Intervention Halbzeit und Emotional Eating

Fast zwei Wochen läuft nun schon die Ah-May-Zing Diet Bet an der ich teilnehme und es ist erstmal verrückt, wie viel Zuspruch und Motivation man von den ganzen Teilnehmern bekommt! Ich hatte natürlich zwischendrin immer mal ein paar Tage, in denen es nicht so lief wie ich es gerne gehabt hätte, aber alles in allem konnte ich mich schon ein wenig von unerwünschten Gewohnheiten trennen. Vorgenommen habe ich mir keine Diät im eigentlichen Sinne, sondern ich achte darauf wenig Weißmehl, wenig Zucker und ausgewogen mit viel Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide zu essen und viel zu trinken. Dementsprechend hatte ich die Zeit über hauptsächlich mit der Problematik des „Emotional Eating“ zu kämpfen.

Falls jemand damit nichts anfangen kann: Beim Emotional Eating, dem emotionalen Essen, greift man nicht nur bei Hunger zu Essen, sondern zum Beispiel auch bei Problemen, welche einen emotional belasten, zur Stressentlastung oder zur Belohnung. Für mich kann ich das ganz gut feststellen, wenn ich in den Prüfungswochen oder wenn es mir gar nicht gut geht immer mehr esse und natürlich auch nicht nur mehr von all den gesunden Dingen, sondern auch von Fastfood und Süßigkeiten. Das kann dann auch schonmal zu reinen Futterattacken führen. Zumeist denke ich dann „Ach, es ist alles jetzt so doof, dann mach ich mir heute Abend wenigstens was Schönes zu Essen.“ oder ähnlich. Aber natürlich beseitigt ein leckerer Schokokuchen kein einziges Problem – im Gegenteil, wenn man dann doch mal über die Strenge geschlagen hat, fühlt man sich schlecht, weil man sich so über die Zeit ein paar Kilo mehr anfuttert, weil man nicht dem Verlangen nachgegeben hat etc.

Das sind jetzt natürlich keine Gedanken die man verallgemeinern kann, aber viele Leute leiden an ähnlichen Problemen und so einfach ist das echt nicht, da wieder den Teufelskreis zu durchbrechen. Ich denke vor allem ist es wichtig, dass man seine Auslöser erkennt und den Grund, warum man gerade zu dem Zeitpunkt zum Essen greift versteht. Seit ich mich eingehender mit meiner Problem-Thematik beschäftige, kann ich zumindest schon häufiger erkennen, wann ich wieder einmal aus emotionalen Gründen statt aus Hunger gegessen habe Und es ist jetzt nicht so, dass diese Erkenntnis über Nacht oder in zwei Wochen gekommen wäre. Das ist ein langer Prozess, der sich aber letztendlich lohnt! Dies verhindert nicht immer, dass ich dann doch keine Tafel Schokolade esse – aber der Umgang danach mit sich selbst verändert sich. Und je gelassener man mit solchen Situationen primär umgeht, desto weniger ziehen einen die Schuldgefühle danach wieder in eine neue Essattacke. Da ich hier jetzt keinen psychologischen Blog beginnen möchte und es weitaus mehr und vor allem kompetentere Beratung in solchen Fällen in Internet etc. gibt, hier nochmal ein Link, der einen kurzen Überblick über die Problematik gibt.

Ich schreibe trotzdem hier von diesem Thema, weil es mir wichtig ist zu zeigen, dass es eine weit verbreitete Thematik ist und auch gesundheitsbewusste Menschen (zu denen ich mich auch zähle) solchen Problemen ausgesetzt sind. Auch wenn auf diesem Blog natürlich nicht nur gesunde Rezepte zu sehen sind, ist es doch nur ein Teil der meine Essgewohnheiten und Persönlichkeit widerspiegelt. Ich ertappe mich selbst oft, wie ich auf andere Blogs schaue und bewundere, wie diese Menschen so diszipliniert sind; grüne Säfte trinken, Rohkost essen oder sonstwas – dabei heißt es nicht, dass diese Menschen perfekt sind und nicht auch mal ein Eis essen, nur weil sie vielleicht einen Fitnessblog oder ähnliches unterhalten. Dies ist dann eventuell nur nicht Thema des Blogs. Manchmal idealisiere ich dann die Schreiber dieser Blogs und frage mich, was ich falsch mache oder warum mir das so schwer fällt. Natürlich möchte man vor allem in der Öffentlichkeit (also hier im Internet) nicht seine Schwächen ausbreiten, und nichts liegt mir ferner, als meine Probleme öffentlich zu diskutieren – aber ich finde es wichtig, mich als normaler Mensch zu zeigen, dem eben auch Dinge schwer fallen. Es gibt sicherlich Leute, die so diszipliniert sind und alles scheinbar richtig machen, aber die Mehrheit der Menschen ist nicht die perfekte Person mit der perfekten Figur und ohne schlechte Angewohnheiten und Schwächen.

