Use Up Along, die erste Challenge: Chili

Eine stressige Woche geht zu Ende – Scheinfrei!!! hoffentlich – und ich reiche nun ein klassisches Reste-und-Vorräte-verwertendes Challengegericht zum Use-Up-Along 2015 nach. Es handelt sich um nichts geringeres als ein deftiges Chili. Und verdammt nochmal war das gut an den kalten Winterabenden nach einem langen Lerntag.

useupalong2015

Wer noch nicht weiß, was hier zum Use-Up-Along los ist und überhaupt mit den Challenges, der kann sich bei Carola (twoodledrum.de) und auf Hüpfgemüse informieren. Vielleicht gesellt sich ja der ein oder andere noch zum lustigen Kochen und Backen hinzu ;)

Da ich challengekonform nur Zutaten aus meinem Vorratsschrank verwendet habe, das Chili aber ein echter Zutatenallrounder ist, nenne ich weiter unten eine Auswahl an Alternativen um eure Schränke leer oder eure Mägen voll zu bekommen :)

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Auf geht’s:
(mein Chili reichte für 3 Portionen)

1 rote Zwiebel
3 Möhren
2 Dosen Kidneybohnen, abgespült (insgesamt 500g)
1 Dose Mais (285ml)
1 Packung passierte Tomaten (500g)
1 TL Paprikapulver
Chiliflocken nach Geschmack
Salz

Als erstes schnippelt ihr die Zwiebel und die Möhren und spült den Mais und die Bohnen ab. Bratet die Zwiebel und die Möhren kurz an und löscht sie dann mit der Tomatenpassata ab. Lasst das Chili köcheln bis die Möhren noch bissfest sind und gebt die Bohnen und den Mais hinzu. Schmeckt dann mit Paprikapulver, Salz und Chiliflocken ab – lieber einmal nachschärfen, als verbrennen ist die Devise! – und kocht das Chili so lange auf, bis die Bohnen und der Mais auch heiß sind.

Am besten schmeckt ein Chili am nächsten Tag – dann habt ihr auch die typisch sämige Konsistenz und die leicht rotbräunliche Chilifarbe ;)

Chili2

Und nun zu weiteren Chili-Zutaten-Vorschlägen:

Alles, was gefällt, darf in das Chili.

1. Mit Knoblauch könnt ihr das Ganze neben Zwiebeln noch geschmacklich aufpeppen.

2. Blumenkohl, Brokkoli, Kartoffeln, Mais, Kürbis, Zucchini, Paprika, Pilze – euren Gemüsewünschen sind keine Grenzen gesetzt!

3. Lecker, und meiner Meinung nach fast unverzichtbar, sind Bohnen oder andere Proteinquellen – auch hier darf gerne variiert werden: Kidneybohnen, schwarze Bohnen, weiße Bohnen. Auch Kichererbsen Erbsen, Quinoa…. (hier habe ich erst gestern ein leckeres grünes Chiligericht mit Quinoa gesehen) könnt ihr ohne schlechtes Gewissen in euer Chili schmeißen.

4. Löscht doch einfach mal das Chili mit einem Rotwein oder dunklen Bier ab. Und die Tomaten“passata“ darf auch gerne Stückchen enthalten.

5. Gewürze aller Art sind willkommen: ich mag vor allem „warme“ Gewürze im Chili. Also neben gemahlenem Paprika, kommt auch Kreuzkümmel, Koriander oder Zimt hinein. Auch Kräuter können verwendet werden (bei frischen Kräutern nach dem Kochen unterheben) –  Petersilie, Basilikum, Oregano, Koriander…

6. Die Schärfe kann von unterschiedlichen Zutaten kommen. Nahe liegend sind Chilipulver, -flocken oder -schoten. Aber auch Cayenne Pfeffer oder Sriracha (beliebige andere scharfe Soßen) können Schärfe hinzufügen.

Für weitere Anregungen schaut doch auch bei The Leafy Cauldron vorbei.

 

Und nun schaut in euren Vorratsschrank, schwingt die Kochlöffel und zeigt mir wie euer liebstes Chili aussieht :)

 

 

 

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Use Up Along 2015: Bestandsaufnahme

Ein wunderschönes neues Jahr ihr Lieben,

ich lade euch hiermit herzlich ein, Teil meines chaotischen Lebens in diesem Jahr zu sein. Viel Veränderung steht bevor – unter anderem ein Umzug Ende Februar. Und wenn ich meine Vorratsschränke so anschaue, gruselt es mir ehrlich gesagt so ziemlich. Der Grund: Irgendwie muss mein ganzer Krempel vorübergehend in die kleine Küche meines Freundes hineinpassen. Mit zwei Hängeschränken.

