schlussendlich hatte ich mehr Zeit für andere schöne Dinge wie ein gutes Buch oder Ähnliches.

Jetzt noch ein paar kurze Worte zu den „Bonus-Produkten“:

Belebender Detox-Tee No. 2: Nicht so ganz mein Fall geschmacklich. Ich kann nicht einmal sagen woran es liegt, weil ich eigentlich gerne Kräutertee trinke und auch in der Zutatenliste nichts direkt hervorspringt, was mir nicht schmecken könnte (Pu-Erh höchstens – kenne ich so noch nicht oder das Aroma). Ansonsten ein belebender Tee mit Mate, Orangenschalen und ein paar Blüten.

Detox-Bad: Jaaa, ein super Bad mit Meersalz, vielen Kräutern und getrockneten Blüten. Einziger Tip: schüttet das Zeug vorher in einen Teefilter oder Ahnliches, sonst habt ihr die ganzen schönen Kräuter am Ende an euch kleben. ;) Das war bei mir nicht so gut durchdacht. Die Sauerei, die ihr nachher aus eurer Wanne spülen dürft… >.< Ansonsten fand ich es super, dass ein Bad dabei war, sonst hätte ich mir vermutlich kein Vollbad gegönnt, obwohl man sich gerade während der Fastenzeit etwas Gutes tun sollte.

Körper-Peeling: Mein absoluter Favorit!!! Ein super Peeling, das ich bestimmt zu Hause mal nachmische. Mit Meersalz, Mandelöl, Minzöl und Minze. Ich musste etwas aufpassen, da man sich leicht mit den groben Salzkörnern aufkratzt, aber dieser Ölanteil hat es echt in sich. Meine Haut war so weich und zart danach – ich musste mich nie nach dem Duschen eincremen! Und wer Minze wie ich mag, wird auch den Geruch lieben. Super Zeug! Wer also kein Interesse an einer Fastenkur bei Cardea Detox hat, dem kann ich zumindest das Peeling echt empfehlen.

Detox-Kerze: Schön schlicht. Kein aufdringlicher Duft. Eine Kerze eben. :) Also nichts außergewöhnliches aber passend zu einem ruhigen Buchabend.

Wo wir schon beim nächsten Thema wären: die ganzen Bücher, die ich während meiner Fastenzeit verputzt habe. Vor allem zu den Themen Ernährung, Detox und Rohkost.

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Ich kann all diese Bücher nur empfehlen, für jeden der sich für rohköstliche und gesunde Ernährung interessiert. Vor allem angetan hatte es mir das „Crazy Sexy Diet“- Buch von Kris Carr. Wer sie noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen einmal auf ihrer Homepage vorbeizuschauen! Klickt mal auf das Video zu ihrem Ebook an – die Frau sprüht nur so vor Energie und ich kriege jedes Mal gute Laune, wenn ich mir das Video ansehe.

Im gleichen Atemzug muss ich aber auch Cassey Ho von Blogilates erwähnen – ebenfalls eine Frau, die mich mit ihrer guten Laune und gesunden Einstellung zu sich selbst und zu Gesundheit/Sport/Ernährung immer wieder aufbaut, wenn mir das ganze mal nicht so leicht fällt. Sie hat unzählige Videos mit Pilatesübungen, über gesunde Ernährung und allgemein einen sportlichen gesunden Lebensstil. Außerdem sind die Übungen äußerst anstrengend, machen aber unheimlich Spaß. (Wer möchte schließt sich dem New Body Makeover, welches gerade läuft, an. Es gibt dazu sogar einen veganen Ernährungsplan und die üblichen monatlichen Trainingspläne – mit ein wenig Suchen der Passwörter auf den unterschiedlichen sozialen Plattformen ist das ganze komplett kostenlos!)

Mit der ganzen Rohköstlichkeit beschäftige ich mich ehrlich gesagt auch schon länger, allerdings ist das nichts, was ich bei mir im Winter als zufriedenstellend sehen würde. Da bin ich dann doch mehr der Suppen-Typ :) Zumindest habe ich in meiner Bruker-Zeit (jaja, sowas gab es bei mir auch schonmal vor langer langer Zeit ;P) gemerkt, dass mir die vorwiegend rohköstliche Ernährung bei weitem mehr Energie gibt, als nur auf gebackene und gekochte Lebensmittel zurückzugreifen. Ich denke ich werde es für den Frühling mal im Auge behalten wieder mehr rohköstliche Lebensmittel einzubauen.