Um nun mal auf den Punkt des heutigen Blogeintrages zurückzukommen Vielleicht sollte ich mir abgewöhnen so spät abends Einträge zu verfassen, wenn ich dann immer wieder sentimental werde:

In der dietbet Community bekam ich einen simplen aber hilfreichen Tip, welcher mir tatsächlich an einigen Tagen gut beiseite stand. Bevor ich etwas aß, fragte ich mich auf welchem Punkt einer Skala von 1-10 ich mit meinem Hunger stand. Und dann gab es nur Essen, wenn ich auf der hungrigen Hälfte war bis ich nicht pappsatt oder übervoll war, sondern nur bis ich mich unter neutral oder zufrieden/Hunger gestillt fand.

Nun folgt noch eine Futter-Impression der letzten Woche. Damit hier nicht nur Text steht O.o

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Psychologiestunde Ende.

 

 

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Intervention: Spring Boost

Es hat mich wieder einmal erwischt. Stress, schlechtes Wetter und Probleme führten zu niedergeschlagener Stimmung. Diese sollte verscheucht werden durch freundlich getarntes, aber ungesundes „Soulfood“, was wiederum zu Energielosigkeit, Gewichtszunahme und noch schlechterer Stimmung führte. Und nun hocke ich wieder einmal da und bin zur Krönung erkältet.

Wem kommt das bekannt vor? Auch wenn ich eigentlich weiß, was mir gut tut und mich auch sonst sehr gesund ernähre, bin ich doch ein Opfer meiner Psyche. Sobald es mir mal nicht gut geht, ich neben meinem Standard-Problem vielleicht noch Stress habe und das Wetter oder eine Sehnenentzündung mir einen Strich durch den Sport macht, gehe ich in Langeweile-Frust-und-Verzweiflungs-Futtern und Energielosigkeit mit Niedergeschlagenheit in einem großen grauen Loch unter.

Meist hilft dann für ein/zwei Wochen nichts, was mir auf die Sprünge hilft. Kurzzeitige Energieschübe, welche zu Aufräumaktionen führen, helfen dann nur für einen Tag, bevor der Trott wieder zuschlägt. Die so gewonnenen Kilos tragen nicht sonderlich dazu bei, dass ich mich motivierter fühle. Alles scheint dann zuviel zu sein. In solchen Momenten suche ich immer wieder nach DEM Augenblick oder DER Strategie, wie ich mich wieder aufraffen kann. Und dabei gibt es eigentlich nur eins für mich: mehr frisches Obst und Gemüse, mehr Rohkost und vor allem mehr frische Luft und Bewegung. Auch wenn das zumeist das Letzte ist, auf das ich in diesen Momenten Lust habe. Wenn ich wieder einmal den ganzen Tag im Bett verbracht habe und mich nach vitalstoffarmen Essen überhaupt nicht mehr aufraffen kann, dann helfen tatsächlich nur Sport und frische Luft.

Mangolassi

Angestachelt durch den 5 Tages Detox von Jennifer (Nancy’s Kitchen) und Lena (A Very Vegan Life) unternahm ich zu Ostern einen ersten Versuch mit meinem Liebsten, als es hieß: viel Rohkost, wenig Süßes, kaum Weißmehl (wie die Fotos hier beweisen). Allerdings musste ich mir eingestehen, dass ich mit meinen Problemen überforderter war, als ich erst dachte und sofort wieder in eine Phase fiel, in der ich mich zu nichts motivieren konnte.