Jep.

Unmöglich.

Also habe ich mir vorgenommen dieses Jahr nicht nur dem alljährlichen Use-Up-Along der lieben Carola von twoodledrum zuzuschauen sondern eifrig selbst daran teilzunehmen. Alles was es darüber zu wissen gibt und welche tollen Challenges uns erwarten, erfahrt ihr auf ihrem Blog. Natürlich wer hätte es nach meiner RIESEN-Pause hier auf dem Blog gedacht bin ich schon wieder für „Offizielles“ zu spät. Trotzdem: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Haha!

useupalong2015

Mission Use-Up-Along 2015: Ziel: Bis Ende Februar alle Vorräte (oder so viel wie möglich) aufzubrauchen.

Vorhanden sind (und dabei zähle ich nicht die Dauerbrenner mit, die innerhalb von ein oder zwei Wochen eh jedes Mal aufgebraucht sind, sondern die „Ladenhüter“)

Küchenregal

Küchenregal2

im Küchenregal (Codewort: Reis)
Jasminreis (k.A. wie viele Kg, auf jeden Fall viiieeeel)
Himalaya Basmati Reis Natur
Süßer Spitzenreis Mochi
Spitzen-Langkornreis
Risotto Reis
Langkorn Spitzenreis Natur
Riz Lentils et Algues (Reis-Linsen-Algen-Mischung)
Reis und Körner Kochbeutel
Sushi Reis (Sushi)
Gelbe Linsen
Azukibohnen
Schwarze Bohnen (irgendein Burgerpatty?!)
Glasnudeln (Summer rolls)
Shirataki Pasta
Vollkornspaghetti
Chili-Tomaten-Nudeln
Hartweizennudeln
Popcornmais (Popcorn!!! ^^)
Hirse (Hirsefrühstück)
Quinoa
Hanfsamen (über Salat streuen)
Chiasamen
Leinsamen (ab in den Smoothie)
Flohsamenschalen
Dinkellasagneblätter
Zartbitterschokolade
Cashews gemahlen
Kakaonibs
Walnüsse
Schokodrops
Roggenvollkornmehl (Roggenvollkornbrot)
Gluten (ab ins Burgerpatty)
Kichererbsenmehl
Kokosraspel merke: wenn man die Hälfte auf den Teppich schüttet und grob einsammelt, ist nach dem Saugen auch weniger da
Kokosblütenzucker
Rohrzucker
Roggenvollkornmehl (Brot)
6-Korn-Flocken
Haferflocken
Zwieback (Tiramisu?)
Carob
Makao-She (roher Trinkkakao)
2x Falafelmix
Soja-Bolognese
Hafer
Sojaschnetzel (Döner?)
Sonnenblumenkerne (Brotaufstrich)
Kürbiskerne

Backschrank

in der Backschublade (Codewort: Mehl)
No Egg Pulver
Dinkelgrieß (Grießbrei)
Kakao
Roggenvollkornmehl (Brot)
Buhchweizenmehl (Pancakes)
Dinkelvollkornmehl
Weizenmehl
Mandelmehl
Pistazienmehl
Puderzucker
Raffinadezucker
Speisestärke
Paniermehl (Seitannuggets)
Espressopulver
Sesam
Rosinen
gemahlene Mandeln
Datteln
Feigen (Rotkohl?)
Cashews
Blockschokolade
Pfeilwurzelstärke

Vorratsschrank

im Vorratsschrank (Codewort: Dose)
2x Kidneybohnen (Chili)
passierte Tomaten (Chili)
Kichererbsen (Hummus)
Erbsen und Möhrchen (Nudelsalat?)
Mais (Chili)
Mexikanische Mischung (Wraps)
Kokosmilch (Curry)
Agavencreme
weißes Mandelmus
Choc Shot Sirup
Agava Schokosirup
Agava Karamellsirup
Crisco Vegetable Oil
Pesto (Pestoschnecken)
Curry Paste (Curry)
Erdnüsse (Erdnussbutter)
Irish Moss (Joghurt aus Mandelmilch)
Noriblätter (Sushi)
Reispapier (Summerrolls)
Spargel im Glas
Tahin (Salatdressing, Hummus)
2x Kokosmus
Knoblauchdip-Kräutermischung
Gomasio
selbstgemachtes Mandelmus