Was habe ich also aus der Fastenzeit mitgenommen?

Bewusster essen und mehr auf das eigene Hungergefühl hören. Zu oft esse ich aus Langeweile, Appetit oder weil ich glaube Hunger zu haben. Wenn ich mehr trinke, habe ich deutlich seltener das Gefühl hungrig zu sein.

Mehr zu trinken. Ein Schluck abends zur Pille reicht definitiv nicht aus. Das weiß ich zwar schon lange, aber machen tu ichs trotzdem nie :(

Weniger Kaffee. Auch eine Sache, die schwerfällt. Zwar habe ich meinen exorbitanten Kaffeekonsum schon vor einiger Zeit auf max. 2 Tassen täglich reduziert, aber ich möchte demnächst einfach auch mal ein paar Tage lieber mit einem Tee beginnen.

Mehr frische Lebensmittel, nicht mehr so viel zerkochen. Ich merke, dass mein Energielevel deutlich steigt, wenn ich mehr rohköstliche Nahrung als gekochte Lebensmittel zu mir nehme.

– Erste Mahlzeit: Grüner Smoothie. Das mache ich zwar schon recht häufig, aber ich nehme mir fest vor, dass zu einer Gewohnheit werden zu lassen. Außer vielleicht am Wochenende. (Was sollen sonst nur meine ganzen Müslis sagen und Pancakes und Waffeln…??? Entsetzen!!!)

Mich nicht zu sehr mit meiner Ernährung zu stressen. Vielleicht die wichtigste Erkenntnis. Wenn man sich mehr Stress mit seinen Ernährungsgewohnheiten schafft, statt sich Gutes zu tun, dann ist deutlich etwas verkehrt. Leider bin ich da tatsächlich ein super negatives Beispiel. In dieser Hinsicht finde ich Kris Carrs Buch wirklich gelungen. Sie motiviert zu einer gesünderen pflanzlichen Ernährung mit viel Grün, aber gesteht jedem sein eigenes Tempo ein und gibt kein alles-oder-nichts-Prinzip vor.

– Last but not least: möchte ich demnächst Yoga in meine Morgenroutine einbauen. Tolle ruhige Yoga-Videos gibt es von Tara Stiles. Sie hat eine ruhige und nicht so besäuselnde Art die Übungen zu erläutern. Ich bin leider gerne mal gestresst und mit meinen Gedanken überall, sodass ich mir ein wenig mehr innere Ruhe von diesem Morgenritual verspreche. Mal sehen, ob ich mir das so einbauen kann, wie ich möchte :)

Jetzt genug geschwafelt, schließlich ist das nicht mein letzter Beitrag. Wenn sich das überhaupt jemand bis hierher durchgelesen hat…

Was sind eure guten (Essens)rituale und wie steht ihr zu eurer Ernährung allgemein? 


Cardea Detox Tag 8

Hallo hallo ihr lieben Feststoff-Essenden :)

Lang lang ist es nun schon wieder her, dass ich hier berichtet habe, die Fortsetzung meines Detox-Berichtes folgt aber nun:

Den ersten Teil meiner Detox-Kur, dem Juicy-Teil des Cardea Detox, habe ich am Montag abgeschlossen. Die Reihenfolge der Säfte wurde vorab in einer E-Mail mit den entsprechenden Menüplänen für jeden Tag mitgeteilt. Danach gab es

morgens einen etwas dickflüssigeren Fruity Detox-Saft
– anschließend eine Lemonade mit höherem Wasseranteil
mittags einen grünen Saft, den The Greens
nachmittags The Roots, Saft vor allem aus Rüben und Wurzel/Knollengemüse
abends den Cardea Detox, einen vor allem fruchtigen Saft
– und eine kleine Nussmilch.

Nur an den letzten zwei Tagen ändert sich das Programm und es gibt nur noch Säfte (keine Nussmilch mehr) und der Obstanteil erhöht sich etwas.

