Juice Juice Baby!

Die letzten Wochen habe ich in meiner Küche ordentlich rumgepantscht. Warum? Weil es mich nun doch gepackt hat und ich nicht anders konnte als mir einen Entsafter zuzulegen. Keine fancy-super-alles-automatisch-Maschine, sondern eine einfache Handpresse mit Kurbel und ohne sonderlich Schnickschnack. Diese kann im Gegensatz zu den Zentrifugalentsaftern, welche Obst/Gemüse erst zerhäckseln und dann den Saft herausschleudern, auch Blattgrün entsaften und günstig war sie auch noch hehe.

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Ehrlich gesagt bin ich was Säfte anbelangt echt pingelig. Wie schon in meinem Cardea Detox Bericht erwähnt, sind Gemüsesäfte eher nicht so mein Ding und alles was penetrant nach Sellerie, Ingwer, Gurke oder ähnlichem schmeckt, geht einfach gar nicht. Trotzdem bin ich von grünen Säften nicht zuletzt durch Kris Carr so angefixt, dass ich dachte es müsse doch möglich sein, das Ganze schmackhaft zu gestalten.

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Zugegeben, mein erster Saftversuch mit Spinat war alles andere als erträglich. PFUUUIIII! Ich glaube zu viel Blattzeug zu Anfang ist eher kontraproduktiv, wenn man sich langsam an das Thema grüne Säfte herantasten möchte. Und auch wenn ich sehr gerne grüne Smoothies trinke, so kann man in Säften die gleiche Menge Grün nicht so einfach „geschmacklich verstecken“ wie im Smoothie-Kollegen. Also habe ich an der Fruchtmenge geschraubt und mich ein wenig durchgetestet.

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Für morgen habe ich mir ein paar Säfte „gekurbelt“, welche echt lecker sind und werde einen Safttag einlegen. Und damit ihr auch ein paar Ideen für eure Säfte bekommt, folgen hier ein paar kleine Anregungen.

Ich sage nur: ZITRONE ist die rettende Zutat allen Blattgrüngeschmackes.

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1 Rasenmäher

1 kleiner Brokkolikopf
3 Stangen Sellerie
1-2 Äpfel
1 Orange
1 Zitrone

2 Fenchel-Sprizz

1 Knolle Fenchel
1 Birne
1 Apfel
1/2 Zitrone

3 Cinnamon-Bliss -Kiss…

…ist eigentlich eine Cashew-Milch für den Abend

200g Cashewkerne
1l Wasser
4 kleine Datteln
1EL Zimt
1/2 TL Muskat

Alles im Mixer pürieren, etwas stehen lassen und anschließend nochmals kurz mixen. Durch ein Sieb oder Wäschenetz filtern, damit die groben Stückchen rausgehen.

Ohja, ich habe mich selbst mit der Benennung der Kreationen übertroffen.

Was ist eure Erfahrung mit grünen Säften?

Ich bin da SOWAS von mäkelig, geht euch das auch so?

Oder habt ihr vielleicht noch ein paar super Tipps für grüne Säfte für mich?

Und jetzt sag ich Cheers! und wünsche euch einen super Tag!

 

 


Zustand nach: Cardea Detox und Ernährungsausblick

So ihr Lieben, nun wie versprochen die Saft-Fasten-Zusammenfassung ;)

Es sind nun mittlerweile doch schon wieder zwei Wochen vergangen seit meiner Fastenkur und ich muss sagen: Gott sei Dank gibt es nicht nur Saft auf dieser Welt!!! :) Die Gemüse- und Obstabteilung im Supermarkt war noch nie so verlockend wie die letzten zwei Wochen. So sehr, dass ich alle möglichen Gemüsesorten in meinen Korb gepackt habe nachdem ich langsam wieder mit Essen anfing.