Auch vorhanden, aber nicht fotografiert:
haufenweise loser alter grüner Tee
Riesenbox Getreidekaffee
haufenweise löslicher Expresse Sticks

Die kursiv gedruckten Vorräte sind schon angebrochen; in Klammern die Verwendunsideen. Bitte scheut euch nicht mir Vorschläge zu machen. Ich sehe für diesen und nächsten Monat schon einmal viiiiiel Reis! x)

Ich hoffe ich kann euch ein paar leckere Dinge daraus zaubern, die fix und einfach zuzubereiten sind (Lernphase und so, ne?!).

Und nun widme ich mich erst einmal wieder den drängenden Dingen: Lernen für die Klausuren und das Examen *uff*


München Kurztrip und ein glückskeksiger Kanal

Hallo und herzlich wilkommen zu einer neuen Ausgabe von „Ja, ich lebe noch.“ :)

Ich treibe mal mehr, mal weniger fröhlich umher in dem Chaos, welches mich momentan umgibt und ausfüllt und versuche nach und nach die Baustellen abzuarbeiten (ohne natürlich in wahnwitzig spontanen Aktionen >20cm meiner Haare loszuwerden, unvorbereitet ohne Rückfahrplan und Absicherung meiner Bakkis nach München zu reisen…).

So langsam zeigt sich zum Glück eine grobe Linie in der Studien-/Praktikaplanung der nächsten 1 1/2 Jahre, sodass dem Privatleben wieder mehr Zeit zukommen darf.

Und nun zu meinen kurzen Quick-Tips für München, da möchte ich euch ein paar Infos und meine Meinung nicht vorenthalten:

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1) Veganista

Montag bis Freitag 11 – 19 Uhr
Samstag 11 – 16 Uhr

Barer Str. 36
80333 München

Ein niedlicher kleiner Laden mit vielen bunten veganen Kleidungsstücken, Schmuck, Schuhen (auch ein paar beyond skin-Modelle gesichtet) und einer winzigen Sofaecke in der man Kaffee trinken kann.

Es war gerade Sale – allerdings ist das schon wieder zwei Samstage her – falls noch jemand kurzfristig vorbeisschnickern möchte.

Leider war mit das ganze Sortiment ein wenig zu bunt (bin dann doch eher der schwarz, grau, grüne Mensch), was aber nicht heißt, dass es keine supersüßen Sachen gab (die ich nur leider nicht selbst tragen würde). Auf jeden Fall einen kurzen Abstecher wert.

2) Super Danke!

Foto 19.07.14 14 56 58Montag bis Freitag, 8 – 18 Uhr
Samstag 10 – 18 Uhr
Sonntag 11 – 17 Uhr

Türkenstr. 66, Ecke Schellingstr.
80799 München

Hier wird das Smoothie-Herz bedient. Was meines dringend nötig hatte nach einer laaangen Woche ohne Mixer. Es gibt grüne Smoothies mit oder ohne Mandel-/Kürbiskern-/Reismilch, Müsli, Espresso, Kakao drin, Säfte und Pflanzenmilch.

Es war sehr lecker. Leider muss ich sagen, dass ich es ganz schön teuer fand. Man bezahlt ca. 6 Euro für einen 400ml Smoothie.

3) Fairtrade Shop

Montag bis Samstag 9:30 – 20 Uhr

Stachus Passagen
Karlsplatz 1. UG, Sonnenpassage
80335 München

Nach längerem Suchen „auf der Oberfläche“, fanden wir unterirdisch in den Stachuspassagen den Fairtrade-Shop. Wenn man nicht nur die Adresse, sondern auch „Stachuspassagen“ aufgeschrieben hätte, hätte man auch nicht über eine halbe Stunde „oben“ gesucht… Ich wollte hauptsächlich wegen der schönen Bambusschalen für Obst hin, es gibt aber auch Bekleidung, weitere Wohnaccessoires und Lebensmittel.