Wie schon an Tag1 erwähnt, waren die Obstsäfte allesamt superlecker! Vor allem der Birne-Apfel-Zimt Saft hat es mir am Montag angetan. Den werde ich bestimmt zu Hause mal nachmixen. Auch die „Limonaden“ haben mir gut geschmeckt und durch den höheren Wasseranteil, war ich danach nicht so voll, wie nach einem Saft.

Bei den Roots-Säften mochte ich vor allem die orange gefüllten Fläschchen, das heißt diese mit Karotte, Rüben und Orange oder Apfel. Leider konnte ich mich echt nicht mit den Rote Beete-Säften anfreunden (auch weil ich den Ingwer immer so vorschmecke…). Da ich eh meist noch recht gesättigt war von den vorherigen Säften und natürlich auch fleißig Kräutertee dazugetrunken habe, habe ich meist nur ein großes Glas davon getrunken, sodass ich nur zirka drei Viertel der Flasche getrunken habe. Und das war schon ein Akt (manchmal saß ich eine Stunde davor und habe es mir schlückchenweise hineingezwungen… O.o). Also wer Gemüsesäfte nicht so mag, wird sicherlich wie ich seine kleinen Problemchen mit den Roots-Säften haben ;) Aber zumindest weiß man, dass man seinem Körper etwas Gutes tut.

Die grünen Säfte waren bis auf meine zwei „Lieblinge“ Sellerie und Ingwer ganz ok, der Nebengeschmack dieser beiden Knöllchen, war mir dann aber am Tag 3 so vorherrschend (irgendwann hab ich sogar gemeint aus den Karottensäften Ingwer vorzuschmecken, obwohl gar keiner drin war…), dass ich direkt eine Mail an das Cardea-Detox-Team schrieb und um Ingwer- und Selleriefreie Säfte in der Green-Detox-Phase bat.

Ein großes Lob hier an den super Service – ohne wenn und aber oder ähnliche Bedenken, wurde aus den Säften meiner zweiten Lieferung der Ingwer und Sellerie gestrichen. YAY!!! Was war ich glücklich, als ich am Montag Abend mein Packet öffnete und überall -Ingwer und Sellerie draufstand.

fridge

Mein Kühlschrank war nun seit Montag eine einzige grüne Energiequelle. Die Menüs des Green Power Detox bestehen aus vier verschiedenen Komponenten:

– einem morgendlichen und abendlichen Green Power Detox, welcher mit mehr Obst und Kokos daherkommt
vormittags und nachmittags gibt es je einen grünen Saft mit geringerem Obstanteil (und immer immer Sellerie und Ingwer – zum Glück hab ich mir das vorher rausgewünscht!!!)
mittags eine Lemonade (wie im Juicy Detox)
abends eine kleine Nussmilch oder an den letzten zwei Tagen einen Green petite, einen kleinen grünen Saft.

Leider leider schmecken die grünen Säfte und der Green Power Detox durch den hohen Gurke-Anteil alle so ähnlich, dass ich mir manchmal etwas Abwechslung außerhalb der Lemonade gewünscht hätte. Ich weiß jetzt nicht, ob das an meinem persönlichen Empfinden liegt – schließlich sagt die Zutatenliste doch ein paar Variationen voraus, aber diese betreffen vor allem die weniger hervorschmeckenden Zutaten.

Zudem muss ich sagen, dass ich nach dem ersten grünen Detox-Tag so längsam die grünen Säfte nicht mehr sehen konnte. Ich hatte das Gefühl alle zwei Stunden den gleichen Becher erneut zu trinken. Diesmal bekam ich neben den guten Entgiftungsentscheinungen:

– leichteres Gefühl, kein geblähter Bauch mehr, kein Völlegefühl
– guter Schlaf
– bessere Haut, weniger Unreinheiten
– ein paar Kilo weniger auf der Waage

tatsächlich auch einige der eher negativen Erscheinungen mit:

– Kopfschmerzen (tatsächlich von Tag 1 bis Tag 4 jeden vormittag)
– Schwindel/Schwarzwerden
– Kraft-/Atemlosigkeit beim Sport (ich habe weiterhin leichtes Pilatestraining täglich fortgeführt und hatte viel weniger Kraft, selbst beim Treppensteigen war ich nach einer Etage schon außer Atem)

Da ich mich am Dienstag doch recht kaputt fühlte, beschloss ich, die Saftkur vormittags und nachmittags weiterzuführen und abends auf gedünstetes Gemüse umzusteigen. Außerdem nahm ich mir im ganzheitlichen Ansatz des Entgiftens auch den Druck die Säfte alle zwei Stunden trinken zu „müssen“. Wenn ich nach einer halben Flasche „gesättigt“ war und keinen weiteren Schluck trinken wollte, habe ich es einfach bei einer halben Flasche belassen und lieber etwas später einen großen Pott Tee noch getrunken. Wenn ich nach zwei Stunden nicht schon wieder an grünen Saft denken wollte, dann hab ich ihn einfach etwas später getrunken.