Schlussendlich kann ich sagen, dass mir so eine Fastenzeit doch ganz gut tut, allerdings hätte ich diesmal wahrscheinlich das ganze lieber nur 5 Tage gemacht. Nach zweimal Saftfasten und zweimal Teefasten (also die klassische Variante) kann ich sagen: Die Saftfasterei, wenn sie auch schonender und gesünder sein soll (Vitamine, etc.), tut mir auf längere Zeit nicht so gut, wie die Teefasterei. Bei den Saftkuren bin ich nach 5 Tagen fertig, ab dann geht es nur noch bergab. Also im Sinne von Schwindel, Übelkeit etc. Teefasten kann ich gut und gerne 10-14 Tage durchhalten und je mehr Zeit verstreicht, desto weniger stört mich das Fehlen von richtiger Nahrung.

Schlussfolgerung: Saftfasten nur noch kurze Zeit, wenn unbedingt eine längere Fastenzeit notwendig erscheint lieber ein 10-tägiges Teefasten.

Direkt zum Fasten mit Cardea Detox kann ich sagen, dass das Ganze sich auch wegen des sehr hohen Preises wie eine lange Woche Luxus anfühlt. Man muss sich um nichts kümmern und hat alles was man braucht gleich in einer glänzenden Kiste daheim. Bei Fragen und Problemen wird schnell geholfen und auch die Tips, welche in der Detox-Anleitung (die man per Mail erhält) sind doch sehr hilfreich für Fasten-Neulinge. Die „Auszeit“, die man sich mit solch einer Kur nimmt, wird durch die dazugelieferten Pflegeprodukte noch deutlich unterstützt. Menschen, die es in der Fastenzeit nicht ruhiger angehen können (beruflich z.B.), können die Kur problemlos in ihren Berufsalltag integrieren – man muss ja nur die Fläschchen mitnehmen und sich sonst um nichts weiter kümmern. Ich zumindest habe mich während der Fastenzeit deutlich ruhiger und entspannter erlebt, bin früher ins Bett und ausgeschlafener aufgewacht. Habe deutlich mehr getrunken, was auch meiner Haut ganz gut getan hat. Und schlussendlich hatte ich mehr Zeit für andere schöne Dinge wie ein gutes Buch oder Ähnliches.

Jetzt noch ein paar kurze Worte zu den „Bonus-Produkten“:

Belebender Detox-Tee No. 2: Nicht so ganz mein Fall geschmacklich. Ich kann nicht einmal sagen woran es liegt, weil ich eigentlich gerne Kräutertee trinke und auch in der Zutatenliste nichts direkt hervorspringt, was mir nicht schmecken könnte (Pu-Erh höchstens – kenne ich so noch nicht oder das Aroma). Ansonsten ein belebender Tee mit Mate, Orangenschalen und ein paar Blüten.

Detox-Bad: Jaaa, ein super Bad mit Meersalz, vielen Kräutern und getrockneten Blüten. Einziger Tip: schüttet das Zeug vorher in einen Teefilter oder Ahnliches, sonst habt ihr die ganzen schönen Kräuter am Ende an euch kleben. ;) Das war bei mir nicht so gut durchdacht. Die Sauerei, die ihr nachher aus eurer Wanne spülen dürft… >.< Ansonsten fand ich es super, dass ein Bad dabei war, sonst hätte ich mir vermutlich kein Vollbad gegönnt, obwohl man sich gerade während der Fastenzeit etwas Gutes tun sollte.

Körper-Peeling: Mein absoluter Favorit!!! Ein super Peeling, das ich bestimmt zu Hause mal nachmische. Mit Meersalz, Mandelöl, Minzöl und Minze. Ich musste etwas aufpassen, da man sich leicht mit den groben Salzkörnern aufkratzt, aber dieser Ölanteil hat es echt in sich. Meine Haut war so weich und zart danach – ich musste mich nie nach dem Duschen eincremen! Und wer Minze wie ich mag, wird auch den Geruch lieben. Super Zeug! Wer also kein Interesse an einer Fastenkur bei Cardea Detox hat, dem kann ich zumindest das Peeling echt empfehlen.