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4) Max Pett

Montag bis Freitag 10 – 23 Uhr
Samstag und Feiertage 9 – 23 Uhr (Mit Frühstück)
Sonntag 10 – 23 Uhr (mit Frühstück)

Pettenkoferstr. 8
80336 München

Zu guter Letzt gönnten wir uns ein Abendessen im Max Pett. Es war an diesem Samstag Abend echt voll. Schade, dass wir deshalb nicht draußen sitzen konnten – eine Reservierung empfiehlt sich hier auf jeden Fall. Die Karte ist wirklich vielfältig – ich konnte mich fast nicht entscheiden. Sämtliche Speisen sind hier vegan, ebenso die Getränke, welche auch alle alkoholfrei sind (im Angebot sind auch Bier und Wein, aber dann eben die alkoholfreie Variante). Es gab selbstgemachte leckere Limonade und wir bestellten die Käsespätzle und das Soja-Rahmgeschnetzelte. Die Käsespätzle hätten meiner Meinung nach etwas weniger sahnig, dafür mehr gewürzt sein können. Die Röstis zum Geschnetzelten waren allerdings hervorragend und auch das Geschnetzelte lecker (dem Herrn Allesesser allerdings etwas zu weich).

Alles in allem ein toller Abend mit netter Bedienung. Aber auch hier findet man sich im oberen Preissegment (11,50 Euro für die Käsespätzle, 15,80 Euro für das Soja-Rahmgeschnetzelte als grobe Orientierung), was den Tag für mich schon zu einem Luxusevent hat mutieren lassen.

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Ich hoffe ihr konntet euch ein wenig Anregungen holen, falls ihr in den sonnigen Monaten auch einmal nach München reist. Und falls nicht, könnt ihr meinem krank-im-Bett-Tipp folgen:

Ich war nämlich die letzten Wochen während meiner Krankheits-Schlaf-Phase exzessive damit beschäftigt mich auf Youtube rumzutreiben wieso hab ich das nicht schon vorher entdeckt? und bin auf einige tolle Kanäle gestoßen. Deshalb möchte ich euch noch einen tollen Kanal vorstellen.

Es handelt sich um den Youtube-Kanal von „Melly Glückskeks“

Der Name sagt schon vieles aus. Wenn ich diesen Kanal anschaue bin ich nachher meist ein wenig glücklicher. Ich finde es super, wie natürlich und offen Melly über alles spricht. Und auch wenn es echt bewundernswert ist, wie diszipliniert sie bei Training (Triathlon, Marathon…), Uni, Ernährung etc. ist, so fühle ich mich danach nicht schlecht, weil ich nicht so viel mache – vielmehr motiviert mein Bestes zu geben. Auch Selbstzweifel scheint ihr Kanal mir ein wenig abzubauen.

Und nebenbei finde ich es unglaublich sympathisch und ehrlich gesagt ein wenig beruhigend, dass Melly auch so tollpatschig/chaotisch ist, wie ich (jep, ausgelaufene Dinge im Rucksack kenne ich, letztens stand ich auch wieder mit Fahrradhelm und zerdetschter Banane da, glücklicherweise diesmal erst nach dem Heimweg. Mixer defekt – aber hallo, Zerstören: kann ich). Und ja, ich bin auch kein cooles Kid.

Was ich auf jeden Fall empfehlen kann, sind ihre Videos zu nachhaltig produzierter und veganer Sportkleidung.

Was ich eigentlich sagen will: Ich finde Melly toll, sie ist ein Riesenvorbild für mich geworden – gerade in sportlicher Hinsicht, wie sie alles unter einen Hut bringt und trotzdem menschlich rüberkommt, nicht wie eine perfekte Maschine.

Wenn ihr sie nicht sowieso schon kennt, dann schaut doch mal bei ihr vorbei :)

Nun verabschiede ich mich erstmal und suche mir ein anständiges Abendbrot.

PS: Da ich eher touristenmäßig in München unterwegs war, habe ich leider nicht die Läden/Lokale fotografiert, sondern lieber schöne Gebäude. Bitte seht es mir nach ;)


Sweet Sixteenth: Weiße Schoko-Kokos-Creme

Guten Morgen Zuckerschnuten,

es ist doch tatsächlich schon wieder ein Monat vorbeigerauscht seit dem letzten Sweet Sixteenth, ob man es glaubt oder nicht. Heute habe ich euch ein Easy-Peasy-Rezept für Schoko-Kokos-Creme mitgebracht, die ich liebevoll Pseudo-Rafaello-Creme (oder Bounty für die dunkle Variante) nenne. Mein neues „Pralinen“-Dessert, omnomnom… Da es so einfach und schnell geht, gibt es heute auch mehr Bild und weniger Text ;)