Da ich letzte Woche nun so unzufrieden mit mir selbst war und mir doch tatsächlich nach einem Stündchen joggen wieder eine Erkältung eingefangen habe, was ein Grund mehr ist, zu glauben, dass ich meinem Körper nicht viel Gutes getan habe im letzten Monat  beschloss ich mir einen Ruck zu geben und wieder auf den „Gesundheitszug aufzuspringen“.

Und da ich das am besten mit einem kompletten Neustart kann so viele Neustarts wie ich schon hatte, ist es wohl eigentlich schon eine Gewohnheit O.o, meldete ich mich doch direkt bei meiner ersten Diet Bet an. Wer es noch nicht kennt: Die Diet Bet ist eine Art des Social Dieting. Man „wettet“ einen festen Betrag an Geld, dass man einen bestimmten Anteil seines Körpergewichts in einer festgelegten Zeit abnimmt. Dabei gibt es zwei Laufzeiten – 1 Monat, in dem man 4% seines Körpergewichtes verlieren möchte und einen 6-Monats-Zeitraum, in dem es gilt 10% seines Körpergewichtes zu verlieren. Erreicht man sein Ziel, und das liegt bei einem gesunden Menschen nur an der eigenen Disziplin bezüglich Ernährung und Bewegung, wird der Pot unter allen „Gewinnern“ aufgeteilt. Diese Sache, es sollte eigentlich selbstverständlich sein, richtet sich natürlich nur an Menschen, die auch Gewicht verlieren möchten. Jeder der normalgewichtig ist, sollte nicht an solch einer „Wette“ teilnehmen. Erfahren habe ich von dem DietBet-Event über die Blogilates Homepage von Cassey Ho – ihr Event nennt sich Ah-May-Zing Dietbet :)

GreenMonster

Natürlich ist das für disziplinierte Menschen ein einziger Firlefanz. Aber gerade für diejenigen, die sonst Mühe haben wieder in eine gesunde Lebensweise einzusteigen, hilft der Faktor des sozialen Netzwerkes und der Ermutigung vielleicht – neben dem Ausblick, sein Geld zurückzuerhalten und vielleicht etwas dazuzugewinnen – dranzubleiben. Zumindest erhoffe ich mir das für mich. Und drei Kilo weniger täten mir natürlich auch nicht schaden ;)

Wichtig ist aber auch, und das muss ich mir selbst auch immer wieder sagen: niemand ist perfekt, und sich selbst Vorwürfe über Ernährungssünden, Bewegungsmangel, fehlende Disziplin etc. zu machen, hilft keinem weiter. Eher im Gegenteil. Wer sich durch einen kleinen Fehlschlag entmutigt fühlt, dem kann ich nur empfehlen im Blogilates-Netzwerk bei den netten „POPsters“ vorbeizuschauen und zu sehen, dass wir alle nur Menschen sind und jeder es schaffen kann gesund und stark zu sein. Was für eine motivationale Rede halte ich hier eigentlich gerade O.o?

Jetzt interessiert mich aber auch brennend, ob ihr diese Wochen auch kennt in denen nichts von gesundem Lebensstil, Disziplin und Motivation zu sehen ist? Wie kommt ihr aus solch einem Loch wieder heraus? Benötigt ihr auch so „drastische“ Maßnahmen wie DietBets und Fastenwochen wie ich?

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Ich werde auf jeden Fall berichten, wie ich mich die nächsten 4 Wochen über die Laufzeit meiner „Wette“ wieder zu einem gesunden Menschen hocharbeiten möchte :) Drückt mir die Daumen!