Glas

Ich glaube ohne meinen kleinen Gemüseteller abends und das Reduzieren des Safttrinkens, hätte ich schon am Dienstag mittag die Flaschen am liebsten aus dem Fenster geworfen. So halte noch fein bis Samstag mit einem festen Mahl am Abend (heute gibt es ein wenig Salat) durch und starte dann langsam mit meinen morgendlichen grünen Smoothies und Gemüse und Salat.

Wenn meine 10-Tage-Kur vorbei ist, werde ich euch noch etwas zu den „Goodies“ wie Bad, Peeling und Tee erzählen, die ich ja auch in meinem Päckchen fand und zu den vielen tollen Büchern, die ich in der Zwischenzeit zum Thema Ernährung und Detox gewälzt habe ;) Und das Fazit darf natürlich nicht vergessen werden.

Für heute reicht der Aufsatz erst einmal, ihr habt hier jetzt genug zu lesen gehabt und ich muss mich um die Päckchen für das große Adventskalenderwichteln kümmern – es soll schließlich pünktlich ankommen :)

Bis dahin einen entspannten Abend!

 

 


Cardea Detox Tag 1

So, es ist soweit. Der erste „Detox-Tag“ ist vorbei. Ich erwähnte ja schon, dass ich mich ein paar Tage ernährungstechnisch entlasten möchte. Erst wollte ich das ganze selbst zu Hause produzieren und mit einem Grüne-Smoothie-Programm „fasten“. Nach ausgiebiger Lektüre kam ich aber zu dem Schluss, dass es doch einen Unterschied macht, ob man Säfte oder Smoothies während einer Entgiftungskur trinkt. Der Effekt des „Entgiftens“ ist anscheinend doch größer, wenn keine Ballaststoffe der Pflanzenfasern, wie sonst in Smoothies, noch enthalten sind. Die sonst für Verdauung aufgewendete Energie kann so komplett in den Reinigunsprozess des Körpers einfließen. Und da ich leider weder einen Entsafter besitze noch den Platz in unserer kleinen Studentenküche habe einen reinzustellen, entschied ich mich trotz der nun blutenden Geldbörse für eine fertige Kur von Cardea Detox.

Cardea Detox, eine kleines privates Unternehmen ansässig in Frankfurt, stellt verschiedene Detox-Varianten zur Auswahl, angefangen vom klassischen Saftfasten bis zu kompletten veganen Menüs (die dann aber leider nur direkt in Frankfurt erhältlich sind). Da ich mein erstes Paket in Frankfurt Nordend selbst abholte, konnte ich auch gleich die Gründerin Ann-Kathrin Maier kennenlernen, welche supernett ist und sogar Zeit für ein kurzes Gespräch hatte.

Ich fragte vorher per Email an, ob es Rabatte für Studenten gibt und bekam nach Zusendung meines Studiennachweises und einem Like+Teilen auf Facebook 10% Nachlass – es lohnt sich also direkt mal nachzufragen, wenn man eine Kur plant. Die Gründerin Ann-Kathrin Maier erzählte mir auch, dass sie die ersten Kuren noch in ihrer Studentenküche produzierte, als sie während ihres Studiums Cardea Detox gründete. :)

Was kann man sich von solch einer Kur erhoffen bzw. was erwarte ich?