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Ihr benötigt für 6 kleine Shotgläser:

100g vegane Schokolade  (z.B. Schakalodebuttons)
100ml Kokosmilch
1 Prise Salz
ein paar frische Himbeeren

Zusammengerührt ist das ganze ganz fix: erwärmt die Kokosmilch und schmelzt darin vorsichtig Schokolade und Salz. Am besten macht ihr das in einem Wasserbad und achtet darauf, dass es nicht zu heiß wird. Sonst gibt es später unschöne Krisseln in der Creme. Wenn alles glatt geschmolzen ist, mixt ihr das Ganze mit dem Mixer nochmal ordentlich durch und füllt die warme Mischung in Shotgläser um. Lasst diese dann im Kühlschrank abkühlen und nach ein paar Stunden habt ihr eine schöne feste Creme, die bei der weißen Version wie die Creme von Rafaellos schmeckt. Mmmmhhh… Zum Servieren mag ich dazu Himbeeren, dann ist das ganze nicht nur süß und kalorienhaltig ;P

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Mir ist aufgefallen, dass die Creme mit unterschiedlicher Kokosmilch recht verschieden schmecken kann. Ob das nun an einem unterschiedlichen Kokosgehalt liegt?! Guckt auf die Verpackung, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind, manchmal schwimmt da noch Stärke und Ähnliches drin rum. Ich habe auf jeden Fall mit einer Kokosmilch aus dem Asiamarkt (Tetrapak) den besten Geschmack bekommen.

Wenn ihr ein Mousse daraus machen möchtet, dann ersetzt die Hälfte der Kokosmilch durch Kokossahne, schlagt diese mit dem Mixer auf und rührt dann vorsichtig die Schokoladen-Kokosmilch-Mischung ein. Somit bekommt ihr ein fluffiges Mousse.

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Und nun habt einen tollen Mittwoch ihr süßen Naschkatzen! <3


Kichererbsensuppe à la Tim und selbstgemachtes Sauerkraut

Herzlich willkommen zurück Frühlingskinder,
heute war es zwar kalt aber so schön, dass ich nun voller Tatendrang ein lang auf dem Blogstapel liegendes und schon halb verstaubtes Rezept teilen möchte.

Es handelt sich um eine veganisierte Variante einer Kichererbsensuppe aus dem Greenbox-Kochbuch von Tim Mälzer, welches nebenbei erwähnt echt großartig ist, wäre da nicht der Käse, Ei etc… Ich hatte ja schon angedroht, dass der Suppenspaß noch weitergeht und mit meinem Sauerkrautrezept wisst ihr auch endlich wo ihr eure letzten Weißkohlköpfe unterkriegt. ;)

timsuppe3

Also dann mal los:
Das Sauerkraut ist ganz einfach gemacht, braucht aber einige Zeit, deshalb holt die Kohlköpfe raus, damit es zum Suppentag fertig ist. Alternativ ist natürlich nichts gegen fertiges Sauerkraut einzuwenden.

Nehmt den Weißkohl, entfernt ein paar der äußeren Blätter und hobelt ihn schön klein. Ich mache das mit einem V-Hobel, es geht aber genauso gut mit einem Messer oder sogar mit einer Brotschneidemaschine. Achtet nur darauf, dass ihr feine Streifen schneidet. Der harte Strunk kommt natürlich vorher raus.
Packt alles in eine große Schüssel und salzt kräftig. Eine Menge von 1-2TL Meersalz auf 1 kg Kohl hat sich bei mir bewährt. Und nun lasst eure Muckis spielen – knetet den Kohl gründlich durch, bis das Salz die Flüssigkeit aus den Hobeln zieht. Wenn alles ganz matschig ist, kommt der Kohl in ein großes Gefäß. Ich habe ein Einmachglas genommen, es sollte nur gut sauber sein, damit später keine Bakterien wachsen, die wir dort nicht haben wollen.