Sweet Sixteenth: Weiße Schoko-Kokos-Creme

Guten Morgen Zuckerschnuten,

es ist doch tatsächlich schon wieder ein Monat vorbeigerauscht seit dem letzten Sweet Sixteenth, ob man es glaubt oder nicht. Heute habe ich euch ein Easy-Peasy-Rezept für Schoko-Kokos-Creme mitgebracht, die ich liebevoll Pseudo-Rafaello-Creme (oder Bounty für die dunkle Variante) nenne. Mein neues „Pralinen“-Dessert, omnomnom… Da es so einfach und schnell geht, gibt es heute auch mehr Bild und weniger Text ;)

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Ihr benötigt für 6 kleine Shotgläser:

100g vegane Schokolade  (z.B. Schakalodebuttons)
100ml Kokosmilch
1 Prise Salz
ein paar frische Himbeeren

Zusammengerührt ist das ganze ganz fix: erwärmt die Kokosmilch und schmelzt darin vorsichtig Schokolade und Salz. Am besten macht ihr das in einem Wasserbad und achtet darauf, dass es nicht zu heiß wird. Sonst gibt es später unschöne Krisseln in der Creme. Wenn alles glatt geschmolzen ist, mixt ihr das Ganze mit dem Mixer nochmal ordentlich durch und füllt die warme Mischung in Shotgläser um. Lasst diese dann im Kühlschrank abkühlen und nach ein paar Stunden habt ihr eine schöne feste Creme, die bei der weißen Version wie die Creme von Rafaellos schmeckt. Mmmmhhh… Zum Servieren mag ich dazu Himbeeren, dann ist das ganze nicht nur süß und kalorienhaltig ;P

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Mir ist aufgefallen, dass die Creme mit unterschiedlicher Kokosmilch recht verschieden schmecken kann. Ob das nun an einem unterschiedlichen Kokosgehalt liegt?! Guckt auf die Verpackung, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind, manchmal schwimmt da noch Stärke und Ähnliches drin rum. Ich habe auf jeden Fall mit einer Kokosmilch aus dem Asiamarkt (Tetrapak) den besten Geschmack bekommen.

Wenn ihr ein Mousse daraus machen möchtet, dann ersetzt die Hälfte der Kokosmilch durch Kokossahne, schlagt diese mit dem Mixer auf und rührt dann vorsichtig die Schokoladen-Kokosmilch-Mischung ein. Somit bekommt ihr ein fluffiges Mousse.

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Und nun habt einen tollen Mittwoch ihr süßen Naschkatzen! <3


Das Strickdilemma

Strickdilemma

Einen wunderschönen Abend, vor allem heute an die veganen Strickliesel unter euch.

Wie angekündigt, geht es heute um etwas „Nebenprojektiges“ und zwar das vegane Stricken. Seit mehreren Jahren wünschen sich Freunde von mir gestrickte Socken, Schals, mittlerweile sogar Mützen was ich gar nicht kann und jetzt erstmal lernen muss O.o Bis ich mich für die vegane Ernährung entschied, war das auch eigentlich kein Problem. Jetzt aber, da ich mich mit vielen Dingen wie Kosmetik, Kleidung, Haushaltsmittel und so weiter neu auseinandersetze und gerne tierleidfrei und ökologisch einkaufen möchte, stehe ich seit Weihnachten vor einem riesigen kleinen Problem. Es steht immernoch das Weihnachtsgeschenk für meine liebste Freundin aus, die sich eine selbstgestrickte Mütze wünscht.

„Normale“ flauschige und warme Wolle wird, wie bekanntlich alle wissen, meistens aus Schaffell hergestellt. Und so viel man mir über artgerechte Haltung, einen sanften Schurmeister und so weiter erzählen möchte, so will ich ehrlich gesagt keine Wolle mehr kaufen, welche der Nutzung eines Tieres bedarf.

Doch was sind die Alternativen?

Es gibt natürlich „Wolle“ aus Kunstfasern wie Acryl und Polyester. Leider sind diese meist nicht so flauschig und eher glatt. Ebenfalls habe ich von Baumwoll-Wolle und auch Wolle aus Hanffasern gelesen. Dabei soll aber laut einigen Meinungen das Strickstück am Ende schnell die Form verlieren und auch nicht so gut zu handhaben sein wie beispielsweise Schafwolle. Was also tun? An dieser Stelle wäre ich euch veganen Stricklieseln super dankbar, wenn ihr mir ein paar Erfahrungen mitteilen könntet! Gerade für Socken und Mützen ist es ja wichtig, dass das Gestrickte am Ende in seiner Form bleibt. Ich habe leider noch keine Erfahrungen mit Baumwoll- und Hanfwolle und kenne spontan auch nur so glatte unflauschige Kunstfaserwolle. Wer hilft mir??? Es wäre echt schade, wenn man aufgrund einer tierfreundlichen Einstellung das Hobby Stricken ein wenig zurücknehmen müsste… Schließlich soll am Ende ja auch etwas Schönes dabei herauskommen.