Detox-Kerze: Schön schlicht. Kein aufdringlicher Duft. Eine Kerze eben. :) Also nichts außergewöhnliches aber passend zu einem ruhigen Buchabend.

Wo wir schon beim nächsten Thema wären: die ganzen Bücher, die ich während meiner Fastenzeit verputzt habe. Vor allem zu den Themen Ernährung, Detox und Rohkost.

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Ich kann all diese Bücher nur empfehlen, für jeden der sich für rohköstliche und gesunde Ernährung interessiert. Vor allem angetan hatte es mir das „Crazy Sexy Diet“- Buch von Kris Carr. Wer sie noch nicht kennt, dem kann ich nur empfehlen einmal auf ihrer Homepage vorbeizuschauen! Klickt mal auf das Video zu ihrem Ebook an – die Frau sprüht nur so vor Energie und ich kriege jedes Mal gute Laune, wenn ich mir das Video ansehe.

Im gleichen Atemzug muss ich aber auch Cassey Ho von Blogilates erwähnen – ebenfalls eine Frau, die mich mit ihrer guten Laune und gesunden Einstellung zu sich selbst und zu Gesundheit/Sport/Ernährung immer wieder aufbaut, wenn mir das ganze mal nicht so leicht fällt. Sie hat unzählige Videos mit Pilatesübungen, über gesunde Ernährung und allgemein einen sportlichen gesunden Lebensstil. Außerdem sind die Übungen äußerst anstrengend, machen aber unheimlich Spaß. (Wer möchte schließt sich dem New Body Makeover, welches gerade läuft, an. Es gibt dazu sogar einen veganen Ernährungsplan und die üblichen monatlichen Trainingspläne – mit ein wenig Suchen der Passwörter auf den unterschiedlichen sozialen Plattformen ist das ganze komplett kostenlos!)

Mit der ganzen Rohköstlichkeit beschäftige ich mich ehrlich gesagt auch schon länger, allerdings ist das nichts, was ich bei mir im Winter als zufriedenstellend sehen würde. Da bin ich dann doch mehr der Suppen-Typ :) Zumindest habe ich in meiner Bruker-Zeit (jaja, sowas gab es bei mir auch schonmal vor langer langer Zeit ;P) gemerkt, dass mir die vorwiegend rohköstliche Ernährung bei weitem mehr Energie gibt, als nur auf gebackene und gekochte Lebensmittel zurückzugreifen. Ich denke ich werde es für den Frühling mal im Auge behalten wieder mehr rohköstliche Lebensmittel einzubauen.

Was habe ich also aus der Fastenzeit mitgenommen?

Bewusster essen und mehr auf das eigene Hungergefühl hören. Zu oft esse ich aus Langeweile, Appetit oder weil ich glaube Hunger zu haben. Wenn ich mehr trinke, habe ich deutlich seltener das Gefühl hungrig zu sein.

Mehr zu trinken. Ein Schluck abends zur Pille reicht definitiv nicht aus. Das weiß ich zwar schon lange, aber machen tu ichs trotzdem nie :(

Weniger Kaffee. Auch eine Sache, die schwerfällt. Zwar habe ich meinen exorbitanten Kaffeekonsum schon vor einiger Zeit auf max. 2 Tassen täglich reduziert, aber ich möchte demnächst einfach auch mal ein paar Tage lieber mit einem Tee beginnen.

Mehr frische Lebensmittel, nicht mehr so viel zerkochen. Ich merke, dass mein Energielevel deutlich steigt, wenn ich mehr rohköstliche Nahrung als gekochte Lebensmittel zu mir nehme.

– Erste Mahlzeit: Grüner Smoothie. Das mache ich zwar schon recht häufig, aber ich nehme mir fest vor, dass zu einer Gewohnheit werden zu lassen. Außer vielleicht am Wochenende. (Was sollen sonst nur meine ganzen Müslis sagen und Pancakes und Waffeln…??? Entsetzen!!!)