Das Kraut drückt ihr im Glas schön fest nach unten, sodass die Flüssigkeit über dem Kohl steht. Das ist auch für die nächsten Tage wichtig – es soll immer genügend Flüssigkeit über dem Kohl stehen. Falls nicht genügend Flüssigkeit aus dem Kohl herausgekommen ist, gießt ein wenig gesalzenes Wasser nach. Nun faltet die vorher abgenommenen Kohlblätter, bedeckt somit das Kraut und stellt einen schweren Gegenstand darauf, damit es immer schön zusammengepresst ist. Zum Beispiel eine gefüllte Flasche Wasser oder  ähnliches. Normalerweise gibt es große Gärtöpfe, die man anschließend mit großen sterilisierten Steinen beschweren kann, aber wer hat sowas schon zu Hause ;)

Jetzt ist Geduld gefragt von der ich ja so viel habe. Das Krautgefäß darf mit einem sauberen Tuch bedeckt bei Zimmertemperatur ca. eine Woche stehen. Schaut immer wieder nach, dass noch genügend Flüssigkeit über dem Kraut steht und presst es immer mal wieder zusammen. Wenn sich eine weiße schleimige Schicht auf den oberen Blättern bilden sollte, habt keine Angst. Das ist nichts ungewöhnliches, wenn man mit offenen Gläsern arbeitet. Entfernt es einfach – solange das Kraut immer von der Flüssigkeitsschicht bedeckt ist, sollte es nicht betroffen sein. Probiert hin und wieder, ob euch das Kraut schon genug fermentiert ist. Je nach Geschmack könnt ihr das Kraut bis zu 4 Wochen so stehen lassen. Wenn ihr es vom Geschmack her gut findet, nehmt die Beschwerung raus und verschließt das Glas. Jetzt solltet ihr es kühl und dunkel lagern, damit es nicht weiter gärt.

Nun habt ihr euer selbstgemachtes rohköstliches Sauerkraut. Super :)

Dann können wir ja nun Tims Suppe kochen (für 4Personen):

1 Stange Lauch alternativ 2 kleine Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
400g Kichererbsen aus dem Glas oder 200g Kichererbsen trocken zum Selberkochen
1 TL Curry
1l Gemüsebrühe
300g Sauerkraut
1 TL grob gemahlene Koriandersamen
100g Sojajoghurt
Olivenöl
Salz und brauner Zucker

Timsuppe

1. Wenn wir gerade am Selbermachen sind, können wir auch die Kichererbsen selbst kochen. Also am Tag vorher 200g trockene Kichererbsen einweichen und am nächsten Tag in Wasser kochen. Das dauert recht lange (ca 1 1/2h), also packt die Kullern schon frühzeitig in den Topf. Oder nehmt gleich welche aus dem Glas, das geht fixer ;)

2. Legt 2 EL der Kichererbsen beiseite.

3. Schneidet nun das Weiße vom Lauch (alternativ die 2 kleinen Zwiebeln) und den Knoblauch klein und dünstet es mit den restlichen Kichererbsen und dem Currypulver in Olivenöl an. Löscht es mit der Gemüsebrühe ab und kocht es für ca.10 Minuten.

4. Drückt das Sauerkraut aus und bratet es in einer Pfanne mit den Koriandersamen und den beiseite gelegten Kichererbsen braun. Würzt mit einer Prise Salz und Zucker.

5. Püriert die Suppe und würzt sie ebenfalls mit Salz. Nun könnt ihr sie mit dem Sauerkraut und dem Joghurt anrichten. Dazu passt auch etwas frisch gehackter Koriander.

Timsuppe2

Und nun habt ihr so einen langen Text gelesen, da berichte ich nur kurz vom Frühaufsteherprojekt: Die letzte Woche habe ich mich tatsächlich recht früh herausgequält, allerdings war ich nicht so munter, dass ich etwas Produktives außer Mahlzeitenvorbereitung geschafft hätte. Für die nächste Woche habe ich mir das Wake-up-light meines Liebsten ausgeliehen und werde mal sehen, ob mich das erholter aufwachen lässt :)

Einen wunderbaren Sonntag euch allen und bis nächste Woche. Es wird ein wenig Nebenprojektmäßiges zu lesen geben :)

PS: Ich bitte die düsteren etwas unscharfen Bilder zu entschuldigen. Die Lichtverhältnisse entsprachen, wie die hungrige Weihnachtswichtelfamilie im Hintergrund vermuten lässt, einem dunklen Winterabend und funzliger Lampe ^^‘


