Chocolate on a rainy Saturday <3

Ich melde mich zurück aus dem Wochenende. Seit Mittwoch ist nun schon wieder ein bisschen Zeit vergangen. Manch einer von euch kann auf ein langes freies Wochenende zurückblicken samt Feiertag und ausschlafen *__* Ich für meinen Teil habe momentan das Gefühl der Tag müsse 10 Stunden mehr haben, so viel gibt es zu tun… ;)

Darum jetzt zusammengefasst ein Abriss des Wochenendes im Schnelldurchlauf:

Da mein Herzallerliebster seit neuestem in 1-Stunden-Distanz zu München wohnt, habe ich ihm dieses Wochenende einen Besuch abgestattet. Angeregt von den veganen Oktoberfesttipps durch Claudis Blog „Claudi goes vegan“ dachte sich mein übermütiges Köpfchen, dass ich da unbedingt hinmüsse, bin ich schon in der Nähe. Wohlgemerkt habe ich sonst mit Dirndl, Bier und bayrischer Fest-Musik nicht wirklich viel am Hut. Nachdem wir uns erst einmal im Regen zurechtgefunden hatten, fanden wir nach einiger Suche auch das „Käsespätzle-Zelt“. Anstehen war angesagt, aber was tut man nicht alles für ein lecker Essen. v.v Zum Glück konnten wir uns mit den empfohlenen gebrannten Mandeln ein wenig die Wartezeit versüßen. Als es dann endlich ins Zelt hineinging, war ich so überfordert, Hilfe, das ist nicht meine Musik und ich will doch nur in Ruhe essen…. AAAHHHHH! Warum sind hier so viele bedirndelte und belederhoste laute Leute??? dass ich mich schleunigst wieder aus dem Zelt hinausmachte. Ok. Was ich mir dabei gedacht habe, bleibt herauszufinden ;)

Zumindest fanden wir den Ofenkartoffelstand mit leckerer Schnittlauch-Soja-Joghurt-Soße. Yammi!

So gestärkt konnten wir dann doch noch den Elan aufbringen ein paar meiner zuvor für München herausgesuchten veganen Adressen anzusteuern:

Der Veganz in der Baldestraße war nicht auffindbar. Das hätte ich natürlich auch wissen können. Wenn man lesen kann, sieht man auf der Homepage, dass dieser erst im November eröffnet. Naja. Ich weiß schon wo :P

Zum Glück fand sich in der selben Straße noch das kleine süße „Dear Goods“. Ein Lädchen, welches vegane, faire und umweltfreundliche Kleidung, Schuhe und Accessoires anbietet. Da wir etwas in Zeitnot waren (meine Liste bestand aus Anlaufstellen, welche 16 Uhr schließen), schauten wir kurz durch die Tür und ins Schaufenster mit dem festen Vorsatz doch bald noch einmal in Ruhe herzukommen.

Stattdessen ein kurzer Endspurt zum Radix-Versand-Shop in der Thalkirchner Straße. Gerade eine viertel Stunde vor Ladenschluss schneiten wir noch hinein. Was für eine Schlaraffenland für vegane Schleckermäulchen *__* Mein Einkaufskorb war gar nicht groß genug für die ganzen Dinge die ich in Blitzschnelle hineinwarf. Leider sind die veganen „Spezialprodukte“ immer recht teuer, aber ich habe die Gelegenheit genutzt Dinge zu kaufen, die ich sonst nur im Internet bekomme. Den Tofutti Cream Cheese wollte ich schon seit längerem ausprobieren. Ich berichte mal darüber, wenn er zum Einsatz kommt. Vom „Heirler wie Frischkäse“, war ich ja alles andere als begeistert. Für mich ist das eher eine feste Tofupampe O.o Soyananda Frischkäse Kräuter-Knoblauch hingegen ist sehr lecker – allerdings habe ich da die Natur-Variante noch nicht probiert. Ich suche nämlich noch nach einer Zutat für ein leckeres cream-cheese-topping für meine Cupcakes ;)

Und habt ihr schonmal den Chäs von No Muh probiert? Mir war der bis jetzt zu teuer, aber vielleicht lohnt es sich ja mal zu einem besonderen Anlass? ;)

Weiterhin fanden verschiedene Shake-Varianten von Joya ihren Weg in meinen Einkaufskorb. Diese hatte ich schon einmal in Prag gekauft und als superlecker befunden. Der Schoko-Shake ist soooooo schokoladig *hineinleg*

Neben einigen (ok, ich gebs zu: neben fast allen verfügbaren und meinem Geschmack entsprechenden) rohköstlichen Riegeln war das Highlight ein kleines Kästchen, welches bis jetzt von mir nur wie auf Watte gebettet von A nach B transportiert wurde und nun als Heiligtum in meinem Kühlschrank weilt: Booja-Booja Trüffelchen. Ohhhh, wie liebe ich Trüffel *__* Da schmerzt mein Herzchen ja doch manchmal ein bisschen, wenn ich die in einer Auslage liegen sehe und daran denke wie lecker das ist. Ich hoffe, dass die tierlieben Booja-Boojas so lecker sind, wie ich es mir vorstelle. Dann würde ich innerlich nur noch kichern, wenn an Schokoladenauslagen vorbeigehe :)