Mich nicht zu sehr mit meiner Ernährung zu stressen. Vielleicht die wichtigste Erkenntnis. Wenn man sich mehr Stress mit seinen Ernährungsgewohnheiten schafft, statt sich Gutes zu tun, dann ist deutlich etwas verkehrt. Leider bin ich da tatsächlich ein super negatives Beispiel. In dieser Hinsicht finde ich Kris Carrs Buch wirklich gelungen. Sie motiviert zu einer gesünderen pflanzlichen Ernährung mit viel Grün, aber gesteht jedem sein eigenes Tempo ein und gibt kein alles-oder-nichts-Prinzip vor.

– Last but not least: möchte ich demnächst Yoga in meine Morgenroutine einbauen. Tolle ruhige Yoga-Videos gibt es von Tara Stiles. Sie hat eine ruhige und nicht so besäuselnde Art die Übungen zu erläutern. Ich bin leider gerne mal gestresst und mit meinen Gedanken überall, sodass ich mir ein wenig mehr innere Ruhe von diesem Morgenritual verspreche. Mal sehen, ob ich mir das so einbauen kann, wie ich möchte :)

Jetzt genug geschwafelt, schließlich ist das nicht mein letzter Beitrag. Wenn sich das überhaupt jemand bis hierher durchgelesen hat…

Was sind eure guten (Essens)rituale und wie steht ihr zu eurer Ernährung allgemein? 


Cardea Detox Tag 8

Hallo hallo ihr lieben Feststoff-Essenden :)

Lang lang ist es nun schon wieder her, dass ich hier berichtet habe, die Fortsetzung meines Detox-Berichtes folgt aber nun:

Den ersten Teil meiner Detox-Kur, dem Juicy-Teil des Cardea Detox, habe ich am Montag abgeschlossen. Die Reihenfolge der Säfte wurde vorab in einer E-Mail mit den entsprechenden Menüplänen für jeden Tag mitgeteilt. Danach gab es

morgens einen etwas dickflüssigeren Fruity Detox-Saft
– anschließend eine Lemonade mit höherem Wasseranteil
mittags einen grünen Saft, den The Greens
nachmittags The Roots, Saft vor allem aus Rüben und Wurzel/Knollengemüse
abends den Cardea Detox, einen vor allem fruchtigen Saft
– und eine kleine Nussmilch.

Nur an den letzten zwei Tagen ändert sich das Programm und es gibt nur noch Säfte (keine Nussmilch mehr) und der Obstanteil erhöht sich etwas.

Wie schon an Tag1 erwähnt, waren die Obstsäfte allesamt superlecker! Vor allem der Birne-Apfel-Zimt Saft hat es mir am Montag angetan. Den werde ich bestimmt zu Hause mal nachmixen. Auch die „Limonaden“ haben mir gut geschmeckt und durch den höheren Wasseranteil, war ich danach nicht so voll, wie nach einem Saft.

Bei den Roots-Säften mochte ich vor allem die orange gefüllten Fläschchen, das heißt diese mit Karotte, Rüben und Orange oder Apfel. Leider konnte ich mich echt nicht mit den Rote Beete-Säften anfreunden (auch weil ich den Ingwer immer so vorschmecke…). Da ich eh meist noch recht gesättigt war von den vorherigen Säften und natürlich auch fleißig Kräutertee dazugetrunken habe, habe ich meist nur ein großes Glas davon getrunken, sodass ich nur zirka drei Viertel der Flasche getrunken habe. Und das war schon ein Akt (manchmal saß ich eine Stunde davor und habe es mir schlückchenweise hineingezwungen… O.o). Also wer Gemüsesäfte nicht so mag, wird sicherlich wie ich seine kleinen Problemchen mit den Roots-Säften haben ;) Aber zumindest weiß man, dass man seinem Körper etwas Gutes tut.