Also her mit euren schlauen Tipps! ;)

Und da es heute nur kurz und knapp wird, wünsche ich euch jetzt erstmal einen schönen Feierabend :)


Kichererbsensuppe à la Tim und selbstgemachtes Sauerkraut

Herzlich willkommen zurück Frühlingskinder,
heute war es zwar kalt aber so schön, dass ich nun voller Tatendrang ein lang auf dem Blogstapel liegendes und schon halb verstaubtes Rezept teilen möchte.

Es handelt sich um eine veganisierte Variante einer Kichererbsensuppe aus dem Greenbox-Kochbuch von Tim Mälzer, welches nebenbei erwähnt echt großartig ist, wäre da nicht der Käse, Ei etc… Ich hatte ja schon angedroht, dass der Suppenspaß noch weitergeht und mit meinem Sauerkrautrezept wisst ihr auch endlich wo ihr eure letzten Weißkohlköpfe unterkriegt. ;)

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Also dann mal los:
Das Sauerkraut ist ganz einfach gemacht, braucht aber einige Zeit, deshalb holt die Kohlköpfe raus, damit es zum Suppentag fertig ist. Alternativ ist natürlich nichts gegen fertiges Sauerkraut einzuwenden.

Nehmt den Weißkohl, entfernt ein paar der äußeren Blätter und hobelt ihn schön klein. Ich mache das mit einem V-Hobel, es geht aber genauso gut mit einem Messer oder sogar mit einer Brotschneidemaschine. Achtet nur darauf, dass ihr feine Streifen schneidet. Der harte Strunk kommt natürlich vorher raus.
Packt alles in eine große Schüssel und salzt kräftig. Eine Menge von 1-2TL Meersalz auf 1 kg Kohl hat sich bei mir bewährt. Und nun lasst eure Muckis spielen – knetet den Kohl gründlich durch, bis das Salz die Flüssigkeit aus den Hobeln zieht. Wenn alles ganz matschig ist, kommt der Kohl in ein großes Gefäß. Ich habe ein Einmachglas genommen, es sollte nur gut sauber sein, damit später keine Bakterien wachsen, die wir dort nicht haben wollen.

Das Kraut drückt ihr im Glas schön fest nach unten, sodass die Flüssigkeit über dem Kohl steht. Das ist auch für die nächsten Tage wichtig – es soll immer genügend Flüssigkeit über dem Kohl stehen. Falls nicht genügend Flüssigkeit aus dem Kohl herausgekommen ist, gießt ein wenig gesalzenes Wasser nach. Nun faltet die vorher abgenommenen Kohlblätter, bedeckt somit das Kraut und stellt einen schweren Gegenstand darauf, damit es immer schön zusammengepresst ist. Zum Beispiel eine gefüllte Flasche Wasser oder  ähnliches. Normalerweise gibt es große Gärtöpfe, die man anschließend mit großen sterilisierten Steinen beschweren kann, aber wer hat sowas schon zu Hause ;)

Jetzt ist Geduld gefragt von der ich ja so viel habe. Das Krautgefäß darf mit einem sauberen Tuch bedeckt bei Zimmertemperatur ca. eine Woche stehen. Schaut immer wieder nach, dass noch genügend Flüssigkeit über dem Kraut steht und presst es immer mal wieder zusammen. Wenn sich eine weiße schleimige Schicht auf den oberen Blättern bilden sollte, habt keine Angst. Das ist nichts ungewöhnliches, wenn man mit offenen Gläsern arbeitet. Entfernt es einfach – solange das Kraut immer von der Flüssigkeitsschicht bedeckt ist, sollte es nicht betroffen sein. Probiert hin und wieder, ob euch das Kraut schon genug fermentiert ist. Je nach Geschmack könnt ihr das Kraut bis zu 4 Wochen so stehen lassen. Wenn ihr es vom Geschmack her gut findet, nehmt die Beschwerung raus und verschließt das Glas. Jetzt solltet ihr es kühl und dunkel lagern, damit es nicht weiter gärt.