Viele der Erscheinungen wie ständige Müdigkeit und schlechter Schlaf, fahle Haut, Augenringe, Verschlimmerung von Hautkrankheiten, Verdauungsbeschwerden etc. können durch eine ungesunde/unausgewogene Ernährung bedingt sein. Ich persönlich merke das bei mir immer nach einer längeren „ungesunden“ Phase (vor allem in den Lernphasen), dass meine Haut trocken wird, brennt und die Neurodermitis sich wieder bemerkbar macht. Außerdem fühle ich mich dann meist eher energielos und kann darauf warten ständig erkältet zu sein. Meiner Meinung nach geht es mir besser, wenn ich mehr Rohkost zu mir nehme, was mir aber nach einer längeren Phase „Nudeln mit Tomatensoße“ schwerfällt. Eine Fastenkur hilft mir, mich von meinen Ernährungsgewohnheiten wieder etwas zu trennen und neu zu sortieren. Außerdem trinke ich meist danach wieder etwas mehr – eine Sache die ich *schäm* sonst ziemlich vernachlässige.

Das ganze habe ich schon in mehreren Varianten durchgeführt, sowohl als komplettes Fasten vor einigen Jahren nur mit Tee und Wasser sowie das Saft/Smoothiefasten. Ich finde, dass Saftfasten (wenn frisch hergestellt – nicht mit gekauften handelsüblichen Säften) angenehmer und schonender ist. Man hat an den ersten Tagen nicht so einen großen Hunger, wie beim „Teefasten“ und nimmt deutlich mehr Nährstoffe und Mineralien zu sich.

So nun aber genug Vorgeplänkel. Gestern holte ich also mein erstes Paket (20kg!!!) in Frankfurt ab. Die ersten 5 Tage wollte ich mit dem Juicy Detox beginnen um dann die restlichen 5 Tage auf den Green Power Detox umzusteigen. Gepackt fand ich ein silber glänzendes Packet vollgepackt mit jeweils 5 Säften pro Tag und einer Nussmilch für den Abend (mit Ausnahme von 2 Tagen, die komplett aus Saft bestehen).

Cardea1

Weiterhin fand ich eine Detox Kerze, eine Badesalzmischung, ein Detox-Peeling inkl. Peelinghandschuh und ein Päckchen Tee. Die Menüs für die einzelnen Tage bekam ich gestern zugeschickt.

Heute auf dem Plan stand morgens ein eher dickflüssiger Obstsaft, anschließend eine Limonade mit Zitrone und Cayennepfeffer, mittags einen grünen Saft, nachmittags einen Gemüsesaft und abends dann nochmals einen Obstsaft. Als „Nachtisch“ gab es dann eine kleine Mandelmilch.

Cardea2

 

Heutiges Fazit: Die Obstsäfte waren uneingeschränkt lecker, auch die Cayenne Limonade hat mir geschmeckt auch wenn es erstmal eine für mich ungewohnte Mischung ist. Ich bin gespannt auf die weiteren grünen Säfte, im heutigen war viel Gurke und Sellerie und leider bin ich nicht so ein Selleriefan. Aber langsam getrunken, konnte ich mich dran gewöhnen. Nicht so lecker hingegen fand ich den Gemüsesaft. Da ich von den vorherigen Säften auch noch so voll war, habe ich davon nur ein paar Schlucke getrunken. Tomate und Paprika gemengt mit Karotte und weiteren Dingen ist nicht so meins. Die Mandelmilch war superlecker und hat echt gut getan. Man hat irgendwie das Gefühl etwas gehaltvolleres zu „essen“, was als kleines Schmankerl ganz nett ist. Am Ende des Tages bin ich nun eigentlich recht gesättigt und zufrieden. Ich hoffe, meine Geschmacksknospen gewöhnen sich noch an Sellerie und Gemüsesaft, sonst wird die zweite Hälfte des Detox wohl echt schwierig für mich ;)

Da ich heute früh direkt mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, kann ich sonst über das heutige Befinden noch nichts fastenbezogenes berichten, das wird sich die nächsten Tage zeigen :) Zumindest bin ich fleißig am Tee trinken und werde mich heute mal frühzeitig ins Bett begeben.

Was haltet ihr von solchen Fastenkuren? Habt ihr selbst schon welche gemacht und wie ist es euch dabei gegangen?

PS: Nach dreimaligem Rosenkohlgekoche kann ich sagen, dass mein Plan einfach viel Kürbis und Rosenkohl in verschiedenen Varianten zubereitet zu mir zu nehmen tatsächlich beim Rosenkohl geklappt hat. Die kleinen Dinger sind ja sowieso so lecker anzuschauen, dass ich mich schon immer drauf freue sie zu essen, aber bis jetzt war mein Geschmackserlebnis eher bitter und nicht so appetitlich. Aber man kann sich anscheinend tatsächlich an Geschmäcker gewöhnen. Dem Kürbis muss ich wohl noch ein bisschen hinterherjagen, da bin ich noch nicht so überzeugt, dass er sich zu einem Lieblingsgemüse mausert.