Die grünen Säfte waren bis auf meine zwei „Lieblinge“ Sellerie und Ingwer ganz ok, der Nebengeschmack dieser beiden Knöllchen, war mir dann aber am Tag 3 so vorherrschend (irgendwann hab ich sogar gemeint aus den Karottensäften Ingwer vorzuschmecken, obwohl gar keiner drin war…), dass ich direkt eine Mail an das Cardea-Detox-Team schrieb und um Ingwer- und Selleriefreie Säfte in der Green-Detox-Phase bat.

Ein großes Lob hier an den super Service – ohne wenn und aber oder ähnliche Bedenken, wurde aus den Säften meiner zweiten Lieferung der Ingwer und Sellerie gestrichen. YAY!!! Was war ich glücklich, als ich am Montag Abend mein Packet öffnete und überall -Ingwer und Sellerie draufstand.

fridge

Mein Kühlschrank war nun seit Montag eine einzige grüne Energiequelle. Die Menüs des Green Power Detox bestehen aus vier verschiedenen Komponenten:

– einem morgendlichen und abendlichen Green Power Detox, welcher mit mehr Obst und Kokos daherkommt
vormittags und nachmittags gibt es je einen grünen Saft mit geringerem Obstanteil (und immer immer Sellerie und Ingwer – zum Glück hab ich mir das vorher rausgewünscht!!!)
mittags eine Lemonade (wie im Juicy Detox)
abends eine kleine Nussmilch oder an den letzten zwei Tagen einen Green petite, einen kleinen grünen Saft.

Leider leider schmecken die grünen Säfte und der Green Power Detox durch den hohen Gurke-Anteil alle so ähnlich, dass ich mir manchmal etwas Abwechslung außerhalb der Lemonade gewünscht hätte. Ich weiß jetzt nicht, ob das an meinem persönlichen Empfinden liegt – schließlich sagt die Zutatenliste doch ein paar Variationen voraus, aber diese betreffen vor allem die weniger hervorschmeckenden Zutaten.

Zudem muss ich sagen, dass ich nach dem ersten grünen Detox-Tag so längsam die grünen Säfte nicht mehr sehen konnte. Ich hatte das Gefühl alle zwei Stunden den gleichen Becher erneut zu trinken. Diesmal bekam ich neben den guten Entgiftungsentscheinungen:

– leichteres Gefühl, kein geblähter Bauch mehr, kein Völlegefühl
– guter Schlaf
– bessere Haut, weniger Unreinheiten
– ein paar Kilo weniger auf der Waage

tatsächlich auch einige der eher negativen Erscheinungen mit:

– Kopfschmerzen (tatsächlich von Tag 1 bis Tag 4 jeden vormittag)
– Schwindel/Schwarzwerden
– Kraft-/Atemlosigkeit beim Sport (ich habe weiterhin leichtes Pilatestraining täglich fortgeführt und hatte viel weniger Kraft, selbst beim Treppensteigen war ich nach einer Etage schon außer Atem)

Da ich mich am Dienstag doch recht kaputt fühlte, beschloss ich, die Saftkur vormittags und nachmittags weiterzuführen und abends auf gedünstetes Gemüse umzusteigen. Außerdem nahm ich mir im ganzheitlichen Ansatz des Entgiftens auch den Druck die Säfte alle zwei Stunden trinken zu „müssen“. Wenn ich nach einer halben Flasche „gesättigt“ war und keinen weiteren Schluck trinken wollte, habe ich es einfach bei einer halben Flasche belassen und lieber etwas später einen großen Pott Tee noch getrunken. Wenn ich nach zwei Stunden nicht schon wieder an grünen Saft denken wollte, dann hab ich ihn einfach etwas später getrunken.

Glas

Ich glaube ohne meinen kleinen Gemüseteller abends und das Reduzieren des Safttrinkens, hätte ich schon am Dienstag mittag die Flaschen am liebsten aus dem Fenster geworfen. So halte noch fein bis Samstag mit einem festen Mahl am Abend (heute gibt es ein wenig Salat) durch und starte dann langsam mit meinen morgendlichen grünen Smoothies und Gemüse und Salat.