Sweet Sixteenth: Bananen Snickers Shake

Einen schönen Sonntag Abend ihr Lieben,

wie ihr sicherlich schon mitbekommen habt, geht es hier momentan auf dem Blog extremst ruhig zu. Das liegt vor allem daran, dass ich ultraviel zu arbeiten habe und eigentlich selbst das noch nicht alles schaffe. Reden wir mal nicht von dem Sportpensum was dank einer Sehnenreizung/-entzündung im Fuß seit letzter Woche komplett gegen Null gelaufen ist -.-*

Umso unvernünftiger wichtiger ist es also, wenigstens den süßen Zahn zu befriedigen um die Nerven nicht komplett zu verlieren ;) Deshalb teile ich mit euch heute meinen momentanen Lieblings-Shake, weil er schnell geht und ein super Süßigkeiten“Ersatz“ ist.

Auf gehts:

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In einen großen Bananen-Snickers-Shake kommen:

– 1 gefrorene Banane

– 250ml Pflanzenmilch

– 1 EL Erdnussbutter

– 1 EL Kakaonibs (es gehen auch Schokoladenstückchen, aber ich wollte mich heute mal gesundheitsbewusst fühlen :P)

– Karamellsirup nach Gusto (zum Beispiel von Agava, allerdings nehme ich immer recht wenig, da es mir schnell zu süß wird)

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Wer ein wenig Muße hat, kann ich natürlich auch selbst Karamell herstellen (Zucker, Butter – ihr wisst schon ;P Bei mir brennt der ganze Spaß gerne an, deshalb mache ich das äußerst selten…)

Alles in den…naaa….MIXXAAA! Und gekühlt verputzen. Lecker. Und auf gehts wieder an die Arbeit!

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Jetzt wünsche ich euch erstmal noch einen ruhigen Sonntagabend und morgen einen super Start in die Woche. Ab morgen betreibe ich das „Projekt Frühaufsteher“ und hoffe somit ein wenig mehr Zeit für Sport und natürlich für den Blog zu finden :)

PS: Wer seine Dosis greenfoodymonster trotzdem abholen möchte – ab und zu treibe ich mich auf Instagram herum :)


I’m so in love with Chicorée Salat

Einen schönen Montagabend ihr Genießerspatzen,

nachdem ich in letzter Zeit wieder einmal so viel im veganen Rezeptbloguniversum unterwegs war und mich neuerdings auch bei Instagram reichlich mit foodporn zuballern lasse, frage ich mich immer wieder für wen ich hier eigentlich Rezepte blogge, wo doch alle selbst so unglaublich kreativ sind? Ich komme ja gar nicht nach die ganzen leckeren Dinge nachzukochen oder backen. Und da soll noch einmal jemand sagen die vegane Kost sei einseitig und langweilig. TZZZ!

Dafür habe ich nun dank Mami-Tipp einen unglaublichen Lieblingssalat entwickelt, der sich super in das Rezeptwunderland einreihen kann. Innerhalb einer Woche ist er ganze viermal auf meinem Teller gelandet und das will schon was heißen ;) Die Rede ist vom Birnen-Chicorée-Salat, welcher sich super einfach und schnell zubereiten lässt und gleichzeitig so verdammt lecker ist, dass man immer mehr möchte.

TitelhellChicoree

Hier also das Rezept für eine Person:

2 Chicorées (wie ist eigentlich die Mehrzahl von Chicorée?! O.o)
1 schön reife Birne
1 handvoll Walnüsse
1 EL Walnussöl
1 Prise Fleur de Sel (oder eben einfach Salz)
Wer es süßer mag oder keine so superreife süße Birne hat, kann mit ein wenig Agavendicksaft nachhelfen, aber bei mir war das meist nicht nötig.

NahChicoree

Die Walnüsse etwas zerteilen und in einer Pfanne oder im Backofen rösten (wir haben in der WG so einen superpraktischen kleinen Backofen, da kann man auch mal ein paar Nüsse erwärmen). Währenddessen die Chicorées und die Birne zerkleinern. Vergesst dabei nicht den bitteren Strunk aus dem Chicorée herauszuschneiden. Packt alles auf einen Teller und gebt das Öl und das Salz darüber. Nun nur noch die gerösteten Walnusskerne darüberstreuen und losfuttern. Mmmmmhhh.

Chicoree

Ich hoffe euch schmeckt der Salat genauso gut wie mir :)

Dann habt erstmal einen guten Start in die Woche und bis ganz bald!