 


Oktober Lieblinge

Oh ja, es gibt mich noch – nur falls ihr euch gefragt habt ;)

Mann, was war der Oktober vollgepackt: mit vielen schönen Dingen wie Herbstspaziergängen, Halloweenfeier, Kürbissuppenschlürfen…, aber auch und vor allem stressigem Arbeitskram. Natürlich war ich auch nicht untätig etwas Leckeres zu kreieren, allerdings waren meine super Herbstfutter-Ideen nicht immer ganz so ausgereift, um sie direkt als köstlich zu bezeichnen. Und etwa nur medium-schmackiges kommt hier ja gar nicht in die Tüte/auf den Teller/ins Glas.

Die Leckereien müssen aber bis morgen warten, denn heute ist es Zeit für die Oktober-Lieblinge. 

♥ Mein absoluter Favorite nach nur einem Tag: Der MIXXAAAA *__* Endlich hatte ich doch einmal echt Glück. In den Ebay-Kleinanzeigen für ein Drittel weniger Geld ein nur zwei Wochen altes Gerät mit einem komplett neuen Gefäß. Es ist fantastisch. Mein Smoothie wurde richtig cremig-samtig. Nicht so bröckelig flüssig. Ok. Das ist übertrieben. Mein alter Standmixer hat das für seine Leistung schon echt gut hingekriegt. Aber mit dem neuen Blendtec habe ich mir heute einen warmen Haselnuss-Kakao zubereitet ohne eine Herdplatte nur angeschaut zu haben *lovelovelove* Es warten noch viele leckere Dinge die  ausprobiert werden wollen.

Mixxaaa

♥ Neu getestet und für lecker befunden: Der Cream Cheese von Tofutti. Ich hatte ja schon viel Gutes darüber gelesen, aber man hat ja durchaus unterschiedliche Geschmäcker. Für ein Cupcake-Frosting habe ich ihn noch nicht verwendet, aber auf Blumenkohlpizza geschmiert, aufs Brot pur, aufs Brot mit Quittengelee, in die Gemüsepfanne… YUMMY! Der Preis lässt einen doch etwas zögern ihn in den Einkaufswagen zu packen, aber ich hab an meinem Töpfchen jetzt auch eine Weile gegessen.

tofutti

♥ Für den süßen Zahn: Booja-Booja-Trüffel. Nun endlich habe ich diesen Schatz aus meinem Kühlschrank geholt und verzehrt. Hach. Was soll man dazu sagen. Feste Hülle, zartschmelzender Kern. So wie ich es liebe. Ein Traum einfach. Uneingeschränkt empfehlenswert. Auch deshalb gibt es nur noch die leergefutterte Hülle auf dem Foto.

booja

♥ Meine empfindliche Haut dankt, ich hätte es nicht gedacht: Der Urea-Nachtcreme von Balea. Einwandfrei verträglich, obwohl ich sonst so schnell mit roten Flecken reagiere im Gesicht. Am Anfang brennt das Zeug noch ganz schön, wenn man ein paar offene oder schuppige Stellen hat (Neurodermitis lässt grüßen), aber innerhalb nichtmal einer Woche hat sich das ganz so gebessert, dass es auf den ersten Blick gar nicht mehr auffällt, dass die Haut an einer Stelle spannt.

ureaCreme

♥ Aus Österreich für die Haare einfliegen lassen: Lavender-Smooth Palm für dickes, trockenes Haar von Less is more. Ein kleiner Shop aus Österreich die pflanzliche Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau verwenden ohne Silikone, Parabene und sonstige synthetische Stoffe. Allerdings sind nicht alle Produkte vegan, da muss man etwas aufpassen, dass man nicht auf einmal Bienenhonig in seinem Shampoo findet. Die entwirrende und geschmeidigmachende Wirkung des Haarbalms konnte ich bei meinen langen Zotteln jetzt noch nicht feststellen, aber der Duft ist einfach so angenehm. Wenn mal wieder ein paar Haare fliegen, wie sie wollen, dann pack ich einfach ein bisschen davon in die Handflächen und verteil es in den Spitzen und über die abtrünnigen Häärchen. Mmmhhh.