Wenn meine 10-Tage-Kur vorbei ist, werde ich euch noch etwas zu den „Goodies“ wie Bad, Peeling und Tee erzählen, die ich ja auch in meinem Päckchen fand und zu den vielen tollen Büchern, die ich in der Zwischenzeit zum Thema Ernährung und Detox gewälzt habe ;) Und das Fazit darf natürlich nicht vergessen werden.

Für heute reicht der Aufsatz erst einmal, ihr habt hier jetzt genug zu lesen gehabt und ich muss mich um die Päckchen für das große Adventskalenderwichteln kümmern – es soll schließlich pünktlich ankommen :)

Bis dahin einen entspannten Abend!

 

 


Cardea Detox Tag 1

So, es ist soweit. Der erste „Detox-Tag“ ist vorbei. Ich erwähnte ja schon, dass ich mich ein paar Tage ernährungstechnisch entlasten möchte. Erst wollte ich das ganze selbst zu Hause produzieren und mit einem Grüne-Smoothie-Programm „fasten“. Nach ausgiebiger Lektüre kam ich aber zu dem Schluss, dass es doch einen Unterschied macht, ob man Säfte oder Smoothies während einer Entgiftungskur trinkt. Der Effekt des „Entgiftens“ ist anscheinend doch größer, wenn keine Ballaststoffe der Pflanzenfasern, wie sonst in Smoothies, noch enthalten sind. Die sonst für Verdauung aufgewendete Energie kann so komplett in den Reinigunsprozess des Körpers einfließen. Und da ich leider weder einen Entsafter besitze noch den Platz in unserer kleinen Studentenküche habe einen reinzustellen, entschied ich mich trotz der nun blutenden Geldbörse für eine fertige Kur von Cardea Detox.

Cardea Detox, eine kleines privates Unternehmen ansässig in Frankfurt, stellt verschiedene Detox-Varianten zur Auswahl, angefangen vom klassischen Saftfasten bis zu kompletten veganen Menüs (die dann aber leider nur direkt in Frankfurt erhältlich sind). Da ich mein erstes Paket in Frankfurt Nordend selbst abholte, konnte ich auch gleich die Gründerin Ann-Kathrin Maier kennenlernen, welche supernett ist und sogar Zeit für ein kurzes Gespräch hatte.

Ich fragte vorher per Email an, ob es Rabatte für Studenten gibt und bekam nach Zusendung meines Studiennachweises und einem Like+Teilen auf Facebook 10% Nachlass – es lohnt sich also direkt mal nachzufragen, wenn man eine Kur plant. Die Gründerin Ann-Kathrin Maier erzählte mir auch, dass sie die ersten Kuren noch in ihrer Studentenküche produzierte, als sie während ihres Studiums Cardea Detox gründete. :)

Was kann man sich von solch einer Kur erhoffen bzw. was erwarte ich?

Viele der Erscheinungen wie ständige Müdigkeit und schlechter Schlaf, fahle Haut, Augenringe, Verschlimmerung von Hautkrankheiten, Verdauungsbeschwerden etc. können durch eine ungesunde/unausgewogene Ernährung bedingt sein. Ich persönlich merke das bei mir immer nach einer längeren „ungesunden“ Phase (vor allem in den Lernphasen), dass meine Haut trocken wird, brennt und die Neurodermitis sich wieder bemerkbar macht. Außerdem fühle ich mich dann meist eher energielos und kann darauf warten ständig erkältet zu sein. Meiner Meinung nach geht es mir besser, wenn ich mehr Rohkost zu mir nehme, was mir aber nach einer längeren Phase „Nudeln mit Tomatensoße“ schwerfällt. Eine Fastenkur hilft mir, mich von meinen Ernährungsgewohnheiten wieder etwas zu trennen und neu zu sortieren. Außerdem trinke ich meist danach wieder etwas mehr – eine Sache die ich *schäm* sonst ziemlich vernachlässige.