Nun habt ihr euer selbstgemachtes rohköstliches Sauerkraut. Super :)

Dann können wir ja nun Tims Suppe kochen (für 4Personen):

1 Stange Lauch alternativ 2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400g Kichererbsen aus dem Glas oder 200g Kichererbsen trocken zum Selberkochen
1 TL Curry
1l Gemüsebrühe
300g Sauerkraut
1 TL grob gemahlene Koriandersamen
100g Sojajoghurt
Olivenöl
Salz und brauner Zucker

Timsuppe

1. Wenn wir gerade am Selbermachen sind, können wir auch die Kichererbsen selbst kochen. Also am Tag vorher 200g trockene Kichererbsen einweichen und am nächsten Tag in Wasser kochen. Das dauert recht lange (ca 1 1/2h), also packt die Kullern schon frühzeitig in den Topf. Oder nehmt gleich welche aus dem Glas, das geht fixer ;)

2. Legt 2 EL der Kichererbsen beiseite.

3. Schneidet nun das Weiße vom Lauch (alternativ die 2 kleinen Zwiebeln) und den Knoblauch klein und dünstet es mit den restlichen Kichererbsen und dem Currypulver in Olivenöl an. Löscht es mit der Gemüsebrühe ab und kocht es für ca.10 Minuten.

4. Drückt das Sauerkraut aus und bratet es in einer Pfanne mit den Koriandersamen und den beiseite gelegten Kichererbsen braun. Würzt mit einer Prise Salz und Zucker.

5. Püriert die Suppe und würzt sie ebenfalls mit Salz. Nun könnt ihr sie mit dem Sauerkraut und dem Joghurt anrichten. Dazu passt auch etwas frisch gehackter Koriander.

Timsuppe2

Und nun habt ihr so einen langen Text gelesen, da berichte ich nur kurz vom Frühaufsteherprojekt: Die letzte Woche habe ich mich tatsächlich recht früh herausgequält, allerdings war ich nicht so munter, dass ich etwas Produktives außer Mahlzeitenvorbereitung geschafft hätte. Für die nächste Woche habe ich mir das Wake-up-light meines Liebsten ausgeliehen und werde mal sehen, ob mich das erholter aufwachen lässt :)

Einen wunderbaren Sonntag euch allen und bis nächste Woche. Es wird ein wenig Nebenprojektmäßiges zu lesen geben :)

PS: Ich bitte die düsteren etwas unscharfen Bilder zu entschuldigen. Die Lichtverhältnisse entsprachen, wie die hungrige Weihnachtswichtelfamilie im Hintergrund vermuten lässt, einem dunklen Winterabend und funzliger Lampe ^^‘


Sweet Sixteenth: Bananen Snickers Shake

Einen schönen Sonntag Abend ihr Lieben,

wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, geht es hier momentan auf dem Blog extremst ruhig zu. Das liegt vor allem daran, dass ich ultraviel zu arbeiten habe und eigentlich selbst das noch nicht alles schaffe. Reden wir mal nicht von dem Sportpensum was dank einer Sehnenreizung/-entzündung im Fuß seit letzter Woche komplett gegen Null gelaufen ist -.-*

Umso unvernünftiger wichtiger ist es also, wenigstens den süßen Zahn zu befriedigen um die Nerven nicht komplett zu verlieren ;) Deshalb teile ich mit euch heute meinen momentanen Lieblings-Shake, weil er schnell geht und ein super Süßigkeiten“Ersatz“ ist.

Auf gehts:

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In einen großen Bananen-Snickers-Shake kommen:

– 1 gefrorene Banane

– 250ml Pflanzenmilch

– 1 EL Erdnussbutter

– 1 EL Kakaonibs (es gehen auch Schokoladenstückchen, aber ich wollte mich heute mal gesundheitsbewusst fühlen :P)

– Karamellsirup nach Gusto (zum Beispiel von Agava, allerdings nehme ich immer recht wenig, da es mir schnell zu süß wird)

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Wer ein wenig Muße hat, kann ich natürlich auch selbst Karamell herstellen (Zucker, Butter – ihr wisst schon ;P Bei mir brennt der ganze Spaß gerne an, deshalb mache ich das äußerst selten…)

Alles in den…naaa….MIXXAAA! Und gekühlt verputzen. Lecker. Und auf gehts wieder an die Arbeit!