lavenderBalm

♥ Nicht so gut aufgefallen allerdings: Das Lavera Augen-Make-up-Entferner Gel. Eigentlich fühlte es sich beim Testen auf dem Handrücken ganz gut an und versprach eine leichte Reinigung, aber im Praxistest bei mir hat es eher versagt. Vielleicht bin ich zu unvorsichtig, aber ich hab das Gel in die Augen bekommen und das brennt wie verrückt. Außerdem braucht man recht viele Hübe und ein bisschen Zeit um selbst nicht wasserfeste Mascara abzubekommen. Am nächsten Tag waren meine Augen immer ein wenig geschwollen – irgendwas darin vertrage ich also wahrscheinlich auch nicht.

♥ Endlich fertig gelesen nach drei Jahren: Das Foucaultsche Pendel von Umberto Eco. Tolles Buch. Sehr unterhaltsam. Allerdings nichts zum schnell mal weglesen. Ich fand es auf jeden Fall gut und empfehlenswert.

buch

Mein für diesen Monat unterhaltsames Zitat:

„Diesmal verlor Belbo die Kontrolle. Jendenfalls so, wie er die Kontrolle verlieren konnte. Er wartete, bis Agliè draußen war, und knurrte dann zwischen den Zähnen: >>Ma gavte la nata.<<
Lorenza, die noch bei ihren komplizenhaften Begrüßungsgesten war, fragte ihn, was das heiße.
>>Das ist Turinerisch. Heißt soviel wie: Zieh dir mal den Pfropfen raus, oder wenn du’s so lieber hast: Wollen Sie sich bitte gütigst den Stöpsel entfernen. Angesichts einer steif und geschwollen daherredenden Person nimmt man an, dass sie von ihrem eigenen Dünkel aufgeblasen sei, und zugleich unterstellt man, dass diese übermäßige  Selbsteinschätzung den geblähten Leib nur kraft eines Pfropfens so prall erhalte, eines korkenähnlichen Stöpsels, der, in den After eingeführt, verhindert, dass diese ganze aerostatische Würde einfach verpufft; dergestalt, dass man mit der Aufforderung an das Subjekt, sich besagten Stöpsels per Extraktion zu entledigen, dieses dazu verurteilen will, sein eigenes Erschlaffen herbeizuführen, ein jähes und irreversibles Zusammenschnurren, nicht selten begleitet von scharfem Zischen, mit Reduktion der verbleibenden Hülle zu einem traurigen Rest, einem blassen Abbild und blutleeren Schatten der einstigen Majestät.<<
>>Ich dachte nicht, dass du so vulgär sein kannst.<<
>>Jetzt weißt du’s.<<„

♥ Und für den Zug zum schnellen Schmökern entdeckt: Das Veggie-Journal. Viele leckere Rezepte mit Kennzeichnung was vegan und welche Rezepte vegetarisch sind. Interessante Interviews und informative Dinge über die Hauptakteure in den Rezepten (im Oktober Rote Beete und Kürbis).

veggieJournal

♥ Musik für den Herbst: Antimatter

♥ Für die richtige Stimmung dazu: Soja-Wachs-Kerzen von Munio Candela. Hergestellt mit natürlichen Aromen wie Zimt, Nelken, Wildblüten, Kräutern etc. und in wiederverwertbaren ungebleichten Verpackungen, ohne Kleber und mit pflanzenbasierten Farben bedruckt. Nicht ganz günstig, habe ich aber als Geschenk gekauft und sie brennen ewig. Besonders mag ich, dass der Duft nicht so aufdringlich und künstlich ist, wie bei vielen Duftkerzen.

Candela

♥ Filme als Muss für Halloween: Der kleine Vampir, die Addams Family und Tim Burtons Corps Bride.

♥ Weiterhin: Blätterrascheln, Halloween, frühmorgendlicher Nebel über den Feldern und warmer Kaffee.

Was waren eure Favoriten und Neuentdeckungen im Oktober?

Und nun ab ins Bett, damit ich euch morgen stolz meine Kreationen präsentieren kann ;)