Das ganze habe ich schon in mehreren Varianten durchgeführt, sowohl als komplettes Fasten vor einigen Jahren nur mit Tee und Wasser sowie das Saft/Smoothiefasten. Ich finde, dass Saftfasten (wenn frisch hergestellt – nicht mit gekauften handelsüblichen Säften) angenehmer und schonender ist. Man hat an den ersten Tagen nicht so einen großen Hunger, wie beim „Teefasten“ und nimmt deutlich mehr Nährstoffe und Mineralien zu sich.

So nun aber genug Vorgeplänkel. Gestern holte ich also mein erstes Paket (20kg!!!) in Frankfurt ab. Die ersten 5 Tage wollte ich mit dem Juicy Detox beginnen um dann die restlichen 5 Tage auf den Green Power Detox umzusteigen. Gepackt fand ich ein silber glänzendes Packet vollgepackt mit jeweils 5 Säften pro Tag und einer Nussmilch für den Abend (mit Ausnahme von 2 Tagen, die komplett aus Saft bestehen).

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Weiterhin fand ich eine Detox Kerze, eine Badesalzmischung, ein Detox-Peeling inkl. Peelinghandschuh und ein Päckchen Tee. Die Menüs für die einzelnen Tage bekam ich gestern zugeschickt.

Heute auf dem Plan stand morgens ein eher dickflüssiger Obstsaft, anschließend eine Limonade mit Zitrone und Cayennepfeffer, mittags einen grünen Saft, nachmittags einen Gemüsesaft und abends dann nochmals einen Obstsaft. Als „Nachtisch“ gab es dann eine kleine Mandelmilch.

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Heutiges Fazit: Die Obstsäfte waren uneingeschränkt lecker, auch die Cayenne Limonade hat mir geschmeckt auch wenn es erstmal eine für mich ungewohnte Mischung ist. Ich bin gespannt auf die weiteren grünen Säfte, im heutigen war viel Gurke und Sellerie und leider bin ich nicht so ein Selleriefan. Aber langsam getrunken, konnte ich mich dran gewöhnen. Nicht so lecker hingegen fand ich den Gemüsesaft. Da ich von den vorherigen Säften auch noch so voll war, habe ich davon nur ein paar Schlucke getrunken. Tomate und Paprika gemengt mit Karotte und weiteren Dingen ist nicht so meins. Die Mandelmilch war superlecker und hat echt gut getan. Man hat irgendwie das Gefühl etwas gehaltvolleres zu „essen“, was als kleines Schmankerl ganz nett ist. Am Ende des Tages bin ich nun eigentlich recht gesättigt und zufrieden. Ich hoffe, meine Geschmacksknospen gewöhnen sich noch an Sellerie und Gemüsesaft, sonst wird die zweite Hälfte des Detox wohl echt schwierig für mich ;)

Da ich heute früh direkt mit Kopfschmerzen aufgewacht bin, kann ich sonst über das heutige Befinden noch nichts fastenbezogenes berichten, das wird sich die nächsten Tage zeigen :) Zumindest bin ich fleißig am Tee trinken und werde mich heute mal frühzeitig ins Bett begeben.

Was haltet ihr von solchen Fastenkuren? Habt ihr selbst schon welche gemacht und wie ist es euch dabei gegangen?

PS: Nach dreimaligem Rosenkohlgekoche kann ich sagen, dass mein Plan einfach viel Kürbis und Rosenkohl in verschiedenen Varianten zubereitet zu mir zu nehmen tatsächlich beim Rosenkohl geklappt hat. Die kleinen Dinger sind ja sowieso so lecker anzuschauen, dass ich mich schon immer drauf freue sie zu essen, aber bis jetzt war mein Geschmackserlebnis eher bitter und nicht so appetitlich. Aber man kann sich anscheinend tatsächlich an Geschmäcker gewöhnen. Dem Kürbis muss ich wohl noch ein bisschen hinterherjagen, da bin ich noch nicht so überzeugt, dass er sich zu einem Lieblingsgemüse mausert.