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Jetzt wünsche ich euch erstmal noch einen ruhigen Sonntagabend und morgen einen super Start in die Woche. Ab morgen betreibe ich das „Projekt Frühaufsteher“ und hoffe somit ein wenig mehr Zeit für Sport und natürlich für den Blog zu finden :)

PS: Wer seine Dosis greenfoodymonster trotzdem abholen möchte – ab und zu treibe ich mich auf Instagram herum :)


Taaaag: Liebster Award

Hallo ihr Lieben,
In den letzten Wochen ist es hier auf dem Blog ganz schön still geworden. Einfach, weil ich momentan nur am Arbeiten und Zug fahren bin. Mein verlängertes Wochenende habe ich nun auch zu Hause mit meinen Lieben und nicht vor dem PC verbracht.

Trotzdem möchte ich mich noch bei der lieben Catta für den Tag zum Liebster Award bedanken und jetzt mal fix im Zug ihre Fragen beantworten.

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Wenn du in der Zeit reisen könntest, wann würde es hingehen?
Hmm… Also eigentlich fühle ich mich in der jetzigen Zeit ganz wohl, auch wenn mich das 19. Jahrhundert reizen würde. Allerdings mehr wegen Mode und Kunst/Literatur.

Was denkst du, wenn du dir den Sternenhimmel ansiehst?
Ich finde den Sternenhimmel so wunderschön (wenn man ihn denn mal in voller Pracht sieht- das ist bei dem ganzen Lichtsmog in der Stadt nämlich kaum möglich)! Meistens verlier ich mich dann immer in philosophischen Gedanken über das Dasein und das Universum. Wie faszinierend das Leben und jedes einzige Ding ist, wir alle aus Atomen bestehen und trotzdem jeder einzigartig ist, wie viele Dinge es gibt, die das menschliche Gehirn gar nicht fassen kann………..

Was war der schlechteste Film, den du dir bis dato ansehen hast?
Das ist unangefochten ein Kjnofilm, den ich in der Sneak sah: Kottan ermittelt. Noch nie habe ich erlebt, wie am Ende eines Filmes von einem vollen Kinosaal nur noch eine Handvoll Leute da waren. Ich saß bis zum Ende da, aber ich konnte so gar nicht einordnen was da vor meinen Augen gerade passierte…

Womit wirst du am liebsten geweckt?
Am liebsten werde ich gar nicht geweckt, sondern wache ganz von alleine auf ;) Aber ein paar Sonnenstrahlen am morgen sind dich ganz schön.

Welche Themen interessieren dich bei Blogs am meisten?
Futter, Fitness, Fotografie, DIY…. Das sind so die Dinge die ich am meisten lese, aber ich hab immer mal wieder Phasen wo ich auch einfach mal ein ganz anderes Thema durch die Medienlandschaft verfolge ;)

Was magst du, wofür du dich aber “schämst”?
Fernsehshows wie The Voice of Germany, Germanys next Topmodel etc. Das sind so meine Hirn aus und berieseln lassen Abende. :)

Entweder-oder: Telefonat oder SMS, Kekse oder Chips, Frühstück oder Abendessen?
Telefonat, Kekse, Frühstück.

Bevorzugtes Genre in Film/Fernsehen/Büchern?
Krimi oder mysteriöse, skurrile Dinge. Irgendwas detektivisches :)

Welches Buch sollte ich unbedingt mal lesen?
Urs Richle – „Der weiße Chauffeur“ Grandios!

Welches nicht vegane Essen/Produkt würdest du dir in einer veganen Variante wünschen, die dann wirklich so schmeckt wie das Original?
Vielleicht Käse oder Ei.

Was sollte ich unbedingt mal im Leben machen?
Man sollte im Leben eigentlich immer tun, was einen glücklich macht. Ansonsten sollte man unbedingt mal in ein anderes Land reisen.

Und jetzt verschwinde ich erstmal wieder ein bisschen in der Versenkung.

Hoffentlich bis ganz bald :)