Und wo wir doch nun bei meiner Schokoladensucht angekommen sind: Eine weitere Empfehlung in München, besonders an einem so regnerischen Tag, wie es diesmal der Fall war:

Princess

innen

 

Princess Chocolate in der Haimhauserstraße. Eine süße kleine Chocolaterie die auch Workshops anbietet, Torten anfertigt etc. Wir konnten uns gar nicht entscheiden zwischen so vielen Törtchen, Tartes und Cupcakes. Letzendlich kam für mich ein Stück Espresso-Walnuss-Kuchen und bei meinem Liebsten ein Stück Blutorangen-Torte auf den Teller. Dazu ein Soja-Cappucino bzw. eine heiße Schokolade und auf ans Fenster gesetzt und im Warmen den Regen draußen prasseln sehen. So könnte es doch immer sein *__* Zum Mitnehmen schnappten wir uns dann noch ein Himbeer- und ein Cashew-Zimt-Desserttörtchen.

Espressokuchen

Blutorange

Da wir noch ein wenig Zeit in der Parkuhr stecken hatten, schnuppsten wir noch fix in einen Alnatura-Supermarkt – was es nicht alles in München gibt. Dort angekommen noch innerhalb von 5 Minuten Gemüse eingepackt, welches für den Sonntagsschmaus geeignet erschien – Wirsing (noch nie vorher zubereitet), Süßkartoffeln (irgendwie eine komische Wahl dazu O.o), Zwiebeln und weil ich noch nie frischen Grünkohl für meine grünen Smoothies gesehen hatte, griff ich mir spontan noch zwei Strunk davon. Im mittlerweile strömenden Regen erreichten wir dann rennend das Auto.

Der Sonntag verlief dann schon etwas entspannter. Brötchen holen,… Achja, jedes Mal wieder ein Abenteuer. Erstmal fragen, ob die Brötchen überhaupt in meinen Essensplan passen.

Wie macht ihr das immer? Ich frage ja meist direkt ob es welche ohne Milch, Eier, Butter etc. gibt, weil die Verkäuferinnen oft nichts mit „vegan“ anfangen können. Aber ehrlich gesagt reicht meine Fantasie, was man nicht alles an unveganen Dingen in Brötchen hineinpacken kann, gar nicht aus. Kennt ihr die gewitzten versteckten unveganen Zutaten? Oder fragt ihr einfach nach „vegan“? Das interessiert mich nämlich brennend :) Ich tu mich da immer ein bisschen schwer.

Überhaupt, wie macht ihr das, wenn ihr in unterwegs essen seid und Läden bzw. Restaurants nicht kennt? Ruft ihr schon im Voraus an und lasst euch was arrangieren oder durchforstet ihr wie ich die vorhandene Speisekarte nach potentiell veganen Gerichten und fragt nochmal nach den Zutaten die drin sein könnten?

Nachmittags machten wir einen Spaziergang durch Landshut und siehe da: die Sonne kam doch tatsächlich raus, was umso mehr Lust auf ein Eis machte ehrlich gesagt geht Eis eh immer – Sonne hin oder her. Und da kann ich direkt einen Tipp weiterreichen: Das Eiscafe GelatOK (Straßennamen leider nicht gemerkt) hat gleich mehrere vegane Eissorten. Und zwar sind nach Fragen des Eismachers alle Fruchteissorten vegan. Da gabs doch direkt eine Portion Kiwi- und Himbeereis *yummiiiiieee*

Anschließend sah ich mich vor die Herausforderung gestellt aus den doch eher in Hektik gegriffenen Zutaten mit einem ziemlich leeren Vorratsschrank (wie gesagt, mein Freund war gerade erst eingezogen) ein Gericht zuzubereiten, welches auch dem unvegetarischen Herren mundet. Es kam heraus ein Rahmwirsinggericht mit Süßkartoffelscheibchen und Räuchertofu. Zum Glück hatte ich ja am Vortag im Radix-Laden noch Soja-Sahne und Räuchertofu gehamstert. Dafür, dass ich das erste Mal überhaupt Wirsing zubereitet habe und fast kein Salz, keine Gemüsebrühe, geschweige denn Weißwein zum Ablöschen hatte, hat es im Endeffekt doch ganz lecker geschmeckt :) Vielleicht passen normale Kartoffeln ein wenig besser dazu ;)

 

Rahmwirsing2

 

So ihr Lieben, jetzt ist der Schnelldurchlauf doch etwas länger geworden. Ich hoffe, ich habe euch mit meinem Chaos jetzt nicht verschreckt. Und nun werde ich mich ins Bettchen begeben um für den morgigen Vegan Wednesday fit zu sein :)

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